Jump to content

Zur Abstimmung, für die Feder des Monats #5, kommst du den folgenden Link <<ABSTIMMUNG #5>>
Die eingesendeten Werke findest du hier

Stimmenvergabe - Jedes Mitglied darf ab sofort 3 Stimmen vergeben, aber nicht für sich selber abstimmen

Abstimmungszeitraum - Die Stimmengabe erfolgt zwischen dem 24.05.2020 20:30 Uhr - 31.05.2020 20:00 Uhr
Abstimmen darf jeder, auch wenn kein Werk für den Wettbewerb eingereicht wurde. 
Die Auswertung der Ergebnisse findet direkt im Anschluss automatisch statt.

Der Autor / die Autorin mit den meisten Stimmen gewinnt den Monatswettbewerb.

Am Tag als der Regen fiel

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Sternwanderer

62 Aufrufe

Spuren

 

Der Himmel hat sein blaues Kleid ausgezogen und trägt nun das Dunkelgraue mit dem großzügigen Wasserfallausschnitt. Er lebt seine Melancholie aus und lässt es in Strömen regnen.

 

Die Erde durchweicht zusehends und Rinnsale suchen sich ihre Wege. Es ist ein Wetter, bei dem so mancher Hund noch nicht einmal Gassi gehen will. Doch ich muss tatsächlich raus, da eine höhere Gewalt die Telefonleitung lahm gelegt hat. Mal kurz zu meiner Tochter. Es ist ja nicht weit, nur fünfzehn Meter durch meine Gartenanlage. Also: Regenhut auf und ab dafür. Warum einen Hut und nicht den Schirm? Ganz einfach, ich muss durch einen Eibenbogen, in dem der Schirm hängen bleiben würde.

 

Es quackt unter meinen Füßen, die eilig über die Wiese flitzen.

 

Trotz meines Sprints fällt mir auf, dass die Grashalme durch die Regentropfen zu schwer sind um sich wieder aufzurichten. Blüten neigen ihre Köpfe und das Wasser rinnt an ihnen herab. Es sieht aus, als würden sie herzzerreißend weinen. Kleine Seen umspielen ihre Stängel.

 

Der Regen hinterlässt seine Spuren, genau wie meine Füße auf der Erde und ich überlege:

 

Wird irgendjemand irgendwann in meine Spuren treten?

 

 

© Sternwanderer

 

 

Urheberrecht des Titelbilds Sternwanderer

 

 

 

 

 

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  


2 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Hallo Sternwanderer,
hier fällt mir auf, das du den Text mit einem lyrischen Ansatz in den ersten beiden Sätzen beginnst, um dann langsam im Mittelteil in alltäglichen Sprachgebrauch abzugleiten. Am Schluss greifst das das lyrische wieder auf, um dann philosophisch zu enden. Sehr seltsam, was mich darauf schließen lässt, dass du beim Schreiben irgendwie den Faden verloren hast. Das würd ich vielleicht noch einmal in Ruhe überarbeiten. Der Ansatz an sich, gefällt mir aber!

 

grüßend Freiform

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

 

Hallo Freiform,

 

möglich, dass ich ihm Schreibstil ein einheitliches Bild hätte verfolgen sollen und hoffe, dass dir zukünftliche Texte besser gefallen.

 

 

LG Sternwanderer

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Gast
Kommentar schreiben...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Formatierung wiederherstellen

  Only 75 emoji are allowed.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Dein vorheriger Inhalt wurde wiederhergestellt.   Clear editor

×   Du kannst Bilder nicht direkt einfügen. Lade Bilder hoch oder lade sie von einer URL.

Kurzgeschichten & Gedichte


Veröffentliche kostenfrei Gedichte, Lyrik und Geschichten.

Wir sind stolz auf jeden einzelnen davon, denn jeder Mensch ist ein Teil unserer Gemeinschaft.
Die Lese und Autoren Gemeinschaft, das ist der Gedanke der bewegt, zählt und das Leben auf Poeten.de erst lesenswert macht.

Netzwerke und Freunde

×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Wir haben Cookies auf Ihrem Gerät platziert, um die Bedinung dieser Website zu verbessern. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen anpassen, andernfalls gehen wir davon aus, dass Sie damit einverstanden sind.