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Zur Abstimmung, für die Feder des Monats #5, kommst du den folgenden Link <<ABSTIMMUNG #5>>
Die eingesendeten Werke findest du hier

Stimmenvergabe - Jedes Mitglied darf ab sofort 3 Stimmen vergeben, aber nicht für sich selber abstimmen

Abstimmungszeitraum - Die Stimmengabe erfolgt zwischen dem 24.05.2020 20:30 Uhr - 31.05.2020 20:00 Uhr
Abstimmen darf jeder, auch wenn kein Werk für den Wettbewerb eingereicht wurde. 
Die Auswertung der Ergebnisse findet direkt im Anschluss automatisch statt.

Der Autor / die Autorin mit den meisten Stimmen gewinnt den Monatswettbewerb.

Der Weg ins Hell

Sternwanderer

105 Aufrufe

Das Erwachen meiner Seele

 

 

Es ist ein melodischer FrühlingsMorgen, mit herrlichstem Sonnenschein und dem unvergleichlichen Duft taufrischen Grases.

All das sehe ich wohl, doch es berührt mich nur wenig. Zu gefangen bin ich in meiner SchattenWelt.

 

Wie ich dort hinein geraten bin weiß ich nicht. Ich war plötzlich da.

 

Der heutige Tagesbeginn ist irgendwie anders, ich will nicht sagen merkwürdig oder gar mystisch.

 

Doch die Sonne erscheint mir heller zu sein als je zuvor und das Gezwitscher der Vögel klingt aufmunternder.

Selbst die Wolken haben sich wie zu einem Spalier positioniert und es sieht aus, wie ein Durchgang ins nie enden wollende Blau.

 

Als ich mich von dem kurzen Moment der Harmonie abwenden bemerke ich, dass mir die beschwingte Leichtigkeit des sonnigen Tages zuwinkt und mir zuzurufen scheint: Komm heraus, ich nehme dich mit auf eine Reise. Ich zögere, doch nur für den Augenblick

eines Wimpernschlags und gehe ihr entgegen. So wie ich bin – mit einem Hemd bekleidet und barfuß.

 

Ist es die Leichtigkeit des Seins, die mir mit ihrer unbeschwerten Fröhlichkeit zu lacht, die mir so sehr fremd ist?

Lachen?, wann habe ich zuletzt gelacht, von ganzem Herzen und mit kleinen LachTränen, die mir Wangen herunterrinnen.

 

Ich kann mich nicht erinnern -

 

Es tut mir gut, die MorgenBrise auf meiner blassen Haut zu spüren und lasse mich willig in eine Aura hüllen, die mir unerklärlich ist.

Mein eben noch aufgeregt hastiges Atmen wird ausgeglichener und ich spüre eine nicht gekannte Zärtlichkeit

die mein Innerstes berührt, so sehr, dass die Schwere in mir aus jeder Pore flieht und HoffnungsTränen hervorquellen

Wie soll ich mir DAS erklären, nach jahrelang andauerndem Dämmerzustand meiner Seele.

 

Es ist ein Morgen der alles ändert, der mit seiner einschmeichelnd sonnigen Verlockung mein Herz umarmt

und mein Dasein mit einem kraftvoll gebündelten Lichtstrahl erhellt.

 

Er lässt mich der Bilder erinnern, die ich vor langer Zeit mit so viel LebensFreude auf einen kleinen Chip bannte.

sie waren in der DunkelKammer meines Ich versteckt und laufen nun als kleiner Film vor meinem inneren Auge ab.

 

 

– White Sensation –

 

 

 

 

 

 

 

 

© Sternwanderer

 

 

Urheberrecht des Titelbilds und Video Sternwanderer

Musikalische Untermalung von Dag Reinbott

 

 



6 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Hallo Sternwanderer,
ein wirklich sehr schöner Text, und auch das Video mit dem Bildmaterial gefällt mir gut! 

In diesem Satz ist entweder ein "n" zuviel, oder es fehlt ein „möchte“ etc.
"Als ich mich von dem kurzen Moment der Harmonie abwenden bemerke ich, "
 

Der Interpret und Komponist des Musikstückes, würde sich bestimmt auch über eine Erwähnung freuen!

Wieder sehr gerne gelesen und gelauscht.

 

grüßend Freiform

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Hallo Freiform,

 

vielen Dank.

 

Die Auffälligkeiten habe ich verbessert! Das mir ein Tippfehler unterläuft -  passiert - aber, dass ich vergesse den Komponisten zu erwähnen ist schon ein dickes Ding! Dafür entschuldige ich mich -

 

 

LG Sternwanderer

 

bearbeitet von Sternwanderer

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Hallo Sternwanderer,

vor 7 Minuten schrieb Sternwanderer:

schon ein dickes Ding

...ach was, das passiert schnell mal. Du hast keinen Überblendungen von einem Bild zum nächsten gewählt, ich finde das immer ganz schön, wenn die Bildübergänge nicht so hart sind. Die Musik hast du gut ausgewählt, ein schönes Stück, passt gut zur Stimmung.

 

grüßend Freiform

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Lieber Sternwanderer,

 

vielen Dank für deine Worte. Sie haben mir sehr gut getan und mich wirklich sehr berührt!

 

Sie haben mich an eine alte Erkenntnis erinnert, und zwar;

 

dass man im Leid verweilend Einen das irrtümliche Gefühl Schnell beschleicht, man sei schon immer in diesem Leid gefangen und es dauere auch noch ewig an.
Kippt dieser scheinbar ewige Moment ins Glück, hat man das Gefühl, es dauere schon ewig an und Könne es auch weiterhin ewig! das 
Danke nochmal!

demütig 

Jesseit
 

bearbeitet von Jesseit

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Hallo Jesseit,

 

ich DANKE dir - dafür, dass du dir die Zeit zum Lesen genommen hast.

 

Es ist ein ganz normaler Zustand, dass ab einer geweissen Zeit die Sicht auf die Dinge verschwimmt und man sie ganz anders wahr nimmt, als die Realität ist.

 

 

LG Sternwanderer

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