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Vom Träumen und Erwachen

 

Ein stiller Hain im Wald so fried,

Die Vögel zwitschern leis ihr Lied

 

Der Bach er plätschert klar daher,

Vom Quell bis hin ins kleine Meer

 

Und duftend Moos die Sinne freut,

Nie war ein Tag so schön wie heut

 

Solch Ruhe und Geborgenheit,

Sie nehmen einem jedes Leid

 

Doch erwache ich aus meinem Traum,

So kann ich mich erinnern kaum,

An all das lautlos rege Treiben

 

Denn schaue ich zum Fenster raus,

So fällt mir auf ich bin zu Haus,

Und Chaos schallt an meine Scheiben

 

Die Welt ist laut, nicht friedvoll leis‘

So blass und grau, gar kühl wie Eis

Ich wünsch‘ in meinem Traum zu bleiben

 

Fernab vom Schmerz der mich zerreißt,

Vom falschen Glück nach dem du greifst,

Dort möcht’ gewiss ich nicht verbleiben

 

Zurück zum friedvoll stillen Hain,

Denn dieser ist gewiss kein Schein,

Ich lösch’ mein Licht und schlafe ein.

 

 

 

Platzierung

6.

Stimmen

12

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337

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6 Kommentare


Lieber @TheRealPlatin - Bei dir bin ich eingetaucht in ein friedvolles Träumen und konnte direkt die Quelle hören ebenso wie die Vögel und war am Anfang direkt perplex, bei dieser Themenvorgabe so ein "aufgeräumtes Bild" vorzufinden. Das Erwachen war dann schon angepasster, aber ich war trotzdem froh, als du as Licht wieder ausgeschaltet hast. Gefällt mir sehr gut und tut vor allem sehr gut.

Gratuliere zu den 12 Stimmen, die wirklich gebührend sind.

LG Sonja

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Vielen Lieben Dank @Sonja Pistracher
 

Dies ist eines der ersten Gedichte die ich je geschrieben habe und daher bin ich besonders froh, dass es so gut ankam und ich damit zum träumen einladen konnte. Meine Intention war genau diese, ersteinmal den Spieß umzudrehen und Verwunderung aufkommen zu lassen. Wirkliches Chaos erkennt man in meinen Augen auch nur, wenn man eben auch das Gegenstück dazu erleben durfte.

 

Liebe Grüße

Platin

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lieber platin,

 

ich lese gerade, dass das eins deiner ersten gedichte ist. dafür ist das eine großartige leistung, herzlichen glückwunsch. auch mich hat die friedvolle stimmung mitgenommen und ich konnte die geborgenheit *hinter den fenstern* spüren, wenn die laute und chaotische welt dagegen brandet. sehr schön und deshalb hatte es auch meine stimme bekommen. :grin:

 

lg

sofakatze

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Hi Platin!

Auch ich finde die Zeilen super, und habe gerne ein Stimmchen vergeben 🙂

Wie das Kätzchen schon sagt, super Leistung für eines der ersten Gedichte.

Ich mag schöne Bilder *g*

Liebe Grüße,

Stefan

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Moin lieber TheRealPlatin,

dein Gedicht erzeugte zuerst eine sehr behagliche Stimmung (träumend), nach dem Erwachen kam die Realität. Du hast sehr schöne Stimmungsbilder erzeugt. Sehr gerne gelesen.

Herzlichen Glückwunsch zu Deinem Gedicht!

LG Josina

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