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sofakatze

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Über sofakatze

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  1. liebes schmuddelkind, ich habe dein gedicht auch gelesen. cool, wie du hier den sinn von der leine gelassen hast! die welt steht kopf und macht keinen sinn, wenn das LD nicht da ist. besonders gut gefällt mir der vers, in dem der hund sein herrchen frisst. lg sofakatze
  2. liebes schmuddelkind, sich im kummer und leid zu wälzen ist ein sehr anschauliches bild, weil es die gefühle vergegenständlicht und ich so direkt vor mir sehe, wie sich das LI hin und her wirft in diesen gefühlen und sich nicht nur äußerlich im bett herumwälzt, sondern eben auch innerlich in der hoffnungslosigkeit der situation und dem begehren des anderen hin und her geworfen sieht. die ganze verzweiflung des LI drückt sich in diesen hilflosen frageversen aus: was soll nur werden aus uns beiden? was wird denn ohne dich aus mir? darin liegt so viel ratlosigkeit, so viel hilfeschrei. die drei letzten verse empfinde ich als besonders stark. das LI will sich nicht entscheiden müssen zwischen dem ignorieren der gefühle und dem zulassen. also macht es einfach beides. durch das aufstehen beendet es dieses wälzen in gedanken und kummergefühlen und begibt sich in die realität, gleichzeitig beginnt es, vom LD zu träumen, eine eindeutige hinwendung zum LD, allerdings in der vermeintlich sicheren variante der träumerei und nicht in der realität. sehr gut! lg sofakatze
  3. liebes schmuddelkind, wow, was für eine geschichte! sehr fesselnd und detailverliebt, aber nicht nur auf die kampftechnik bezogen, sondern besonders im hinblick auf die gedanken und gefühle des judoka vor, während und nach dem kampf. der erste satz scheint mir die kernaussage des gesamten textes zu sein. nicht umsonst ist er der einleitende satz zu einer geschichte, in der kaum ein wort tatsächlich gesprochen wird. stattdessen liegt das hauptaugenmerk auf dem inneren monolog des kämpfers. auf seinen vorstellungen und wünschen, seinen zweifeln und vermutungen. im kampfsport geht es ja tatsächlich nicht nur um technik und ausführung, sondern auch um die mentale stärke des kämpfers. die psychologie spielt eine große rolle, der kampf wird quasi im kopf gewonnen oder verloren. das macht dein text sehr deutlich. um seine zweifel und ängste zu besiegen, möchte sich das LI das denken am liebsten verbieten, da es ohne mentalen sieg den kampfsieg in gefahr sieht: wie oft das LI im verlaufe des kampfes an sich zweifelt, den mut verliert, kraftlos wird, ich-weiß-nicht sagt, macht deutlich, dass die mentale stärke nur bedingt da ist. siegeswillen allein schien nicht zu reichen, um den körper vollständig beherrschen zu können. ob der körper sich am ende *gerächt* hat für die strapazen, die ihm vorher zugemutet wurden oder ob es die psyche des judoka war, auf die sein körper reagierte und *dichtmachte* und ihn dadurch schützte, weil der kämpfer mit sich selbst nicht im reinen war, bleibt offen. aber in bezug auf den titel scheint die entscheidung, nicht zu kämpfen (bzw. nicht kämpfen zu können), eine ganzheitliche entscheidung von körper und geist des judoka gewesen zu sein, auch wenn das dem kämpfer selbst zu diesem zeitpunkt noch nicht klar war. spannende geschichte mit interessanten und mir zu herzen gehenden einblicken in die welt des judosportes, die ich sehr gern gelesen habe! lg sofakatze
  4. lieber wackeldackel, ein sehr bejahendes, aufmunterndes gedicht ist dir da gelungen. die (kindheits)erinnerungen des LI an eine unbeschwerte, freie zeit werden freimütig mit allen lesern geteilt und bunte wortschlangen aloha-mäßig um die hälse gehängt. da freut man sich unwillkürlich mit und besonders verse wie *ich stecke es wie früher in meine hosentasche* holen mich in der eigenen kindheit ab. der regenbogen spannt sich nicht nur in der ersten strophe im gedicht auf, sondern auch über die einzelnen verse, insofern wäre es eine überlegung wert, die zweite regenbogenstrophe (strophe 6) ggf. an das ende zu setzen, um so den bogen wieder zu schließen, was aber natürlich textumbau bedeuten würde. hier stolpere ich unwillkürlich, will immer lesen: und teilt sie mit mir. aber schön der gedanke, dass die natur ihre freiheit mit dem LI teilt und das LI anschließend ähnlich freigiebig dem LD (bzw. dem leser) ein stück davon anbietet. da fällt mir gerade auf: wenn es die freiheit ist, müsste es dann im vers *ich stecke es wie früher in meine hosentasche* ggf. *ich stecke sie wie früher in meine hosentasche* heißen? oder worauf bezieht sich das *es*? heiter mitgelesen und mitgelächelt. lg sofakatze
  5. hallo lena, ich liebe rätselgedichte sehr! deines lässt wirklich mehrere antworten zu, ich habe aber trotzdem sofort an das wasser gedacht, welches sich, egal in welcher form es gesammelt wird, der form immer anpasst, erwärmt und gekühlt und als eis auch zerbrochen werden kann. als wasserdampf bzw. luftfeuchtigkeit ist es dann nicht mehr zu sehen, dringt aber trotzdem in jede ritze. danke fürs posten, hat spaß gemacht, darüber nachzudenken. lg sofakatze
  6. wow, ihr lieben, danke für die tollen rückmeldungen und dir, liebe lichtsammlerin, auch noch für die empfehlung! genau! wer bestimmt denn, was richtig und was falsch, was gerade oder schief ist? das kommt doch auch immer auf den blickwinkel an und auf meine persönliche toleranzschwelle im vergleich zur toleranzschwelle der anderen. deine interpretation ist super! das LI nimmt sowohl abschied von *ihm* als auch abschied von einem teilabschnitt des eigenen lebens, weil es wegzieht. damit wird es dem LD nicht mehr begegnen. aber *er* bleibt unvergessen durch seine unverstellte einzigartigkeit im gegensatz zu den *allerweltsgesichtern* der normalitäten. danke für deinen einfühlsamen und warmherzigen kommentar, liebe lichtsammlerin! ***************** ich bin immer dafür, dass der leser selbst entscheidet, wie er etwas lesen möchte. der autor kann sein gedicht schreiben und damit etwas so oder so meinen - die interpretation und lesart des lesers gehört ihm deshalb aber nicht und muss überhaupt nicht seiner intention übereinstimmen. sie gehört dem leser allein und ich kann mich glücklich schätzen, wenn er sie mit mir, dem autor, teilt. danke, liebe carry, für lob und gefallen und mitteilung! ****************** danke, liebe letreo! es macht mich glücklich, dass du dem text so viele verschiedene lesarten abgewinnen kannst! und deine kleinschreibung ehrt mich ganz besonders! ****************** das freut mich sehr, lieber skalde! danke für das großartige lob! ich hoffe, ich kann mich eines tages selbst toppen. liebe grüße und dank euch allen und auch allen weiteren emoticon-gebern für ihre rückmeldungen! sofakatze
  7. hallo rolandh, gern nehme ich dich an die hand, damit du nicht rumstolpern musst. mit *warme* steht es schon richtig so im gedicht, da es sich um einen strophenübergreifenden vers handelt. ein vers muss nicht am umbruch oder innerhalb einer strophe enden, auch wenn das oft so ist. lg sofakatze
  8. liebe lichtsammlerin, liebe carry, vielen dank für eure kommentare und die likes! leider schaffe ich es heute nicht mehr, genauer darauf einzugehen. da ich die nächsten drei tage off bin, werde ich frühestens am dienstag antworten können. ich habe euch also nicht vergessen, wenn es jetzt etwas dauert. lg sofakatze danke, lieber berthold, für den daumen hoch.
  9. sofakatze

    Krank

    hallo lady_m, den gesamtinhalt deines gedichtes meine ich zu verstehen, an den einzelnen aussagen könnte man aber noch arbeiten, denn einiges ist mir beim lesen unklar. Das LI ruft dazu auf, dass man sich nicht durch die meinungen und äußerungen anderer krank machen lassen soll. ich stelle mir das so vor, dass ein LD dem LI z. b. ständig sagt, es wäre nicht normal, was es macht. es wäre krank im kopf. oder vielleicht ihm stets einredet, dass es zu schwach und zu unselbstständig ist für dieses und jenes. am ende glaubt das LI den ganzen mist und fühlt sich selbst nicht mehr in der lage, sein leben frei zu leben, fühlt sich mies und krank und wird es dadurch dann vielleicht tatsächlich (depression?). hm, wäre es nicht so sinniger?: mach dich nicht selbst krank, durch deine reaktionen auf meinungen und aussagen anderer. *habe den dank* verstehe ich nicht. das erscheint mir sehr reimbedingt, dass hier dank steht. mut wäre z. b. ein sinnvolles wort, würde sich dann aber eben nicht reimen, wobei ich hier einen reim auch nicht für nötig halte. worte wie *scheiß* passen zwar manchmal in gedichte, hier finde ich es nicht so passend. *gebe nichts auf das*, wäre eine alternative. auch würde ich die zweite und dritte zeile tauschen, denn die erste und derzeit dritte gehören doch inhaltlich zusammen, oder? die letzte zeile sagt mir wieder gar nichts. bezieht sie sich auf den hass, den *die guten* (also womöglich die, die gut zum LI sind oder nichts dafür können) sonst zu spüren bekommen? werte meine anmerkungen bitte als anregungen, die du überdenken kannst, aber nicht musst. es ist ja dein gedicht und dir steht völlig frei, was du aus meinem kommentar machst. lg sofatze
  10. lieber hayk, in der tat wollte ich schon gestern, wenn auch nicht meine blutgruppe, aber doch ergänzend meinen senf (ist mittelscharf kompatibel? ) zu deinem gedicht in einem kommentar hinterlassen, allein die zeit reichte nicht. das will ich heute gerne nachholen. dein gedicht hat mich wirklich begeistert - welch eine sehnsucht spricht aus diesen versen! das Li ist machtlos gegenüber seinen gefühlen, sind sie doch sogar durch *los* und *götterwort* gänzlich seinem einfluss entzogen. so fühlt es sich tatsächlich an, wenn man sich gegen alle vernunft verliebt, man erlebt sich wie fremdbestimmt und ist wehrlos gegen das, was das herz mit einem macht. das hast du so treffend in worte gefasst! in der zweiten strophe dann der innige wunsch, das LD möge die gefühle des LI erwidern. wunderschön ausgedrückt, wie sehr das LI auf ein wort des LD hofft, das zeigt: es hat verstanden und teilt die gefühle des LI. die letzte strophe macht dann deutlich, dass das LD noch gar nichts von dieser liebe weiß. umso schwerer ist es für das LI, dies auszuhalten, da die sehnsucht zwangsläufig ins leere läuft. ein bitteres schickal, ist sich das LI doch sicher: ja, dein blut hab ich getrunken. was bei goethe nur als eine möglichkeit erwähnt wird, ist beim Li in deinem gedicht gewissheit. es hat das blut bereits getrunken, unabsichtlich womöglich, aber nun ist es geschehen und lässt sich nicht mehr ungeschehen machen. mir fällt dazu auch noch der spruch *jemand hat blut geleckt* ein als sinnbild dafür, dass jemand gefallen an einer sache findet. hier hat das LI aber nicht nur blut geleckt, sondern es hat sich vollständig verliebt, deshalb ist das blut trinken eine gute methapher dafür. sehr gern gelesen und hineingedacht in dieses tolle gedicht! lg sofakatze
  11. hallo charlotte, ein berührendes gedicht, welches in meinem kopf das bild der beiden personen sehr genau entstehen lässt, obwohl du ja nur von den händen sprichst. wirklich gelungen und hervorragend gedichtet. einzig das wort *derb* stört mich ein wenig, zumindest in dem kontext, in den du es stellst. vielleicht meinst du, dass die hand selbst derb wirkt, weil es eine *arbeiterhand* ist. so, wie es jetzt da steht, liegt die hand aber derb auf deiner. das impliziert mir ein bild von einer hand, die hart, schwer und grob auf die deine drückt. genau das macht sie aber gerade nicht, wie in strophe 10 deutlich wird. das nur als nachdenkoption. sehr gern gelesen! lg sofakatze
  12. liebes schmuddelkind, danke für dein tolles lob! ja, auch in den kleinen dingen liegt glück. wir neigen nur dazu, diese dinge zu übersehen, weil sie ja selbstverständlich und alltäglich sind. wir haben meistens verlernt, staunend durch die welt zu gehen und das glück am wegesrand abzugreifen, weil wir viel zu sehr im alltagstrubel gefangen sind. wenn dieses kleine gedicht es geschafft hat, dir so einen sekunden-glücks-moment zu verschaffen, indem du dich auf seine stimmung einlassen konntest, dann hat es dadurch seine daseinsberechtigung. liebe grüße sofakatze
  13. lieber alterwein, die krise macht sich in allen lebensbereichen bemerkbar und dabei eben auch auf dem kopf. aussehen und hygienemöglichkeiten haben einen entscheidenden einfluss darauf, ob sich menschen schlechter oder besser fühlen. muss man ungepflegt bleiben (z. b. in kriegsgebieten, wo den menschen keine andere wahl bleibt), sinkt auch dadurch die stimmung sehr und man fühlt sich weniger mensch. wir können uns ja zumindest noch jederzeit waschen, auch die haare, haben strom, um sie in form zu föhnen usw., aber ein friseurbesuch ist momentan eben nicht drin. damit ist das selbstbild für manche menschen derzeit nicht in ordnung, wenn sie nicht wie gewohnt gut frisiert aus dem haus gehen können. das hast du in deinem gedicht gut dargestellt, aber auch mit einem augenzwinkern, wie ich meine. die ironie sehe ich auch darin, dass das LI meint, der frühling könne erst dann sein, wenn die köpfe wieder fein sind. denn es gibt ja doch schlimmeres in dieser krise, die für viele existenzbedrohend und lebensgefährdend ist, als der verzicht auf den friseur. mich persönlich stört das eh nicht wirklich, da ich nur selten zum friseur gehe und äußerlichkeiten für mich nicht so einen hohen stellenwert haben. menschen, die ich mag, dürfen aussehen, wie sie mögen. die mag ich auch noch mit schlechter frisur. und bei den menschen, die ich nicht mag, ist es mir gleich recht egal. lg sofakatze
  14. liebe letreo, lieber wackeldackel, vielen dank für eure feinfühligen kommentare. tatsächlich ist dieses gedicht nicht im zuge der corona-krise entstanden, was nur bestätigt, dass es *graues empfinden* in vielen lebenssituationen geben kann. so möchte ich mein gedicht am liebsten verstanden wissen (also allgemeingültig), aber es passt natürlich auch sehr gut zur derzeitigen krise und deshalb hatte ich es ja auch gepostet. liebe grüße sofakatze
  15. liebes schmuddelkind, ich schmeiss mich weg! die sollten mal die augen öffnen! klasse humor, schön doppeldeutig, so was mag ich sehr. danke! lg sofakatze

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