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Ehren-Worte

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    Julia Engelmann, Mascha Kaleko, Ringelnatz, Sebastian Fitzek, Cecilia Ahern

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  1. Ehren-Worte

    Für Dich

    Für Dich Ich möchte Dich halten in jedem Moment der Dir traurig das Leben erschwert kühlender Boden sein wenn es ringsherum brennt ein Boot das den Ozean mit Dir überquert Ich möchte Dein Schutz sein vor Sorgen und Sturm wenn die Seele kaum Stand hält mein Kind bei bebender Erde Dein sicherer Turm dein Ausgang aus jedem Labyrinth Ich werde Dich ewig so lieben wie jetzt Dich wertschätzen und respektieren und hab ich dich jemals unachtsam verletzt soll das in Zukunft nie wieder passieren
  2. Ehren-Worte

    Stimmungsschwankung

    Stimmungsschwankung Die Welt ist ungerecht Das ist doch wirklich nicht mehr fair Ich glaub ich seh nicht Recht trau meinem Blick nicht mehr Die Dusche genossen, vom Wasser warm umspült hab ich nackt meinen Kleiderschrank durchwühlt Heute ist so ein seltener Tag in meinem Leben und in meiner Haut Ein Tag an dem ich mich mag Heute hätt ich mich in den String getraut Den mit wenig Stoff und etwas Spitze Sexy am Po und auch in der Ritze Lange schon wartet er geduldig zwischen Hipster, Brazilian und Shorts doch immer legte ich ihn unsicher fort So ein Dreieck mit Kordel betont nicht nur die Form Er steigert den Selbstwert auch ganz enorm Von der Haarwurzel bis ins kleinste Molekül Und wenn es dann da ist dieses Gefühl Dann muss ich es nutzen bevor es verpufft in Zweifeln und Scham wie heisse Luft Ich stehe vorm Spiegel, die Spitze ist heiß fühle mich wie von Teese von der Brust bis zum Steiß Doch plötzlich erstarr ich und ertaste am Po einen riesigen Pickel Warum heute? Wieso? Das darf doch nicht wahr sein Jetzt ist die Stimmung dahin Kann er nicht am Bein sein versteckt weiter innen Der Pickel er prangt in der Mitte der Backe die ich doch heut nicht in Stoffe verpacke Wo ich grad so hübsch für mich war perfekt gestylt vom Fuß bis zum Haar Der Tag ist zerstört und endgültig gelaufen Zum Trost muss ich online was kaufen Vielleicht Peep Toes in bordeaux denn am Fuß stört kein Pickel wie an meinem PoPo Der steckt jetzt im Liebestöter und lockt nicht mal die Schwerenöter Mein Spiegel zeigt plötzlich ein anderes Ich Ein paar Falten zu viel und ganz schön moppelig Ich muss nochmal genau hinsehen und stell fest Für Peep Toes hab ich zu krumme Zehen
  3. Unerhört Durch dichte Nebel wabert das helle Wort auf ständiger Suche nach Gehör Taumelt rechts und links an verhangenen Wolken vorbei dreht sich im Kreise und bleibt ungehört erstickt durch die beißende Taktlosigkeit Tastet sich blindlings durch den Dunst und erblindet im Schwaden der diesigen Nacht Hier findet der Ausdruck keinen Ausgang keinen fruchtbaren Boden für Akzeptanz keinen wärmenden Verstand nur zitterndes Schweigen unter kalten Nebeldecken und strampelt sich mutig wieder frei aus der Aphasie um lautstark Laut zu geben Erst zaghaft flüsternd wie Engelszungen im Hauch des trüben Windes dann verzweifelt brüllend gegen die graue Ignoranz die im Trüben fischt und jeden Ton verschluckt im Fluss der verstummten Stimmen Jeden Klang unter sich begräbt und verwahrt unter der Welt der Gesänge und Klänge Und plötzlich ergreift die Stille das Wort und trampelt es herzlos nieder
  4. Vollmond Ritual Göttliche Mondin der Weiblichkeit in all Deiner Anmut und Pracht Lang schon vergessene Leichtigkeit durch falsche Erwartung zu Nichte gemacht Das Wunder des Lebens in Deinem Schoss wohlbehütet unendliche Weisheit liegt dort bereit Samen aus Zeiten in denen Du blühtest warten fruchtbar und sind zum Keimen bereit Göttliche Mondin mit Deinem Scheine erwecke die weibliche Kraft in mir neu Hilf meinem Ying zurück auf die Beine fruchtbar, authentisch und treu Oh Du verlorene Weiblichkeit kehre wieder zu mir zurück Verwurzel Dich tief in meiner nahrhaften Mitte voll Weisheit, Wärme und Glück Lass mich strahlen vor Stärke und Schönheit Lass mich mitfühlend sein und rein Träger Deiner uralten Weisheit erschaffende Mutter im Mondenschein Quelle: lizenzfreies Bild von Pixabay
  5. Verantwortung(s)los Liebes Universum bitte zeig mir wer ich bin Ich verspreche hoch und heilig ich schaue diesmal richtig hin So viele Zeichen hast Du mir schon gesandt ich habe sie in Zweifelflammen alle blind verbrannt Wollte nicht sehen Wollte nicht hören Nicht traurig verstehen und Lügen dir schwören War nicht bereit für Dein Zwinkern und Winken Konnte im Chaos den Sinn nicht mehr finden Doch jetzt bin ich offen für Deine Visionen bin bereit für alles was mein Weg mir beschert beiße ohne zu zögern in saure Zitronen wenn du sagst dieser Pfad den ich geh ist verkehrt Ein kleines Zeichen würde helfen im Chaos ruhig zu bleiben trotz mächtiger Gewitter ruhig im Strom zu treiben Doch scheinst Du stumm zu warten auf mein interagieren auf meine großen Taten und auf mein ausprobieren Ach bitte liebes Universum nimm die Verantwortung von mir dann lägen Schuld und Sühne mitsamt der Last bei Dir Müsste mich nicht bewegen nicht versuchen zu verstehen keinen Sinn in Worte legen und den Weg einfach nur gehen Quelle: eigenes Foto / IPhone 6SPlus / ISO 25
  6. Liebe @Lydia J.! Vielen Dank für die vielen anregenden und konstruktiven Gedanken. Ich werde das Gedicht dahingehend nochmal überarbeiten. Mir ist hier erstmals aufgefallen, dass die rein schriftliche Darstellung von Gedichten oft andere Strukturen benötigt als die, bisher von mir, vertonten Varianten. Danke für Deinen wertvollen Beitrag zu dieser Erkenntnis. LG, Sandra
  7. Was ist Glück? Es zeigt sich im Kleinen und ist doch so groß manches Mal wenn wir weinen oder auf Mamas Schoß wenn wir die Welt wie Magie betrachten auch die kleinsten Momente achten langsam gehen und nicht nur rennen im Tautropfen Diamanten erkennen Es kommt für Sekunden und erfüllt unser Herz bei guten Befunden oder dem lustigen Scherz Der Duft eines Babys beim Kuss auf die Nase die rosa bebrillte Verliebtheitsphase Für den Einen heißt glücklich sein Freiheit für den andren mit Freunden viel Zeit Für Marie ist es das rote Ballkleid das glänzende E-Bike ist es für Mike Das Gefühl wenn die Sonne Dich wärmt nach einem Winter voll Kälte und Eis Die Balance zwischen Freude und Leid der Versöhnungssex nach dem großen Streit Der Wind in den Blättern Der Duft nach Kaffee Adrenalin beim Klettern Crème Brûlée am Buffet Glück ist vergänglich und doch so empfänglich für Kleinigkeit Gemacht für das Jetzt um es zu genießen und heute im Hier die Welt zu erschließen -Hinweis der Moderation: Keine Verlinkungen zu anderen Seiten in Beiträgen erlaubt. Bitte die Forumsregeln beachten! Verlinkung entfernt.- MfG Das Moderationsteam JC
  8. Sichtlich Zuversichtlich Wie geschickt ist dieses Wissen dass hinter dunklen Regenwolken stets die Sonne sich versteckt erspart uns leidvolles Vermissen weil kein schattig kalter Dunst in seiner Endlichkeit mehr schreckt Haben wir doch vielmals schon leise Lichter im Dunkel erkannt unser finsteres Gemüt mit Argwohn sehnend der Sonne zugewandt Wenn wir vorbei an Sichtbar schauten Gedanken nicht mehr blind vertrauten Lass uns auf Geistesblitzen schlendern sorglos in der Nacht unsere Perspektiven ändern achtsam mit Bedacht Lass uns mehr Aspekte wählen die von Zuversicht erzählen Denn wenn auch eine schwarze Decke lichtvolle Räume dicht bedeckt wissen wir dass hinter Wolken stets die Sonne sich versteckt Quelle: Sandra Griegoleit / IPhone 12 Pro / Weitwinkelkamera 26mm / ISO 40
  9. Vielen Dank @Dali Lama für diese konstruktiv anregenden Gedanken. Den Vorschlag für den letzten Satz finde ich super! Die „Brachial-Poesie“ ist der Ausdruck meiner gefühlvollen Wortwelten, da ich der Romantik hoffnungslos verfallen bin. Meinem Gefühl räume ich stets mehr Raum ein als der ratio. Trotzdem werde ich mir, ganz untypisch, die besagten Verse einmal durch den Kopf gehen lassen. Danke und liebe Grüße Sandra
  10. Vielen Dank und Dir auch einen tollen Sammeltag mit viel Glück im Moment! LG, Sandra Hallo lieber @Windo! Das freut mich sehr und ich wünsche einen erfüllten und positiven Montag! LG, Sandra
  11. Ehren-Worte

    Naturfreund

    Guten Morgen @Stavanger! Ich hoffe Du nimmst das Ergebnis der Sitzung nicht einfach so hin. Vielleicht gönnst Du Dir mal eine Nacht mit dem schlafliebenden Kollegen Koala, um Kraft zu schöpfen und die Entscheidung anzufechten. 😉 LG, Sandra
  12. Ehren-Worte

    Heute

    Heute Ich geh jetzt Augenblicke sammeln Minuten stapeln und Momente mopsen Atemzüge zum Bahnhof bringen Sekunden zu Stunden häufen und im Nu im Nun durch Zeiten hopsen Will heute spüren dass ich bin Möchte fühlen dass ich lebe Brauch weder Zweck noch einen Sinn Nur etwas Wind damit ich schwebe Ich pflücke heute Glück vom Leben Für mich und für die Welt will Gefühle damit übergiessen wie ein buntes Blumenfeld Auf dass die Wolken schneller fliegen und überall gefüllt mit goldnem Regen Blütenkelch-Champagnertulpen liegen Ich geh jetzt Augenblicke sammeln in denen ich nicht denke Und welchen ich mit weitem Herzen meine Aufmerksamkeit schenke Ich gehe jetzt Minuten stapeln ohne eine zu verschwenden Stell mir vor wie schön es wär wenn erfüllte Ewigzeiten immer Fortbeständen Wenn ich dann Momente mopse einfach aus dem Hier sie mit den gelachten Tränen farbenfroh aquarellier Dann fliesst mein Atem freier hinaus in Raum und Zeit und meine Stimme klingt viel klarer gelassen und voll Fröhlichkeit Heute ist ein guter Tag um alltäglich zu umgehn Heute werd ich wunderbares Im alltäglichen nur sehen Also spitz ich meine Ohren und poliere meine Sicht damit mir keins der vielen Wunder unachtsam entwischt
  13. Hallo @HorstGrosse2! Danke für Deine Anmerkung, ist immer interessant wie die gewählten Worte bei anderen ankommen. In diesem Fall von „Pflaster basteln“ war die Zweideutigkeit erwünscht. Einerseits geht es mir um den Aufbau des gemeinsamen Weges, der nun neu bestritten wird. Allerdings ist auch die Versorgung der beiderseitigen „Wunden“ ein großes Thema. Ich fand es spannend es dem Leser zu überlassen wie er es interpretiert, hatte aber darauf gehofft dass man beide relevanten Themen erkennt. Weitergehen trotz Verletzungen, Chancen ergreifen trotz Angst und sich auch den Schattenseiten widmen.
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