Zum Inhalt springen

Desîhras

Autor
  • Gesamte Inhalte

    173
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Beiträge erstellt von Desîhras

  1. Ein altes Gedicht neu ueberarbeitet

     

    Die purpurne Rose, im Schatten verschmutzt

    Welches ich dir mit einem Schwur gab,

    leg sie sanft auf mein junges Grab

    wenn sie schwarz wird voll Wehmut

     

    Wer nur wird mir denn gedenken

    Wenn Nachtes Schatten mich bedecken

    Wer mir gar eine Träne schenken,

    Wessen Kerze für mich verbrennen

     

    Wenn alles graue Weiße längst verhallt

    Wenn Frühlingswinde über die Gräser wehen

    wirst du an mir ein lächeln sehen

    Denn bittersüßesten den Abschied schafft.

  2. jaja, ich muss gestehen das es mir immer mehr gefaellt desdo oefter ich es lese. Vorallem da ich dabei "opeths Harequin forest" hoere. Passt irgendwie :lol: .

    Die Stropheneinteillung macht es definitiv einfacher. Danke. Wobei die eine 3 Zeilige etwas aus der Reihe genommen wirkt, ist aber nicht weiter schlimm.

    Die Interpretation von den Zeilen die du mir hervorgehoben hast, ist je sehr interessant. :wink:

    Also dann.

    Lg und ich will mehr dieser Sorte :mrgreen:

  3. Hmm..

    Definitiv ein starkes Stueck, aber...

    Irgendwie sind da zu viele Bilder, so das es irgendwie ueberladen wirkt. Und die Tatsache das es keine Strophen gibt, macht es noch haerter es zu lesen und verstehen. Ich musste es 4 mal lesen, bis ich es richtig fluessig runter ging.

    Aber die Bilder sind sehr elegant und vielschichtig ohne sich zu weit vom uhrspruenglichen Gedanke zu entfehrnen. Sehr gelungen.

    Ich habe es definitiv gern gelesen auch wenn ich etwas kaempfen musste. Vil. das naechste mal etwas (aber bitte nicht zu viel) weniger, aber sonst grossartig. :wink:

     

    Lg

  4. Der Fluss so klar

    und verstubt

    dem Spiegel hat,

    wer sein glanz geraubt

     

    Im schimmer hinter mir

    schwimmt ein Hauch

    des einstig weissen Rauchs,

    grau vom Eifer und Gier

     

    Wir wanderten so schwer

    und doch unerreicht

    die Peitschenhiebe leer

    gekostet im eigenen Reich

     

    Durstig nach Flecken

    Trunken vom weichen Teich

    voll vom Schein und Bleich

    Mein unbeschwaertes Welken

  5. Dank dir Engel fuer die Rueckmeldung. :wink:

     

    Nein bei "von" und "vom" wollte ich eine umschreibung fuer eine der beiden, da es sonst wiederhollung ist und es sich nicht schoen liest. Also wenn euch was einfaellt.

     

    Ich habe mich dann doch fuer stumpf entschieden, weil stumm irgendwie schon verbraucht ist, ich werde es vil. noch aendern. Mal sehen , aber danke fuer deine Meinung

    Lg

  6. Ja villeicht, mal sehen .

    Es ist ein Gedicht, das mir sehr viel bedeutet, es ist vil. nicht so gut, ist auch eines meiner ersten, aber es ist eines der wenigen Liebesgedichte, die ich tatsaechlich aus Liebe geschrieben habe, daher weis ich nicht, ob ich es auch veraendern will. Aber ich lasse es mit mal durch den Kopf gehen.

     

    Lg und danke fuer die Rueckmeldung :wink:

  7. Ach wie weiss ich doch was Abschied ist

    gleich dem Griff der Tiefe, dass alles zerbricht

    und doch sehnt man sich nach dem Aufprall

    nach dem schmerzlich-süßen Ende des Falls

     

    Ausder Ferne nur noch ein Punkt

    der da schimmert am Firmament,

    vom allertiefsten Glanz verdeckt

    laengst nur noch eine troestende Einbildung

     

    Langsam schleicht sich die Ferne weg

    und die Tiefe blickt mich an

    will mir Gast sein, der aufrecht steht

     

    Will mir Schritte sein in dies schweren Gang

    Waehrend in den Enden alles faellt

    Wie ein Laut das stumpf verhallt

     

    Bei den rot markierten bitte ich um Hilfe. Sonst viel Spass

    :wink:

    Lg

  8. Hi angie :lol:

    Eines nettes kleines Textchen hast du hier geaubert, aber ich glaube mit ein paar Fehern

     

    Ich schreibe mal die Version, wie ich sie fuer richtig halte... :wink:

     

    Engelstränen, Scherbenhaufen

    Hoffnung die zwecks in ihnen stirbt

     

    Wesen die nach Ihnen lechzen

    hoffnungslose (ver)irr(t)e Seelen (wegen der Metrik, ist fluessiger so )

    Worte die in Fetzen reißen

    was der Mensch so sehr begehrt

     

    eine Gabe, doch nur Lüge

    bis sie uns alle verzehrt

     

    Ich glaube so war das gedacht, wenn nicht, dann bitte ich um Entschuldigung..

     

    Lg

  9. Das ist ein sehr altes Gedicht von mir. Ich stelle es rein, da es eines der wenigen ist, das mir nach langer Zeit noch immer sehr gefaellt. Das wird hier wahrscheinlich nicht so gut ankommen aber.. naja.. viel spass :-).

     

    Weit weg, weit weg von mir

    ruht ein Ort mit dem Namen Tag

    und die schönste Pracht ruht hier

    ein goldenes Schimmern von oben herab

     

    Einst im Schleier der Zeit wurde gesagt,

    das man dahin nicht gehen darf

    Denn ist nicht alles was leiblich ist

    Weit weg von wo wir sind

     

    beschuetzt aus einem Schutzwahl der Mythen

    Mit Sagen über Schmerzen,

    Engel und zerbrochenen Herzen

    Dinge über die die Sterblichen nicht wagen zu denken

     

    Eine ungeschützte Blume

    schlief dort ihren Schlaf

    Und was zu träumen sie begann

    war nicht nicht von dieser Welt

     

    Eine Rose rot wie die Sonne

    die in ihren Strahlen lebte

    doch wurde blasser mit jedem Morgen

    da niemand ihre Schönheit ehrte

     

    Drum soll die Trauer nun gestehen

    dass auch unsterbliches vergeht

    Und drum wuchs Gras heran

    um das längst vergessene Grab

     

    Wo nun die lichten Wolken

    die lichte Schatten werfen

    Sich wie ein Wasserfall schlingern

    An Horizonts flammenden Wall

     

    Und so entstand die triste Nacht

    und der Mond schien dann herab

    was die Einsamkeit erschuf

    war schlimmer denn was ein Doche tut

     

    An diesem Ort weit weg von mir

    wo die Einsamkeit regiert

    hinter den Wolken am Himmelszelt

    -von mir so weit weg.

  10. definitiv ein interessantes Werk.

    Kann aber nicht klar sagen, worum es geht.

    "folge und erleide alle Zeichen

    und Wandlungen bis

    Erkenntnis keine Wiederkehr kennt"

    Wegen dieser Strophe denke ich mal, das es sich um ein einzeitspektakel handelt. Und wegen sieben, das es sich vil. um das biblische handelt. Aber ich denke mal, dass ich hier vollkommen daneben liebe.

    Bitte um aufklaerung. :wink:

    Lg

  11. Erstmal danke euch Beiden.

     

    Das es von "der Panther" inspiriert ist, ist ja zimlich klar, (schon daher das ich es direkt am Nachfolgendem Tag eingestellt habe). Das war vil. etwas zu gewagt von mir, mich mit Relke "anzulegen". Das ich mich nicht mit ihm vergleiche ist hoffentlich auch so klar, ohne das ich es sage.

     

    @Timo.

    Ich muss dir zustimmen. Es ist etwas zu starr und erzwungen, vorallem die zweite Strophe ist etwas.. naja. Und vil. liegt mir Prosa mehr, aber darum schreibe ich ja auch gerade weniger Prosa, um auch das zu ueben. :wink: .

    Wenn dir das Geicht generell nich gefaellt ist es in Ordnung, wenn du es jetzt aber mit Rilke vergleichst, dann ist es etwas unfair (aber wohl selber Schuld) :mrgreen: .

    Ich danke dir auf jedefall fuer dein Komentar. Ich muss dir wie schon gesagt zustimmen.

     

    @Kari.

    Das Rilke (und dann noch Panther) besser ist, muss man ja nicht weiter erwaehnen. .

    Ich freue mich, wenn es dir trotzdem irgendwie gefallen hat. Und das du die Idee als einen Versuch einfach so siehst wie es gemeint war.

     

    Lg euch beiden

  12. Hi. Danke fuer die Kritik ANgel und dann noch eine positive.. hab mich sehr gefreut.

     

    Lord... nun ich weis selber das das nicht so schoen klang, ich wollte Herr schreiben, aber das waere falsch.

    Mit Lord der Breite ist symbolisch ein Finsteres Wesen gemeint, ein Art Teufel, (Herr sagt man zu Gott..) aber nicht so Religioes, bzw. Mythologisch.

    (Und die Muenzen die davor fallen sind Menschen die sich verraten... Seiten waechseln. )

    Einer/etwas was die Menschen zu truebsinn verleitet. Personifizierung des Trauers... ?

    Sowas halt.

     

    Danke fuer die gute Wertung.

    LG liebe Angel

  13. Ein Augenblick, voll Trost sich scharrt

    um einen kleinen Gedanken der Schoenheit

    und durchdies wird alles rein

    bis die Angst sich entbrannt

     

    Der Gedanke an Verlust

    wie ein Windhauch

    vergiftet durch Rauch

    die Zitze der Totesbrust

     

    Schwaerze uebernimmt klammheimlich

    und jede Muenze waechselt die Seite

    werfen sich hin vor dem Lord der Breite

    und die Sterne gehen dahin

  14. Mit so festem Schritt in toten Kreisen drehend

    das alles Staub sich nicht zu legen wagt

    und nach einem neuen Morgen sehnend

    an dem erhoert wird des Koenigs Gang

     

    Hoch zieht sich nun der edle Blick

    zu den weissen, nassen Gittern

    aus dem eine Hand reicht mit festem Griff

    um zu erretten die greisen Kinder

     

    Doch zum tausendsten mal faellt der Blick

    um das Herz heimlich zu fragen

    welches gelehmt durch das alte Gift

    nichts mehr schafft zu sagen.

×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Community-Regeln
Datenschutzerklärung
Nutzungsbedingungen
Wir haben Cookies auf deinem Gerät platziert, um die Bedienung dieser Website zu verbessern. Du kannst deine Cookie-Einstellungen anpassen, andernfalls gehen wir davon aus, dass du damit einverstanden bist.