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Bühne frei!


Joshua Coan

 

Masken und Schminke

Scheinwerfer und Licht

Schall und Rauch

Der Vorhang fällt

Der Vorhang geht auf

 

Wir spielen unser Spiel

Zeigen unsere Tricks

Tanzen mit Schlangen

An Seilen und mit Flammen

Illusionen von Dingen

Kunststücke die gelingen

Erlerntes, trainiertes, automatisiertes

Zu beeindrucken, zu verzücken,

zu gefallen

 

Für Trug von Ruhm

Für Schein von Glanz

Für ein paar Lacher

Täuschen wir uns selbst

Täuschen uns sehr

Der Applaus nur im Kopf

Und der Saal ist leer

 

Platzierung

3.

Stimmen

9

Aufrufe

490

Kommentare

9

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9 Kommentare


Herzlichen Glückwunsch zum 3. Platz Joshua,

mir hat es auch sehr gut gefallen und stand mit auf der Favoritenliste

 

Liebe Grüße

Sali

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Lieber @Joshua Coan,

 

ganz großes Kompliment auch von mir! 

 

Für Trug von Ruhm

Für Schein von Glanz

Für ein paar Lacher

Täuschen wir uns selbst

Täuschen uns sehr

Der Applaus nur im Kopf

Und der Saal ist leer

 

Das in hintersinnig und philosophisch, ganz großes Kompliment.

Du gehörtest zu meinen Favoriten!

 

Liebe Grüße von Georg

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Hi Joshua,

 

auch von mir meine herzliche Gratulation zum Medaillenrang.

 

Im Gegensatz zu den beiden anderen Treppenplatzierungen bist du das Thema deutlich anders - will sagen ernster angegangen. Es kreist um die Frage, die hier:

 

Zitat

 

...

Zu beeindrucken, zu verzücken,

zu gefallen

 

Für Trug von Ruhm

Für Schein von Glanz

...

 

 

 

am deutlichsten hervor tritt.

 

Wie viel von unserem Handel ist echt? Und wie viel davon ist nur Theater in dem wir uns nur selbst was vormachen?

 

Ich denke diese Frage sollte man sich wirklich immer mal wieder in nicht all zu langen Abständen stellen. Und es kann nicht schaden, sie vielleicht auch mal einem Menschen zu stellen dem man vertraut. Nicht selten kommt Selbsterkenntnis auch von außen.

 

Nein, im Grunde braucht es immer das Außen. Außen ist der Klang. Innen ist die Resonanz. Oder umgekehrt... Innen ist der Klang und außen die Resonanz. Wenn es innen klingt ohne das etwas draußen mitklingt; oder wenn kein Klang von draußen das Innere zum Schwingen bringt ist es arg... Beides steht für isolation und führt nicht zur Selbsterkenntnis sondern immer und immer tiefer in ein Schneckenhaus. Und in der einsamen Tiefe findet man sich nicht selbst. Dort findet man nur einen unfreien, engen, und bedrängten Teil von sich. Das ganz Selbst hat dort keinen Platz.

 

Also meiner Meinung nach....

 

Du siehst und liest welche Gedanken dein Gedicht in meinen Kopf zaubert. Dankeschön dafür.

 

Und liebe Grüße

 

vom Gaukel

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