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  1. Lagebericht Du fragtest, wie unsere neuen Nachbarn so drauf sind. Hier der aktuelle Stand: Vergangene Nacht wurden wir zur Geisterstunde etappenweise aus dem Bett geklopft: Wir hängten uns einen Schreck um, weil er gerade da war, wurden vom Gepolter praktisch über den Haufen geworfen, so dass wir wieder einschlafen konnten. Gegen Morgen fanden wir uns als Nervenbündel jenseits der Wand an den Nagel gehängt. Erst als wir uns bereitwillig unseres Schlafes entledigten, kamen wir wieder frei. Am Nachmittag war ihre Wohnung schließlich eingerichtet, und wir konnten unsere Nachbarn gebührend mit Salz begrüßen. -
  2. Wombat99

    Auf dem Weg zu dir

    Auf dem Weg zu dir Auf dem Weg zu dir wüsste ich nichts, was mich daran hindern könnte, in das grenzenlose Verhallen deines Ich´s zu schweifen. Berg ab und Berg auf, so viel nehme ich in Kauf. Ich weiß nicht wohin, doch ich finde den Sinn, es ist das Wandeln meines Selbst getragen von dem fernen Rufen deines Ich´, welches mich zu meiner vollkommenen Sinnantwort führte.
  3. Feuerfunke

    Spinat aus der Mikro

    Mit diesem Freund ging er durch dick und dünn. Die Welt stand ihnen damals weit offen. Die Probleme waren nicht mehr so schlimm, er konnte auf seine Hilfe hoffen. Doch dann trat was' ins Leben der zweien, das sie schließlich weit auseinander zog. Er wollte ihm es so nicht verzeihen, dass man sich nun gegenseitig betrog. Nach langer Zeit trafen sie sich wieder, doch trotz der Versöhnung war man sich fremd. Sie spürten, es wäre beiden lieber, dass man sich nicht noch intensiver kennt. Die Moral ist, wer etwas Falsches tat hinterlässt manchmal einen wunden Punkt. So manch alte Freundschaft ist wie Spinat. Wird er wieder erwärmt, wirds ungesund.
  4. Versus Spondiacus - der Untergang . . . Android: Straßen und Gänge sind dicht, eng nebeneinander Gequetschte schauen voller Erwartung entgegen dem nahenden Wagen, welcher die Marktplatzmitte nur mühsam erreicht, durch die Masse Mensch, die von weit herzog, um Maries Hinrichtung zu sehen. Händler nutzen die Gunst und machen Kasse beim Spiel, denn: Reichlich Getränke, auf die zu verzichten bestimmt keinem leicht fällt, stillen die Gier nach Rausch, es gilt der Tristesse zu entkommen und .der geladenen. Schwüle. Es schwitzt die Stadt und der Durst kommt, um die grausame Strafe erträglicher schlucken zu können, welche nun gleich der gierenden Masse zur Schau werden sollte! Wind ist ein himmlisches Kind, Marie! der Sturm ist sein Schicksal! Gütiger! Vor dem Schafott,.dem entsetzlichen., stoppt ihr Gefährt nun! Glockengeläut schlägt! Zieht wer, voll Lust, fest an dem Seil, dann: Horchen sie auf, die geknechteten Husumer! Grau ist die Stadt doch! Jene am Meer Apollons, wo Raben krächzen im Frühling! Dann, .in der zitternden Hitze., erstarrt der Ort im Gebrüll. dumpf drohender Macht; .ein gewaltiges. B h u o o u m m!!. drööhnt' machtvoll lauter, als das Gebimmelgebammel der zugschnell schlagenden Glocke. Dunkle Wolken - die Flut kommt auf - sie tollen! Appollon draußen, erhebt mit dem blanken Hans die mächtigste Welle! Sturm trägt Dach um Dach hinfort, wer eben noch starrte, starrte für immer! in Panik gefallen, erschlug sie der Sturm erst, Kurzerhand drauf, griff die gierige Welle nach Husum! Potzblitz! schreckt wer hoch, ein Smartphone brummt...ists' meins: "Ja!!? Mooin Marie, ... ja, ... ja, ich beeile mich ... Andachtsvolle ... Schlief ich doch eben, ... natürlich, ... ich träumte so .Ich! bin gleich da!" ∝ © fietje butenlänner 2022 Versus Spondiacus PC Straßen und Gänge sind dicht, eng nebeneinander Gequetschte schauen voller Erwartung entgegen dem nahenden Wagen, welcher die Marktplatzmitte nur mühsam erreicht, durch die Masse Mensch, die von weit herzog, um Maries Hinrichtung zu sehen. Händler nutzen die Gunst und machen Kasse beim Spiel, denn: Reichlich Getränke, auf die zu verzichten bestimmt keinem leicht fällt, stillen die Gier nach Rausch, es gilt der Tristesse zu entkommen und .der geladenen. Schwüle. Es schwitzt die Stadt und der Durst kommt, um die grausame Strafe erträglicher schlucken zu können, welche nun gleich der gierenden Masse zur Schau werden sollte! Wind ist ein himmlisches Kind, Marie! der Sturm ist sein Schicksal! Gütiger! Vor dem Schafott, dem entsetzlichen.,.stoppt ihr Gefährt nun! Glockengeläut schlägt! Zieht wer, voll Lust, fest an dem Seil, dann: Horchen sie auf, die geknechteten Husumer! Grau ist die Stadt doch! Jene am Meer Apollons, wo Raben krächzen im Frühling! Dann, .in der zitternden Hitze., erstarrt der Ort im Gebrüll. dumpf drohender Macht; .ein gewaltiges. B h u o o u m m!!. drööhnt' machtvoll lauter, als das Gebimmelgebammel der zugschnell schlagenden Glocke. Dunkle Wolken - die Flut kommt auf - sie tollen! .Appollon draußen, erhebt mit dem blanken Hans die mächtigste Welle! Sturm trägt Dach um Dach hinfort, wer eben noch starrte, starrte für immer! in Panik gefallen, erschlug sie der Sturm erst, Kurzerhand drauf, griff die gierige Welle nach Husum! Potzblitz! schreckt wer hoch, ein Smartphone brummt...ists' meins: "Ja!!? Mooin Marie, ... ja, ... ja, ich beeile mich ... Andachtsvolle ... Schlief ich doch eben, ... natürlich, ... ich träumte so .Ich! bin gleich da!" ∝ © fietje butenlänner 2022
  5. Angie

    Glück

    Aus grauen Nebeln setzte ich meine Füße auf den Lichtbogen ins Glück
  6. Melda-Sabine Fischer

    Das Plumpsklo

    Das Plumpsklo Ein Plumpsklo kann sehr nützlich sein, baut man es in ein Holzhaus ein, was meistens in ´nem Garten steht. Der Mensch sich dort vom Druck entlädt. Bevor man dort zu Werke schreitet und sich zum Setzen vorbereitet, muss man, bevor man frönt denn Trieben, den Deckel noch zur Seite schieben. Darunter hat man einen Schacht, wo’s reinplumpst, mittig angebracht. Die Kleidung muss noch, das ist wichtig, vom Leib entfernt sein, das wär´ richtig! Denn kommt vorweg ´ne starke Blähung, gibt’s auf dem Beinkleid ´ne Verwehung, die meistens bräunlich zum Verdruss für unsre Nasen kein Genuss. Doch wenn Du alles hast bedacht, dann setz‘ Dich hin und drücke sacht. Der Druck er weicht ganz martialisch, doch was dann kommt stinkt bestialisch. Dich glücklich macht ein solches Haus, kommst Du erleichtert wieder raus, kannst lächelnd durch die Wiese waten und fühlst Dich fit für neue Taten. Dies dachte sich auch Onkel Fritz, ein Lebenskünstler mit viel Witz. Nur aß er abends unbedacht von seinen Bohnen gegen Acht. Er spürte nachts, bei leichten Träumen, im Darm ein wunderliches Schäumen hebt schnell sein Haupt, schlüpft in die Schlappen, um fix hinaus ins Grün zu tappen. Er läuft zum Plumpsklo ganz gewandt mit Taschenlampe in der Hand. Befreit lässt er die müden Glieder auf dem ersehnten Holzsitz nieder. Die Macht der Bohnen unterschätzt, hat er sich friedlich hingesetzt. Er denkt bei sich: "Ach, das ist gut, wie wohl ein solches Plumpsklo tut." Ein Furz, ein Schrei! Es war ein Grausen! Man sah ihn Richtung Himmel sausen ganz ohne Hose ungeniert, wobei das Plumpsklo explodiert. Das Holzhaus liegt nur noch in Trümmern. Von oben hört man leises Wimmern. Mit nacktem Podex, kotverschmiert, der Onkel Fritz den Kirschbaum ziert. Er zappelt ängstlich im Geäst und hält sich an den Zweigen fest. Und die Moral von der Geschicht‘: Nach Bohnen nutzt ein Plumpsklo nicht! @Copyright Melda-Sabine Fischer – Näheres zu ihrem Autorenleben siehe Profil
  7. Ein Mann, der hatte einen Hund. Er liebte ihn, weil er selbst rund an seinen eignen Hüften war. Ergebnis von manch fettem Jahr. Und so zog er den Hund heran als Botengänger dann und wann. War es die Zeitung, das Einkaufen. Dank Bellos Dienst mußt er nicht laufen. Stets legt er in das Körbchen rein ein wenig Geld und Einkaufsschein. Und ganz egal, wen ’s Hündchen traf, es kam nach Haus, gehorsam, brav. Es fraß nichts weg, ob Fleisch, ob Wurst. Trank auch die Milch nicht aus bei Durst. Es war bekannt in jener Stadt: „Was für ein Glück sein Herrchen hat.“ Nur eines Tages blieb er fort. Der Mann, er denkt an Häscher, Mord. Weil fünfzig Mark im Korbe lagen? Es passt halt nicht an allen Tagen. Und so vergehen ein, zwei Stunden. Den Weg nach Haus hat nicht gefunden das sonst so brave Hundetier. Gleich schlägt die Uhr auf halb vor vier. So muß der alte Mann aufstehen und selbst nach seinem Bello sehen. Er wälzt zur Türe sich hinaus; seit langem für ihn: „Welch ein Graus!“ So müht er sich mit kurzen Schritten. Hat nie zuvor, scheint’s, so gelitten. Doch kaum die Ecke ist erreicht, sein blasses G’sicht noch mehr erbleicht. In jener Stelle, bei den Tonnen, fühlt Bello sich im Reich der Wonnen. Er hat ’ne Hündin unter sich, die sonst wohl auf dem Straßenstrich. Mit knapper Luft ruft unser Mann: „Mensch Bello, dies hast nie getan!“ Drauf ihn das Hündchen geck anbellt: „Hatt’ früher auch nicht so viel Geld.“
  8. alter Wein

    Was es so alles gibt

    Was es nicht alles gibt - Seltsame Ortsnamen - Hast Du Sorge um die Deinen, machen Kummer Dir die Kleinen? Fahr‘ einmal nach Hundeluft, besorge dir den tollen Duft Nimmt das Elend noch kein Ende, hole Dir schnell Katzenhirn, nimm es ein, ganz behände, bald wirst Du ein Lachen spür’n Zieh dann an die Lederhose, die, versteckt in einer Dose, dich nach Bösenhausen bringt, wo ein Schwarzer Kater singt Man Wassersuppe Dir kredenzt, die Du mit viel Ekel isst, dann Du um den Galgen rennst, wo der Pups zuhause ist Du ziehst den Regenmantel über, Laußig kalt ist’s heute Nacht; Der Aalkasten quillt über, das Grauen laut darüber lacht! 22.01.2022 © alter Wein [KE1]
  9. Donna

    You Matter

    Don't always believe what you think You Matter Don't allow low self-esteem to drag you down You Matter Don't let bad times get the best of you You Matter Don't give depression a chance to win. You Matter Don't think you can't go on You Matter Don't feel alone You Matter Don't hold back on your talents and dreams You Matter Don't say "I don't care!" You Matter Don't give in to the shadows Because You Matter ©Donna H. 2022
  10. Es ist der Tod, der uns einst scheidet und der uns trotzdem einstmals eint. Im Leben man so viel erleidet, im Wunsch, dass man dann neu vereint. Im Schein der Kerzen flackernd Licht und schwärzend, schmerzend so manch tropfend Wachs im einstmals Angesicht. So ist es trotzdem relativ, kam doch von dort niemand zurück; wer kann schon sagen, wie es lief, wenn man gegangen dann dies Stück. Grad wie man einst durchschritten hat, vor vielen Jahren, als man klein, so wird erneut dann, wenn im Grab, dies Tor wohl zu durchschreiten sein. So fürchtet ihn doch bitte nicht, vermag zu einen irgendwann, was wir dereinst beweint. © Uschi R. bild: pixabay Tempusfugitaeternitasmanet_mp3cut.net_.mp4
  11. Amadea

    Arc noir

    Sie jagen lieber unverdrossen, dem Tod durch Hatz und Schlaf so nah. Ihr Ende ist bereits beschlossen, am Styx legt ab die „Arc Noir“. Ein Käfer liegt bereits am Rücken, nun, da bewegt sich gar nichts mehr. Ein Panda ... es geschah beim Bücken... die Ente ...auch...verkohlt und leer. Ein Brummer zieht gehetzt vorüber, der Manta gleitet stolz vorbei. Sie wähnen sich als gute Flieger, manch Kiste geht in Hast entzwei. Dem Mustang fehlen wohl die Zügel er kommt nicht rechtzeitig zum Stehn Verdeckt - die Schlange hinterm Hügel- der Knall lässt sich schon jetzt ersehn. Im Käfer steckt - (der auf dem Rücken)- die Schnauze von dem Jaguar, an vielen Schrammen sowie Stücken lässt sich erahnen, was geschah: Sie jagten fröhlich um die Ecke, der Panda und der Jaguar, Sie liefen beide um die Wette. Es lief zu glatt - im Januar. ( VW Käfer, Opel Manta, Ford Mustang Fiat Panda, ...)
  12. Herbert Kaiser

    Vielleicht

    Vielleicht Vielleicht werd ich dich wiedersehen Vielleicht wird man sich dann verstehen Vielleicht, vielleicht - wer kann‘s schon wissen Jetzt ist der Faden mir gerissen. Vielleicht wird Liebe neu entflammen Will nicht in alten Dingen kramen Will frohen Mutes in die Zukunft blicken Die Zweifel in die Wüste schicken. Jetzt hab ich‘s - ich werde dich fragen Ob wir gemeinsam einen Neustart wagen Wirst du mir bloß die kalte Schulter zeigen? Ein Vielleicht wird immer bleiben. © Herbert Kaiser
  13. Komm mit mir auf Mission bis zum nächsten Dimension. Alles ist ne Illusion, Machtspiel, Perversion. Herzschlag, Restriktion, wir leiden unter Depressionen- Lass uns spielen und dann chillen, später werden wir einfach grillen. Zeit, Raum, Perspektive, Emotionen sind zu viele. Komm mit mir aufs Revier, Abmarsch zum Stabsquartier, dort trinkst du brav dein Elixir. Arroganz, Ignoranz, kognitive Dissonanz, schau dir an mein letzter Tanz, genieße mich im vollem Glanz. Komm mit mir ins Pension der Leidenschaft und Repressionen. Spritze, Serum, Produktion, das Opfer einer Obsession ab zum nächsten Pavilion, Mensch ohne Vision, Kämpfer ohne Legion.
  14. emmanem

    Gedanken und Kummer

    Langsam sinkt die Sonne, verschwindet Stück für Stück hinter den Bergen. Lässt mich alleine im Dunkeln. Mit Tränen in den Augen sitze ich nun da. Mein Gesicht gerichtet in den Himmel. Tausend Gedanken rasen mir durch den Kopf und jede einzelne erinnert mich an dich. Eine leichte Sommer Brise streicht über meinen Rücken und lässt mich schauern. Wie erstarrt bleibt mein Blick auf die strahlenden Sternen gerichtet. Bei jedem blinzeln rinnt eine warme Träne meine Wange hinunter. Wie sehr das Verlangen nach dir in mir wächst. Jetzt hier bei mir, deine starken Arme um mich. Deine liebevollen Worte in mein Ohr geflüstert. Doch nichts als Stille und Dunkelheit umgibt mich. Äußerlich so starr und ruhig während alles in mir tobt. Gedankenverloren im Dunkeln.
  15. Carlolus

    Hoffnung finden

    Hoffnung finden Im Dunkeln raunt es unentwegt: „Hoffnung auf bessre Zeit lass fahren! Die Freuden, die einst alles für dich waren, welken schon dahin. Da nagen viele Ängste an deinen Wurzeln und saugen aus die Lebenskraft. Zu Boden fallen Knospen, die nie erblühen und niemals Früchte bringen werden.“ Wie kann, wie soll, wie muss in solcher Lage ein andres Leben mir gelingen, wenn täglich mich umgibt der Tod und düstere Gedanken um meine Seele ringen? Schluss damit! Jetzt gehe ich, werd Sonnenstrahlen suchen, und wenn ich Wolkenberge versetzen müsste. Möcht`endlich wieder blauen Himmel schauen, möcht`neu erkunden meine kleine Welt, mit Freuden das Lächeln anderer empfangen, möcht` innehalten, die Augen öffnen, am Wegrain die ungezählten Wunder sehen, um zuversichtlich wieder meinem Tagwerk nachzugehen.
  16. Hufnagel Sagt ein Pferd zum anderen, warum hinkst Du denn so? Ich glaube, ich hab mir einen Nagel in den Huf getreten. Brieftaube Sagt eine Taube zur anderen, war die Post heute schon da? Ich glaube schon, denn es liegt ein Brief im Nistkasten. Blauwal Sagt ein Wal zum anderen, hast du heute schon gefrühstückt? Keinen Schluck, Ich finde Blaualgen im Abgang zum Kotzen. Rittersporn Sagt ein Ritter zum anderen, für wen brichst Du deine Lanze? Ich denke, heute lasse ich mich von Clothildes Tüchlein anspornen. Schutzengel Sagt ein Engel zum anderen, wann bist du das letzte Mal gefallen? An Silvester, zum Glück hatte ich als Schutz ein Kondom dabei. Schachmatt Sagt der Springer zum König, wann warst du das letzte Mal matt? Es war, als mich die Königin aufforderte beim Sex öfter zu rochieren. Wortfeuer Sagt ein Witz zum anderen, komm raus Du bist umzingelt. Wenn nicht, zünde ich deine Lunte an und Du fängst Feuer.
  17. Carlos

    Frage 9

    Wer war der erste Schneider?
  18. Soulsearchinsun

    Das Meer

    Wenn am Sonnenstrahlenende mich das Licht trifft wie ich's mag, vom azurgetränkten Himmel gern den lieben langen Tag. Und der Wind als leichte Brise mich berührend sanft einhüllt, dann vergess ich alle Fragen wie sich Sehnsucht wohl erfüllt. Sitz ich dazu noch am Meere, von einer Welle zart berauscht, als sie Purzelbäume schlägt und dann mit dem Sande plauscht. Dann bin ich eins mit meiner Liebe für mich selbst und wer ich bin, von Traumhaftigkeit gestreichelt bin ich frei und geb mich hin.
  19. Kocht Elegien! Die schmecken! Zutaten: Buchstaben! Verse! Hier! Mein Rezept: Das doppelte Distichon! Silben: Fein schnippeln! Ausrufezeichen! Spondeen! Zäsuren! Hexameter rösten! Doppelpunkte: Kein Reim! Wenig Pentameter: Scharf! Alles! Mit Schmalz! In den Topf werfen! Gut umrühren: Schmatz!
  20. Am Sonntag, in den Morgenstunden, hab ich die Ruhe selbst gefunden; die ich so lange schon begehrt und die mir blieb bislang verwehrt. Sie ist es, die den freien Geist, den Weg in jene Sphäre weist; die in der in Stille oft verborgen, Antworten hat schon auf das Morgen. Die selbst in sich gefangen hält, endlosen Zauber dieser Welt; den niemand so bekommt zu sehen, der nicht bereit, hierher zu gehen. Die Ruhe, Abgeschiedenheit, Gleichgültigkeit zum Lauf der Zeit; sind Garant und ein Treupfand, für Zuversicht im Niemandsland. Glückselige Verlorenheit, zur Hingabe total bereit; ist jeder der das Tor hier fand, Vergessenheit im freien Land. Und alle Bürde federleicht, ein jedes Ziel wird hier erreicht; was auf der Seele zentnerschwer, schafft niemals seinen Weg hierher. So fände ich es wunderschön, könnten wir ihn zusammen gehen; den Pfad, der Wunder selbst verheißt, uns in die goldene Zukunft weist.
  21. Joshua Coan

    Kopfkino

    Komm in meinen Kopf, ich lad dich ein Wollen dort allein, zusammen sein Wo keiner uns jemals findet Nur du und ich, in einem Raum Die Zeit sie steht, in diesem Traum Wo deine Seele meine Flamme bindet Das Feuer brennt heiß, der Schatten wird lang Es gibt kein entkommen, du bist hier gefangen Doch nur ein Gedanke, der in meinem Geist sich willenlos windet
  22. SonneMondSterne

    Gedanken

    Man kann die Stille auch im Lauten hören und Schönes auch im Hässlichen sehen, Freude auch trotz Trauer spüren und Trauer in der Freude fühlen.
  23. Joshua Coan

    All-In

    Ich träume Nachts von großen Dingen Erschlagen von Wellen im Meer zu ertrinken Im Dschungel verloren und verlaufen Auf Spitzbergen mit Eisbären raufen Losgelöst im Weltraum treiben In der Sahara wie ein Schneemann leiden Notgedrungen bei Kannibalen zu Tisch Mein Hirn gibt’s roh und blutig frisch Ein falscher Schritt, schon geht´s bergab In der Tiefsee die Luft wird knapp Bodenfalte, Gletscherspalte Die Höhle bricht ein, im dunkeln allein Mit Wilderern seltenes Fleisch genießen Mit Fremdenlegionären auf Wilderer schießen Von der Hetzjagd tödlich erschöpft Entführt und von Extremisten geköpft Mit Tod und Teufel am Pokertisch Ich ziehe los, mit meinem Rucksack allein Und frage mich: Welches Schicksal wird meins wohl sein… Aus meinem Buch: "Ich dichte nur um Metriker zu ärgern" 😛 -jetzt nirgendwo erschienen.
  24. Dionysos von Enno

    Eloise

    Flüsternde Lemuren in der Nacht Rauschende Gespenster Ich bin im Bett meiner Eltern erwacht Es ist Mitternacht Tief schlafen Mutter und Vater Geborgen zwischen ihrer Wärme (und das Schloß ist riesig und kalt) kuschele mich in Mutters Arme und eingeschlafen bin ich bald Geborgen, unendlich sicher und fort, in die Ferne kriechen die Gespenster Tief schlafen Mutter und Vater um den erstgeborenen Sohn Rund um das Schloß dunkelt der Wald Am Morgen reiten wir aus und schon schallt Vaters Jagdhorn in die Fichten golden wie der Klang des Horns fühlt sich der Sohn, edel, erhaben und wie ein Vers aus Hölderlins Gedichten angefüllt, übervoll mit Liebesgaben (reich wie seine schönsten Wörter) Doch Jagdlust treibt den Vater immer tiefer in die Wälder kaum mehr, dass der Sohn noch folgen kann Die Fichten werden dunkler, werden älter und endlich eine Lichtung und dann weiß wie Schnee weiß wie Sternenlicht das weiße Reh und sein schönes Auge fleht „Töte mich nicht“ Ich denke an deine abgeschminkten, großen Augen und wie sie ängstlich sind, Eloise, bei Nacht deine schneeweiße Haut, die feuerroten Brauen Wie oft in deiner Umarmung erwacht still gefleht, dass du niemals gehest
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