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  1. Carry

    Das Amsellied

    Horch wie der Amsel Lied erklingt im Frühlingsabendwind schau wie die Wolken wandern wie hüpft der Bach und springt Der Amsel zarte Weise dringt tief ins Herz dir ein du spürst ein sanftes Sehnen im Inneren ganz leise Hör wie der Amsel Lied erschallt Springtime ist überall das Leben ist erneut erwacht auf Wiesen Feld und Wald
  2. Ich war noch niemals in New York Im Radio trällert Udo Jürgens, „ich war noch niemals in New York“ und Esmeralda schaut sehnsüchtig beim Küchenfenster hinaus, ja, das wäre das ultimative Geschenk zu ihrem Geburtstag, dem runden Geburtstag, doch wer sollte ihr, der kleinen Angestellten der hiesigen Bibliothek, so eine tolle Reise schenken. Esmeralda wäscht ihr Frühstücksgeschirr ab und sie träumt schon von der Reise nach New York, im Radio kommen und gehen die Schlager, es werden die Nachrichten gesendet, doch Esmeralda hat immer noch DAS Lied im Ohr, „ich war noch niemals in New York“. Wie eine Marionette räumt Esmeralda die Küche auf, eigentlich ein Tagesablauf wie immer, wie jeden Morgen, wäre da nicht DAS Lied, das sich wie ein Parasit in ihrem Kopf festgesetzt hat und alles, ja wirklich alles in Frage stellt. Esmeralda kann keinen klaren Gedanken mehr fassen, sie geht in der Wohnung umher, dieses Lied hat die Grundmauern ihrer Lebensinhaltsregeln erschüttert, aber warum? Es waren sicherlich noch abertausende Menschen noch niemals in New York, sie schüttelt den Kopf. Esmeralda nimmt ihre Jacke unter den Arm und setzt den Strohhut auf ihre dunklen, langen Locken und verlässt nachdenklich die Wohnung, sie wird heute den Weg durch den Park nehmen, sie hat noch Zeit, sie muss erst um 9,30 in der Bibliothek sein und sie marschiert zielstrebig auf den Park zu, mit dem Lied im Ohr „ich war noch niemals in New York“. Im Park zwitschern die Vögel, ist das nicht wie „ich war noch niemals in New York“, sie bleibt stehen und lauscht, nein es ist ein ganz normales Gezwitscher, nicht mehr und nicht weniger, Esmeralda geht weiter, es begegnen ihr Schulkinder, fröhliche und welche die waren irgendwie anders, DIE waren sicherlich noch niemals in New York, denkt sie und geht weiter. Einige Arbeiter sind damit beschäftigt einen Baum umzusägen, der schon die längste Zeit schief steht und sich gefährlich weit über den Weg neigt, Esmeralda hört das brummen der Motorsäge und sie hört „ich war noch niemals in New York“ sie bleibt stehen. Der Baum fällt in die Wiese, die Motorsäge verstummt und die Musik, wieso ist sie immer noch da? Esmeralda verlässt den Park, überquert die Straße und kommt in der Bibliothek an. Sie legt die Jacke über den Stuhl und geht, ohne ihren Hut abzulegen schnurstracks zu den Reiseführern und entdeckt es, das Buch über NEW YORK. Sie nimmt es aus dem Regal und geht zu ihrem Stuhl, jetzt legt sie auch den Hut ab und noch im stehen fängt sie an zu blättert, fasziniert von den Bildern mit den gigantischen Gebäuden, den schrillen Menschen und mit dem Lied im Ohr, „ich war noch niemals in New York“ vergisst sie alles um sich herum. „Schwelgen sie noch in Urlaubserinnerungen, waren sie in New York“, sie hört die Stimme wie durch einen langen Tunnel und schaut auf. Wie lange hat sie in diesem Buch geblättert, wie lange schon beobachtet sie dieser fremde Mann. Esmeralda schlägt das Buch zu und schaut in zwei braune lustige Augen, die Augenbrauen hatte er etwas zusammengezogen, das kurze graue Haar war struppelig, so wie bei einem Hund, ja bei einem nassen Hund und in der Hand hält er, das gleiche Buch wie sie, NEW YORK – eine besondere Stadt. Esmeralda ist verunsichert, sie fängt zu stottern an, sie weiß ja nicht einmal warum und wieso sie dem fremden Mann etwas erklären sollte, und sie wird rot dabei, das kann sie spüren, das passiert ihr sonst nie, nein das ist ihr bis jetzt noch niemals passiert. Sie schweigt. Der Mann mit den lustigen braunen Augen hakt nach, „waren sie schon mal in New York“? Esmeralda schüttelt den Kopf, sie bringt kein Wort heraus. „Das ist mein großer Traum, einmal nach New York“ hört ihn Esmeralda sagen, doch es war so leise, so als ob er laut gedacht hätte, doch seine Augen leuchten vor Begeisterung und Esmeralda nickt dazu. „Ja einmal nach New York, ich war noch niemals in New York“, sagt sie nach einer Weile, legt das Buch auf den Schreibtisch und stottert „entschuldigen Sie mich, ich muss noch mal weg“, nimmt ihre Jacke, setzt ihren Hut auf und verlässt fluchtartig die Bibliothek. Zielstrebig geht sie ins nahegelegene Reisebüro, mit dem Lied im Ohr, „Ich war noch niemals in NEW YORK“ , ja sie weiß nun was sie will.
  3. Es tut in Herz und Auge weh, Verbranntes zu erblicken, der Frost holt die Magnolie es wird ihm meistens glücken. Die Sonne scheint, das Blau ist klar, der Wind kam ganz abhanden, vorüber geht die Frostgefahr, Natur ist auferstanden. Wenn sich die Sonne endlich zeigt, verschenkt der Frühling Wärme bis sich die Sonne abends neigt, erblickt man Vogelschwärme. Wie schön Gesang der Vögel klingt zum Summen vieler Bienen, was einem Frühling hier gelingt, will jetzt zur Freude dienen: Die Wiese zeigt sich ganz in Grün, der Löwenzahn in Knospen, bald wird sein sattes Gelb erblühn und keinen Euro kosten. Der Hund, der gern nach draußen geht, vergnügt sich in den Gräsern, die Katze, die den Hund erspäht, wird gleich den Baum erklettern. Der Frühling legt ins Osternest das Blühen vieler Bäume, verschenkt zum schönen Osterfest in Weiß geschmückte Haine. Text und Foto: © Kastanienblüte
  4. Summ, Summ, Summ Ein leiser kleiner Flügelschlag der mir das WILLKOMMEN sagt Mein Herz nun einen Hüpfer springt die Seele ein fröhlich Lied anstimmt Der Pollen sich wohlig in die Nase legt und ich weiß: Der Frühling sich endlich regt! © Sternwanderer
  5. Süß auf der Zunge Berühnrung so bitter fühle keine Wärme mehr nur ewig Winter Die Zeit hebe ich schon lang auf fest in der Hand und trotzdem begebe mich immer ins Gestern Bevor die Spuren der Vergangenheit in mir alles ausmalen, kein Morgen mehr kann entstehen wisch deine trockenen Tränen und lass mich gehen Ich vergebe dir alles aber merke in mir den Abdruck und während ich über die Türschwelle gehe blicke ich zurück... Alles was ich kann überlasse ich dir trotzdem bleibst du ganz hüllenlos leer hinter mir
  6. Meine Frau ist empört, um nicht zu sagen stinksauer, denn ich freue mich dieses Jahr auf Balkonien! „Was soll denn das für ein Urlaub sein?“ Rüffelt sie mich an. Ich nehme sie sanft in den Arm und hauche ihr ein „Schatz“ entgegen, worauf sie direkt die Augen verdreht, denn sie ahnt, was jetzt kommt. „Schnucki, es ist doch so, wir haben hier doch alles, was wir brauchen, außer Klopapier natürlich! Wozu in die Ferne schweifen und die Umwelt belasten? Nur damit die Reiseveranstalter sich eine goldene Nase verdienen? Wir haben im Urlaub doch sowieso nur Stress! Erst der Reisestress. Stundenlang eingepfercht mit einem Haufen Menschen, die man auf der Straße nicht angucken tät, wenn man nicht sogar die Straßenseite wechseln würd! Wenn wir endlich angekommen sind, brauchen wir erst mal drei Tage, bis wir eine Kaschemme gefunden haben, wo die auch meine Biersorte vorrätig haben. Bis ich denen dann klar gemacht habe, wie die mein Schnitzel braten müssen, ist schon eine Woche rum. Dann müssen wir uns an das Klima gewöhnen, können zwei Wochen nachts nicht schlafen, weil wir schwitzen wie die Schweine. Haben wir uns endlich daran gewöhnt, fliegen wir mit demselben Haufen wieder zurück. Nur nicht mehr so hoch, weil die alle so Fett geworden sind, wegen all inklusive und drüber. Dann kostet das ja auch alles! Überall wollen die Trinkgeld haben, obwohl die für alles doppelt so lang brauchen, wie du! Du putzt viel schneller das Klo als die und bei dir bauchen die Spaghetti auch nur zehn Minuten bis die auf dem Tisch stehen und keine Stunde. Also Schatz, ich denke, wir sind hier bestens aufgehoben. Von mir aus, brauchen wir nie wieder wegzufahren! Übrigens, kannst du mir ein Bier mitbringen, wenn du die Küche fertig geschruppt hast?“
  7. Hanna695

    Liebe

    Meine Augen sind das Spiegelbild meiner Seele. Mein schweres Herz wird durch diese Worte nicht leichter. Mein Herz an Dir zu verlieren war nicht schwer, aber Dich jetzt gehen zu lassen dagegen sehr. Doch was wäre es für ein Leben, wenn wir nicht den Mut dazu hätten etwas zu wagen? Ich denke kein erfülltes, keines wo ich Dich hätte kennen lernen dürfen. Somit hat sich mein Mut gelohnt!
  8. Du, du, du, Wind! Du himmlisches Kind, du böiger Wind, du bläst immer kräftig, sogar ziemlich heftig, egal - welche Zeiten, ´s will Freud dir bereiten, ob Sommer, ob Lenzen willst immer nur glänzen, selbst Winters und Herbstes liegt es dir am Herzen! Ein weniger wehen, nicht stürmisch vorgehen, könnt man dich ertragen, wollt „Ja“ zu dir sagen, dann hießest du „Brise“, dann wollt der Luise ihr Röckchen nicht wehen, es wär nichts zu sehen, was sie ließ erröten, Scham wär nicht vonnöten!
  9. Die gesamte Zeit brennt es schon in mir. Ich konnte kaum abwarten, Dir die folgenden Zeilen endlich mitteilen zu dürfen. Mein Schatz, ich muss Dir sagen, wie wertvoll Du für mich bist, wie ich die Zeit mit Dir genieße und wie sehr Du mein Leben bereicherst. Deine Liebe, Deine Nähe, Deine Fürsorge ... ich glaube, ich bin der glücklichste Mensch auf Erden. Ich habe mich oft gefragt, wie ich die Zeit vor unserem Kennenlernen überhaupt richtig leben konnte. Du hast mir so viel gegeben, was ich bis dahin nicht kannte. So viele Dinge, von denen ich gehört hatte, aber sie noch nie selber erfahren durfte, wurden in meinem Leben wahr, nachdem unsere Liebe aufgeflammt ist. Dein Lachen lässt mich immer wieder aufs Neue die Probleme des Alltags vergessen, seien sie noch so schwerwiegend. Deine strahlenden Augen lassen alle Dunkelheit in mir verschwinden. Ich weiß nicht, wie Du das machst, aber sobald ich in Deiner Nähe bin, wird alles andere völlig unbedeutend. Dein Zauber ist so unsagbar mächtig, dass er selbst die schlimmsten Gedanken und Sorgen vertreibt. Wenn ich in Deiner Nähe bin, gibt es nur noch Dich und mich. Wenn ich tagsüber an Dich denke, hüpft mein Herz und mein Gesicht verwandelt sich in einen Spiegel der Liebe. Allein der Gedanke an Dich gibt mir Kraft und Sicherheit. Ich kann dieses Gefühl gar nicht richtig beschreiben, es ist einfach da und ich weiß, dass es gut ist. Manchmal erwische ich mich dabei zu denken: "Wäre mein Schatz doch jetzt gerade in diesem Moment bei mir." Ich weiß, dass das nicht immer geht und ich muss mich zwingen, zurück in den Alltag zu finden. Dann fiebere ich dem Zeitpunkt entgegen, wo ich Dich wieder in den Arm nehmen kann. Mein Schatz, ich liebe Dich so unendlich.
  10. Die Dreizehnte Fee In einem Land morgen - langvor der Zeit: Der Weg dorthin kurz und doch unendlich weit. Wo Nebel sich lüften und Büsche sich teilen - dort ist ein alter Platz Wunden zu heilen. Wenn Du von Rosen angezogen kommst durch Jahrzehnte zurück geflogen; Dir an Dornen die Haut blutig gerissen zum Brunnen gelangst, dort wirst Du es küssen: Das fremde Gesicht, das aus Wassern Dir schaut - seltsam bekannt - doch innerlich Dir graut vor dieser entstellten Kreatur: Möchtest weglaufen, verlassen den Ort, nur da siehst Du sie im Turmzimmer - klar, Die Dreizehnte Fee, die nicht geladen war . Aus silbertiefen Augen schaut sie Dich an. Du beginnst zu verstehen und ... es fällt der Bann.
  11. André Parucker

    Neue Zeit

    Die neu betonierten Wege der Stadt Hektik, Lärm, Verkehr nichts mehr so, was er einst geliebt hat er fühlt sich ausgebrannt und leer Die Lebendigkeit, die Wärme, das Tun all dies wird so vermisst die Orte, wie sie früher waren alles ist anders, kalt und trist Der Gedanke an die Geborgenheit in der Vergangenheit der Gedanke an das ruhigere Leben in einer anderen Zeit dieser Gedanke ist es, der ihm seine Flügel verleiht schwer macht er sich für sein neues Leben bereit Nie gewöhnt er sich an das Hier und Jetzt er fühlt sich wie ein Tier durch die Zeit gehetzt selten geliebt, oft verletzt seine Lippen oft nur mit Tropfen benetzt
  12. auf leisen Sohlen schleichen Schnitter auf Buchstaben über immer unbehelligtere Gänge durch die Hintertür meine Worte sterben überwältigt den Mundtod
  13. So mancher Mann, wie mir bewusst, der definiert sich übers Nageln. Doch kann die Gier nach solcher Lust das Kennenlernen schon verhageln. Nur bin ich nicht, das sei gesagt, wie jeder ordinäre Junge. Ich bin, falls es nicht zu gewagt, bekannt für meine spitze Zunge.
  14. Lichtsammlerin

    Das Selbst

    So sah ich in dir mein Selbst entstehen während du dich darin verlorst deines Selbst beraubt in Verleugnung versuchend mir meines zu nehmen in Stücke gerissen meine Hülle während du nach Ganzheit strebtest eine Einheit aus den Stücken meines Ichs diese Vollkommenheit der Loslösung im unbeständigen Sein so wurde ich ganz während du die Grenzen vergaßt deiner entstellten Macht schreiend deine Hilflosigkeit verneinend du glaubtest zu herrschen und wurdest beherrscht während ich den Gefühlen entsagte die Unterwerfung befahlen mir deinen Willen zu eigen machend so sahst du in mir dein gemordetes Selbst während ich das Leben bejahte im Sterben mein Selbst gebar.
  15. Wann kommst du heim vom fernen Kontinent von deiner Reise durch die Welt die nun begrenzt begehbar ist. Über das weite Meer ein Weg den auch die unsren Ahnen einst gegangen als Grenzen keine Länder kannten - wo find ich dich in diesen Zeiten die uns mehr als jede Meile voneinander trennen im ungewissen Wie und Wo und Wann. ~ Bruderherz ~
  16. VOODOO-ZAUBER Ist der Nachbar ein Bandito, plündert fremdes Hab und Güte, sachbeschädigt Nagelfestes überall in Haus und Hütte. Seine Tat behindert nicht die Polizei, was den Schmerz nicht mindert, Nachbarraub ist frei. Virolito, du Stratege, finde Wege, das zu ändern! Stopp die Hände des Bandito, fessle sie mit starken Bändern! Alsdann ward in tiefsten Dschungeln das Corona-Virus munter. Es vermehrte sich im Dunkeln, und es zog die Menschen runter, ging dann auf die Reise, was noch niemand ahnt, infiziert sehr weise Volk in jedem Land. Viele alte Menschen sterben an den herben kranken Zeichen, dass die Schöpfung sich entfalte. Möge es dem Räuber reichen, endlich zur Vernunft zu finden, und das Opfer zu verstehen. Mag es böse Hände binden, und das Leben weitergehen, ohne freche Diebe, glücklich und gesund, in vergönnter Liebe, auf dem Erdenrund, mehr in Freuden, als in Trauer, auf die Dauer, eines Lebens, nicht im permanenten Leiden, sonst sind Zauber doch vergebens. © Kastanienblüte
  17. Mitgefühl, Solidarität, Gleichheit auf Eis nur Alles für sich Haben um jeden Preis Leid ignoriert Eroberungen Kolonialisierungen Ausbeutung Kriege kreiert Frieden wegen Macht und Profit sabotiert Wie schwer sind deine Ketten aus Konsum und Egoismus Zombie? Wann wachst du auf Mensch? Vielleicht jetzt ?
  18. wie deutschlehrer im poesieladen schlagen sie schneisen der verwüstung in den foren dieser welt mit dem einen wunsch erkannt zu werden endlich endlich erkannt zu sein so nehmt sie doch endlich auf den arm
  19. Lebenselixier Humor in dieser schweren Zeit sowie ein Tröpfchen Heiterkeit lässt die Sorgen kurz vergessen und ist auch jetzt nicht vermessen Lachen ist total gesund dies ist auch für mich der Grund es oft zu praktizieren brauch‘ mich gar nicht zu genieren Nehme selbst mich nicht so wichtig Frohsinn der immer richtig - auch Trübsal die hat ihre Zeit doch dazu bin ich nicht bereit 06.04.20 © alterwein
  20. Du Schöne, küss mich mit den rosafarbnen Lippen, dem Erdbeermund, den schon Villon besungen hat; lass meine Glans an deinen Wonnetropfen nippen und trink dich selbst an meinen voller Wollust satt. Zerquetsch mir nicht die aufgesteilte Manneszierde, umschlinge sie mit Kunst und gut geübter Kraft: So steigerst du die Lust und ungebärdge Gierde - benutz Kleopatras geheimen Griff; den Schaft ergreife fingerlos mit Seidenglanz geschmückten Gefältel, schaff uns Freude, Königin vom Nil! Wo nie uns höchste Lüste ins Paradies entrückten, da kennt man nicht Kleopatras und Cäsars schönstes Spiel. (Entnommen einem Papyros, Alter ca. 2000 Jahre. Wörtliche Übersetzung der Hieroglyphen nur bei beglaubigten Altersnachweis)
  21. Lena D.

    Dunkelheit

    Ob du willst oder nicht ich fühle mich so leer.. und existiere sowieso nicht mehr Ich weiß am Ende dass du es verstehst Mach einfach das Licht aus bevor du gehst Auf einen letzten Wunsch möchte ich noch bestehen auf das Niewiedersehen
  22. lauRa

    1500 unfaire Kilometer

    Als ich dich traf, da war ich kaputt - ein Wrack. Verlassen von allen, alleine in dieser unfairen Welt, auf der Suche nach nichts und trotzdem immer irgendwie am Wandeln. Du hast mich gestoppt. Hast mich festgehalten und mir Mut gemacht und wenn ich dich ansah, dann hat mir das einfach alles gebracht. Du holtest mir die Sterne vom Himmel, du sahst mich nur an und ich fragte mich, wie ich dir jemals etwas davon zurück geben kann. Wir waren nie das perfekte Paar, doch in meinen Augen wurde mein Traum von der wahren Liebe wahr. Du warst viel älter und gar nicht mein Typ, doch man sieht über so viel hinweg - erst recht wenn man liebt. Ich konnte dich nie verlieren, weil du in mir gewohnt hast. Ich konnte dich nie hassen, denn mein Herz hatte keine Rast. Und ich wusste was auch immer geschieht: du bist da! Und das war wunderschön. Am Anfang! Und dann einfach viel zu nah. Nach vier Monaten bist du das erste Mal ausgerastet und ich wusste: egal was passiert, meine einzige Angst ist dich zu verlieren! Zwei Wochen später hast du mich das erste mal vergewaltigt und ich wusste nicht, dass es so ist, denn ich glaubte ich liebte dich. Du hieltest mir eine Waffe an die Brust und ich dachte ich würde sterben, doch es war in Ordnung, denn es würde ja in deinen Armen passieren. Du warst überall, du kanntest meine Ängste. Ich versuchte mich zu verstecken, doch du legtest Strecken zurück, 1500 km die längste. 'Ich wär ein Narr, wenn ich es nicht versuche', sagtest du ins Telefon. Ich konnte deine Hände spüren, wie sie mich fassen. Und ich wusste, um von dir los zu kommen, muss ich diese Welt verlassen. 'Ich liebe dich doch über alles', sagtest du und ich wusste: egal wie wir es drehen und wenden, es wird nie – und wenn, dann nicht gut – enden. Ich liebte dich. Ich liebte dich vom Anfang bis zum Ende, doch das Ende das war ich. Du hast mir den Kopf verdreht und mich auf Händen getragen. Dann hast du mich kaputt gemacht und mit genau den gleichen Händen geschlagen. Du redetest mir ein, nie gut genug zu sein. In deinen Augen war ich die Perfektion der Imperfektion und du warst mein Held, fragtest mich ganz klischeemäßig: Wer glaubt dir das schon? Und noch heute träume ich von dir und sehe dein Gesicht und die wahre Liebe, die kenne ich eigentlich gar nicht. Und ich habe Angst mich zu binden und trotzdem auch Angst nie wieder jemanden zu finden. Du hattest mein Herz in der Hand und jetzt bist du weg und ich warte gebannt. Das alles kann doch nicht das Ende sein und wenn es das ist, dann lohnt es sich doch für rein gar nichts? Ich bin voller Trauer und Wut und dennoch weiß ich DU warst nicht gut. Und ich bete, dass ich wieder vertrauen kann und ja, vielleicht kommt eines Tages genau der richtige Mann. Doch ich werde ihm keine Chance geben, denn die eine Chance, die hast du genommen. Und somit bin ich alleine in dieser unfairen Welt Nirgendwo will ich hin und eigentlich bin ich auch nirgendwo hergekommen.
  23. Ewige Begleiter Das Schicksal ist die Vergangenheit Gegenwart und Zukunft zugleich eine mirakulöse Dreidimensionalität die nicht von meiner Seite weicht. © Sternwanderer
  24. Mir geht’s ganz gut. Aber nur, weil ich nicht weiß wie ich erklären soll, dass es mir Scheiße geht. Ich weiß gar nicht, ob es mir scheiße geht. Ich weiß nicht was ich sagen soll. Ich fühle mich so scheiße, so minderwertig. Im Vergleich zu anderen nehmen andere immer andere. Ich wache morgens auf und bin wütend. Will so fest ich kann gegen die Wand schlagen. Ausreagieren. Die Schmerzen fühlen. Wissen, dass ich das unterdrücken kann. Wissen, dass das vergeht. Wissen, dass ich nur lang genug stark sein muss. Bin ich schwach? Ich will es nicht sein. Ich bin es.
  25. Cancel die Flüge der Herzen! O sie sind vorerst getrennt, Ringen mit Tränen und Schmerzen, Opfern den letzten Moment Nur für den Kuss unter Kerzen, Ach, für ein Fünkchen, das brennt. Camping im eigenen Heime: O-Saft und Dosen mit Brot Reißen im Schatten der Keime O selbst den Dichter in Not. Nie schrieb er tristere Reime, Aber es ist das Gebot! Chöre von Nachtigall‘n singen Ohne ein einziges Wort, Reisen mit seidenen Schwingen Oben am Himmel hinfort. Neidisch belauscht er ihr Klingen, Aber bleibt weiter vor Ort. Celli ertönen im Zimmer. Oder sind’s Schreie der Zeit? Rau ist ihr greises Gewimmer – Oden im einsamen Leid. Nichts ist im Leben noch schlimmer Als die Kontaktlosigkeit! Chatten mit Liebsten und Freunden – Oftmals sein Weg aus dem Grau, Raus aus den bleichen Gebäuden, Offen die Türen zum Blau. Nimmer wird dies er vergeuden: All seine Last macht ihn schlau!

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