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  1. Wie oft haben wir gestanden, stundenlang am Straßenrand; Daumen hielten wir nach oben, Füße steif im Zuckersand. Irgendeiner der uns mitnahm, ob Barkasse, ob Trabant; half uns so auf diese Weise, zu erkunden unser Land. Gab uns seine Sicht zu sehen, manches war da wohl entstellt; doch stets offen für die Fragen, die wir hatten an die Welt. Die Gespräche stets persönlich, keines war schon vorgekaut; in der so geschützter Runde, hat man manches sich getraut. Könne ich heute wieder stehen, Daumen hoch am Straßenrand; möchte die Welt so anders haben, mit den Füßen steif im Sand.
  2. Das Jahr neigt sich nunmehr 'gen End. Gebeugt kommt es daher. Gar viel erlebt, wenn man erkennt das was wohl wiegt so schwer. Mit Reisiggrün geschmückt manch Haus. Halt so wie jedes Jahr. Mit schwerer Last kommt Nikolaus, für Kinder wunderbar. Wenn dann zur Weihnacht unterm Baum manch Wunsch vielleicht wird wahr und Kekseduft erfüllt den Raum, beinah wies früher war. Erinnerung legt sich nun breit auf das was lang zurück. Wo ist sie hin all diese Zeit und Schwermut trübt den Blick. Dezember macht das Dutzend rund, schließt polternd dann gar ab. Wenn Feuerwerk tut Neujahr kund wird uns die Nacht zum Tag. Voll Dankbarkeit blickt man zurück auf das was man erlebt. Man hofft noch auf ein bisschen Glück. Mag kommen was erstrebt. © Uschi R. Text/Bild Der Dezember.mp4
  3. Herbert Kaiser

    Nächtliches Intermezzo

    Nächtliches Intermezzo Was treibt mich hinaus bei Wind und Sturm Rufen die Geister mich Erdenwurm? Der Weg führt mich durch dunkle Gassen Dort, wo Nutten ihre Notdurft hinterlassen. Mond und Sterne scheinen ausradiert Ein Liebespaar treibt‘s ungeniert Man sagt, die Nacht hat viele Augen In dieser entrischen Gegend kaum zu glauben Die Beretta habe ich griffbereit Irgendwo eine Frau um Hilfe schreit. Es wird kalt, ich trete den Heimweg an Hier draußen wird mir angst und bang Mir begegnen Gestalten, die man lieber nicht trifft Endlich daheim streikt schon wieder der Lift. © Herbert Kaiser
  4. Donna

    2. Advent

    Die zweite Kerze brennt. Es ist der 2. Advent. Vorfreude, Erinnerung miteinander Alt und Jung. Christbaum schmücken, Päckchen packen. Stollen und Pfefferkuchen backen. Sterne basteln, Karten schreiben. Alle jetzt artig bleiben! Lieder singen andere zum Lächeln bringen. Wärme und Geborgenheit es ist wieder Weihnachtszeit. Ein Tag kann kaum schöner sein als im Advent bei Kerzenschein. ©Donna H. 4. Dezember 2022 (Bild:Pixabay)
  5. Auf die Plätze, fertig, regungslos. Statische Pfützen menschlicher Existenz. Wer macht den ersten Schritt? Plätschern der Zeit überspringt keine Sekunde. Und doch halten wir den Atem an, dann auf. Damit nicht ein Tropfen im Sand versiegt. Gesiegt haben wir schon lang' nicht mehr. Dafür umso mehr geschrien. Triumph der uns im Hals erstickt. Wie lange wollen wir noch schweigen? Oder müssen wir das? Möchten es vielleicht sogar? Nein. Die Stille der Musik ruht in uns allen. Möchte sich lösen. Möchte gehört werden. Möchte durch die Säle der Vernunft donnern, um jedem letzten Ohr, der zu Ordnung Verdammten, die falsche Sicherheit aus dem Trommelfell zu reißen. Brauchen wir uns noch? Oder können wir schon weg? Weg aus der narkotischen Umarmung der Bequemlichkeit, welche uns durch Sirenengeheul davor warnt anders zu sein. Uns durch die sich drehenden Zähne und Räder der Maschine jagt. Bleib nicht stehen. Man könnte sehen. Man könnte reden. Ohne Gedanken. Ohne zu verstehen. Nur der Hoffnung trotzend. Lass uns ein Spiel spielen. Du rennst und ich renne und keiner weiß wieso. Ahnungslos rennen wir. Bedingungslos. Regungslos über Los. Immer und immer und immer wieder. Die Belohnung wartet! Was kümmert mich der Käfig, wenn er aus Gold ist? Kratzt Du meinen Rücken, kratze ich Deinen, aber nie den Lack ab. Erbitte ein Zeichen bei Deinem Gott. Vielleicht lässt er Dich ja fallen. Je tiefer, desto Tod. Zerschmettert. Gebrochen. Regungslos. Egolos bewegst Du Dich endlich von allein. Ohne reißende Fäden schläfst Du ein. Ohne den Zweifel gähnender Pein. Ohne jemals wach gewesen zu sein. Ohne Dich, doch endlich Dein. Vorgehaltene Masken halten uns zurück. Sei froh, dass Du sie noch halten musst. Tragen? Mit ihr verschmelzen? Das ist das Ende.
  6. Wer bin ich, fragt das Menschenkind ' Dem Schoß der Mutter grad' entsprungen Der Körper wächst, Gedanken fließen Der Klang des Sein noch nicht verklungen Die Eltern, nie um Antwort bange Erzählen ihm, wer er nun ist Ein Teil von uns'rer kleinen Gruppe Familie, das ist wer Du bist Zufrieden in dem Schutz des Hauses Verweilt der Mensch und hat genug Doch bald schon juckt es in den Flügeln Er weitet sie, bereit zum Flug Wer bin ich, fragt er seine Lehrer Voll Neugier, voller Tatendrang Verschlingt die Bücher auf dem Teller Verschlingt sie, bis er nicht mehr kann Gefüllt ist jetzt der Kopf des Kindes Schon lange ist es nicht mehr klein Verstehen flutet sein Gewissen Ich bin wohl ich, doch kann's nicht sein So drängt er weiter, voller Zweifel Fragt jene die, die mächtig sind Ein Mitglied bist Du uns'rer Rasse Schwing hoch die Fahn' im Abendwind Für uns're Freiheit sollst Du kämpfen Was Land und Leuten heilig ist Im Blut des Feindes musst Du baden Dann wirst Du wissen, wer Du bist So glaubt er nun, er hat's gefunden Die Antwort auf die brenn'de Frage Doch mehr er weiß, je mehr zerreißt's ihn Mit einem Fuß schon halb im Sarge Erst jetzt, in seinen letzten Stunden Schließt er das Aug', entleert den Geist Und hört das erste Mal seit langem Den Klang auf dem das Leben reist Mag es wohl sein, fragt er im Sterben Gekauft ist schon der Trauerkranz Das Leben war wohl doch kein Rennen Das Leben ist Musik und Tanz Die Maske, die ich stetig trug Sitzt eng wie Haut, doch ist es nicht Vor'm Spiegel des gelebten Lebens Nimmt er sie ab, sieht sein Gesicht Was sieht er da, kann es denn sein Dass dies nur Illusionen sind Befreit von Maske, Zwang und Rüstung Ist er, er selbst, das Menschenkind
  7. Ostseemoewe

    Die Stunde der Tanne

    Die Stunde der Tanne Nun kahl gefegt, befreit im Holz die Tanne. Es schweigt im Wäldchen Silberpappels Hallen. Kein Blätterwerk und keine Blütenranke den Raum beschwert. Des Winters Einkehr zeige Umbruch im Wald. Das Jahr birgt nun die Spanne fürs Tannengrün, zuvor niemandem aufgefallen. Versteckt, verdeckt war`s immer Wunschgedanke zu offenbaren ihre schönen Nadelzweige. So freut sie sich an jeder hellen Stunde. Vergnügt beginnt zu leuchten auch der Tannenzapfen und hört sie dort ein Singen und ein Stapfen, ein Mensch ist`s, staunend, und aus seinem Munde flüstert´s: die Saat! Sie leuchtet mir - so süß wie Krapfen! Nun lacht sie - Winter kommt! Mit Eis und Zapfen.
  8. Ich bin: Vater und Sohn Onkel und Neffe Großvater und Enkel Christ und Antichrist Engel und Teufel Mann und Frau Opfer und Täter Hassender und Liebender Redner und Schweiger Weinender und Lachender Gewinner und Verlierer Bejaher und Verneiner Krieger und Pazifist: Also bin ich
  9. Ms. April

    Mein Schatz

    Deine Augen sind treu, du bist mein Lieblingsboy, dein Charakter ist so stark, ein Grund, warum ich dich mag. Dein Humor ist fantastisch, du bist wirklich bombastisch, wir verstehen uns ziemlich gut, machen uns stets einander Mut. Ich weiß ich bin das Chaos, ich mach dich manchmal sprachlos, du hast die Gelassenheit und Ruhe abonniert, von Geduld hast du jedoch noch nie profitiert. Ich weiß, ich bin zu oft zu spät, ich weiß, dass das so gar nicht geht, du weißt, dass ich`s nicht böse mein, doch machst du mich meist dennoch klein. Du suchst im Duden nach Flexibilität, es tut mir leid, aber dafür ist es zu spät, beim Planen bist du wahrhaftig sehr verklemmt, da hast du das Wort Flexibel voll verpennt. Du bist kein Schaf und lebst wie ein prachtvoller Wolf, du fragst dich warum ausgerechnet der Sport Golf. Während andere den materiellen Wohlstand wahren, versuchst du stets dein Geld für sinnhafte Dinge zu sparen. Du brauchst keinen BMW um etwas zu sein, denn all das ist meist selbst erkaufter Schein. Du bist wunderbar sowie du bist, doch die anderen sind meist sehr trist. Du bist mein Benz, mein BMW und meine Rolex, wir haben unseren eigenen Moral-Codex, wir müssen uns nicht immer besprechen, wir sehen einander an und lächeln. Du bist schlau wie ein Fuchs, du bist flink wie ein Luchs, du bist so lieb, das liebe ich, du bist so lieb, ich liebe dich. Ich weiß, du suchst das Abenteuer, du speist sonst gerne Drachenfeuer, ich weiß, du suchst meist Ungeheuer, du scheust jedoch die Börsensteuer. Allein erleben willst du das Abenteuer nicht, erleb es doch mit deinem kleinen süßen Wicht. Wir sind so gleich und doch so verschieden, da können wir uns einfach nur lieben.
  10. Die Cecilia nimmt den warmen Wäscheberg Aus ihrem Trockner im Keller Hat den Korb leider in der Wohnung vergessen So trägt sie alles fest im Arm Und merkt im Treppenhaus leider nicht Das ihr Lieblingsrosa Tanga, lautlos auf die Stufen gefallen ist Der Joshua kommt vom Einkaufen heim Und findet das gute Stück, einsam und zurückgelassen „Du armes kleines Ding! Komm, ich nehm dich mit!“ Später dann hört man die Cecilia fluchen Sie hat schon überall gesucht aber den Tanga nicht wieder gefunden Der Joshua derweil ganz verzückt, vor dem Spiegel in seinem neuen Lieblingsstück 💗
  11. „Selbsterkenntnis“ Selbsterkenntnis – war schon immer, Selbsterkenntnis – als Maß und Trimmer. Nichts leisten ausser – sich besinnen. für andere die Zeiten – nur verrinnen. Entnehme Dich – dem Kollektiv, in dem auch ich – beizeiten schlief. Bewusstheit Deine – Seele nennt, Dein Herz für Deine – Zukunft brennt: Wen berühr ich? – Womit kann ich dienen? Mein neuer Weg, – stabil auf Schienen und doch voller – Flexibilität, Opfertum nicht in meinem – Antlitz steht. Es soll und darf – mir Freude bereiten, mich und andere – ins Licht zu leiten, das war nie schwer – und sollt‘ nie sein, im Herzen weit, – im Verstand ganz rein. Was ist mein Weg – und mein Talent? Beides Herz – und Seele kennt. Besinne Dich nur – auf Dich selbst, was wirklich DU – vom Leben hältst. Arm und schwach, – oder stark und reich, mit Kopf und Herz, – entscheid‘ zugleich. Ich wollte Dich nie – als Opfer sehen, auf beiden Füßen nur – im Leben stehen. Lerne aus – den „schlechten“ Zeiten, lass Dich aber – von den „guten“ leiten, voll Vertrauen – und selbstbestimmt, als Mensch der sich mehr – vom Leben nimmt. Die Erfüllung selber – prophezeit, sich alsbald in – Deinem Leben zeigt. Lass Dir helfen, – dafür bin ich da, nimm Güte in Deinem – Umfeld wahr. Wache auf – und greife zu, werd kein anderer, – seie Du! Tief in Dir – die Wahrheit liegt, die Zuversicht – und Wahrheit liebt, aufgewacht – und selbsterkannt, nimmst Du Dich selber – an die Hand. Du bist nie allein – auf Deinem Weg, diese Zeilen ich – in Deine Hände leg. Sprich zu mir, – verlass die Qual, Frieden selbst – als neue Wahl, stelle sie Dir vor, – Tag ein, Tag aus, auf Dankbarkeit – will ich hinaus, als hättest Du sie – bereits erlebt, selbsterfüllt in Deine – Vision gewebt, sich bei Dir – im Aussen zeigt, wenn Vertrauen – in Deinem Herzen bleibt.
  12. Ein bisschen mehr Klarheit das wäre schon gut, wie Mut zu mehr Wahrheit und Liebe statt Wut. Ein Stück weit besinnen auf Leben und Welt, wir könnten gewinnen, dass beides gefällt. Nur etwas Verstehen für alles, was lebt, auf dass uns mit Sehen das Dasein erhebt. Ein Blick für das Schöne das überall wohnt, für Töchter und Söhne der Streit nicht mehr lohnt. Es wäre so einfach, und brächte ans Ziel, doch scheint es uns mehrfach, ja vielfach zu viel.
  13. novemberlicht die sonne kreist tiefer ich stütze dich wenn du müde wirst auf der kaimauer saugen wir letzte sonnenwärme ein du erzählst von schiffen die hinausfahren ins unendliche weit wind bewegt das meer seine wellen schwellen zu wogen deren weiße gischt an die pier brandet ihr sprühfeuchtes netz auswirft und uns mit kühlem schlingenhauch umfängt spuren im dünensand führen durch schwankende gräser hin zur mulde in der wir einst träumend lagen ein samtfalter flappt erschreckt hoch verfängt sich im hängenden geflecht novemberlicht.mp4
  14. ZZ. 25 Ein Sturm der Stille Aus Tränen der Fassungslosigkeit Ein Schatten des Unmöglichen Aus bösen Vorahnungen Und verdrängten Wahrheiten Nur quälend langsam Geht die Überzeugung zu Grunde Im beißenden Überlebenskampf Bis man paralysiert realisiert Dass es im uniformierten Fackelzug Nichts mehr Zu überleben gibt Sag mir was bleibt, Wenn wir vor der Heimat fliehen Vor den Erinnerungen An zersplittertes Glas auf hartem Asphalt Und dem Menschengeschrei In dieser Nacht Werden wir es Nie wieder vergessen?
  15. Anaximandala

    Die fünfte Kraft

    Die Liebe, sie kennt keine Grenzen, kein Halten, kann wertvoll erfüllt unser Dasein erheben. Als Stärkste von allen natürlich Gewalten erst legt sie den Sinn in das menschliche Leben. Es wurden die Pfade, die Seelen verbinden, wo Herzen, wahrhaftig, von Menschen die lieben, im Körper getrennt zwar, als Eines sich finden, vor Langem verwebend vom Schicksal geschrieben und niedergelegt in das Feuer der Sterne, im Herzen verbunden, getrennt einst gestartet, erfüllt sich die Fügung, es gibt keine Ferne, alleine die Sehnsucht nach jenem, der wartet.
  16. Dunkle Tage Es ist als ob die Götter schweigen Die Seele ist ein kalter Ort Des Herzens Nachtigall will sich nicht zeigen Die Hand wischt eine Träne fort. Das Leben geht seinen eigenen Weg Von Träumen bleiben auch nur Scherben Die Glücksmomente sind gezählt Ich habe Angst einsam zu sterben. © Herbert Kaiser
  17. Suche den Schimmelreiter immer noch auf der Deichkrone stürmischer Zeiten längst verblichen liegen Fäden auf dem Spinnrad seltsam verschleiert der unergründliche Schattentanz am Horizont wer hat sich den Schwung meiner Schritte geborgt?
  18. Hera Klit

    Letzte Ausfahrt Brooklyn

    Letzte Ausfahrt Brooklyn Ich bau’ mein Glück, nicht auf mein vermeintlich bestes Stück. Nein, mein Hoffen und Bangen, mein Sehnen und Verlangen, kommt fast ohne es aus. Am besten, es hält sich aus allem raus. Männer, die mich gut kennen, würden es nicht als Erstes nennen. Sie empfinden es frank und frei, als kleine Zusatzspielerei, die man so nebenbei mitnimmt, weil ja sonst einiges bei mir stimmt. Aber ein Kitzel verursacht es letztlich doch, drum behalt ichs zur Sicherheit vorerst noch. Vielleicht ist es der Grund, warum sie mich beehren, und herkömmlichen Frauen, den Rücken zu kehren. Mein bestes Stück bleibt dran, trotzdem, bin ich freilich kein Mann.
  19. Fremd du mir im grauen Kleid aus Abschied und Verglühn zuckende Funken vergehn im Ascheregen sprenkeln weiße Unschuld zu undeutlichen Schemen Dezemberlicht und Scherenschnitt
  20. Bei Zeiten zieht ein Fernweh mich durch märchenhafte Träume und manchmal, sicher, fliehe ich der Welt durch diese Räume. Der Maler sich was schönes malt, der Gläubige will glauben, bei manchem macht sich Sport bezahlt, manch and'rer wird zum Tauben. Ein jeder hat sein Steckenpferd -aus Holz ein Kopf am Stocke- und niemand schert sich um den Wert (der nicht sein Geld verzocke). Der Trinker wärmt sein Herz mit Wein, der Mathemat will kürzen. Ich bau nen Turm aus Elfenbein und lasse ihn einstürzen! Nicht schlimm, ziehts wen zum Trinken hin was schlimm ist sind die Säufer dann sucht halt mancher Himmelssinn was stört sind die Verkäufer. Es ist doch eigentlich ja so man muss sich nicht rumschlagen mit etwas, das so stinkt wie'n Klo man muss es nur ertragen. Ein jeder spielt im eig'nen Takt und sucht nach seiner Liebe. Wenn alles schwänd, das abgefuckt was glaubst du, was noch bliebe? Und dieser Sinn? Es gibt ihn nicht! Nur Glaube Kraft und Streben blind wählt das Herz, was von Gewicht auch damit muss man leben. Das Größte ist die Kleinigkeit, die Stärke einer Mutter, wie Küssen unser Herz befreit, auch: schlägt man Milch wirds Butter Voll Kraft der Wunder ist die Welt man könnte drin versinken dass niemandem sowas auffällt nur zeigt, dass wir ertrinken in einer Welt die schwimmt in Schrott doch in uns, da ist Leere hier bricht der Geist in Pflicht und Trott dort sinkt das Herz ins Schwere Die Welt gefüllt von Wunderschein, ich seh's, bin ich mal weise der Türmewald aus Elfenbein? Ich gehe gern auf reise
  21. Das Mädchen, der Priester und die Feuertaufe Meine Freundin Marie war ein zauberhaftes, aber schüchternes Mädchen. Sie war so süß wie Zuckerstreusel, tat so gut wie eine Fangopackung dem verspannten Nacken und überhaupt war sie nicht nur schön für mich, ich war heimlich in sie verliebt. Maries pechschwarzes langes Haar umrahmte ihr zartes Gesicht mit dem immer leicht sonnengebräunten Teint. Seit sie mir damals mit ihren rehbraunen, unschuldigen Augen direkt in die Seele sah, war ich verloren. Mich, den sie nur noch "den Priester" nannten, weil ich in der Clique, zu der ich gehörte, predigte: "Wir sollten doch diesmal einfach auf die Mutprobe verzichten und Marie in unseren Kreis aufnehmen!" Doch es gab zu viele Fürsprecher für diese Art von Feuerprobe, als dass ich Gehör fand. Nein, im Gegenteil. Lasse, unser selbsternannter Anführer hatte sich für Marie etwas ganz Besonderes ausgedacht. Sie sollte uns nicht bei den täglichen Klingelstreichen bei Polizeiobermeister Sauer oder dem Graffiti Sprühen am Bahnhof begleiten und dort ihren Mut beweisen, sondern ihre Scheu bei einem nächtlichen Besuch auf dem städtischen Friedhof auskurieren. Wir lungerten hin und wieder dort herum, obwohl oder gerade, weil es untersagt war. Marie war zu schüchtern, um Lasse zu widersprechen, als er sie am Samstagabend anrief und zu einem Treffen auf den Friedhof bestellte. Das junge Mädchen wollte endlich dazugehören, schaute kurz durch die Durchreiche in die Küche zu ihrer Mutter und meinte betont gelassen: "Ich gehe noch mal zu Julia. Sie bekommt seit kurzem Einzelunterricht und will mir etwas auf dem Fagott vorspielen. Ich bin in circa einer Stunde zurück." Als Marie gegen 20.00 Uhr eilig das Haus verließ, ahnte sie nicht, was auf sie zukommen würde. Mir gefiel das überhaupt nicht, aber wer fragte mich schon, wenn sich alle anderen einig waren. Also hielt ich meine Klappe und war ja da, um Marie beizustehen. Diese kam pünktlich zum Treffpunkt, nickte kurz zur Begrüßung und brachte nur ein leises "Hallo" heraus. Tina und Lasse schauten sich nicht einmal um, bevor sie rasch über das schmiedeeiserne Tor auf das Friedhofsgelände kletterten. "Nun komm schon, oder willst du dort draußen Wurzeln schlagen?", forderte Lasse Marie auf, ihnen zu folgen. Zögerlich stieg sie auf die Räuberleiter, die ich ihr anbot, um das Tor zu überwinden. Als ich mich anmachte, ebenfalls über den Zaun zu springen, zischte Tina mir zu: "Nein, du und Maik, ihr steht Schmiere, bis wir zurück sind!" Aber so war das nicht abgemacht, dachte ich erbost und wollte ihnen folgen, doch Maik hielt mich am Ärmel fest und hinderte mich daran. Lasse, Tina, Tom und Lena schoben Marie vor sich her den schmalen Weg entlang in Richtung Kapelle, wo ich sie aus den Augen verlor. "Was haben die denn vor?", frage ich Maik, der nur mit den Schultern zuckte und genervt verlauten ließ: "Keine Sorge Priester, der heiligen Jungfrau wird schon nichts passieren! Wenn sie zu uns gehören will, muss sie da jetzt durch." Lasse blieb plötzlich stehen und johlte den Freunden zu: "Die haben sicher einen in der Leichenhalle aufgebahrt. Ich schlage vor, unser Neuzugang legt ihm ein paar Blümchen auf den Sarg, während wir hier auf sie warten." Lena wurde nervös und stieß Lasse in die Seite: "Das bringt die nicht, wir sollten hier jetzt wieder verschwinden!" Doch Tom drückte Marie bereits eine kleine Taschenlampe und ein paar Wildblumen mit den Worten in die Hand: "Geh schon! Wir wollen schließlich gleich wieder die Biege machen." Marie wusste nicht recht, wie sie sich verhalten sollte. Ihr Innerstes sträubte sich vehement gegen das Betreten einer Leichenhalle, aber sie wollte sich ihre Angst nicht allzu sehr anmerken lassen und es nur schnell hinter sich bringen. Vorsichtig öffnete sie die schwere Tür und leuchtete mit der Funzel in die Halle. Tatsächlich war dort mitten im Raum ein Sarg aufgebahrt. Durch das kleine Fenster schien der Mond herein. Das Herz schlug ihr bis zum Hals und ihre Hände begannen heftig zu zittern. Ein Zurück gab es jetzt nicht mehr, dachte sie angespannt. Ihr Atem ging stockend, als sie sich dem Sarg näherte und die Hallentür hinter ihr knarrend ins Schloss fiel. Aus Respekt vor dem Verstorbenen legte sie nun behutsam die Blumen auf den Sargdeckel und wollte sich gerade abwenden, als Lasse zur Tür herein polterte und sie anfauchte: "Du altes Rabenaas findest wohl Gefallen daran, uns alle in Gefahr zu bringen und ewig draußen warten zu lassen?" Marie war den Tränen nahe und wollte nur noch fort. Tom stellte sich ihr in den Weg und raunte Lasse großspurig zu: "Wir sollten mal nachsehen, wer da von uns gegangen ist oder was meinst du, Totengräber?" Lasse verzog das Gesicht zu einer Grimmasse und trat an die Bahre. Die Zeit schien auf einmal still zu stehen. Das würde er nicht wagen? Marie schlug sich ängstlich die Hände vor das Gesicht. Keiner der Anwesenden sprach. Der Totengräber öffnete den Sarg - er war leer.
  22. pflanze eine Blume. Wenn du sie siehst wirst Du seine Seele sehen.
  23. Mein wahres Wesen spiegelt sich schaut mich an, belügt mich nicht ist Hilfe mir, schenkt Zuversicht weil es stets die Wahrheit spricht Zeigt ungeschönt und ungeschminkt die Dinge, wie sie wirklich sind kein falscher Schein als Kompliment Verschleierung, die ist ihm fremd Das Spiegelbild zeigt mein Gesicht und weine ich, dann lacht es nicht weil´s unverblümt und offen spricht ist es ein wahrer Freund für mich Bild by Pixabay
  24. Walther

    Herbst. Elegisch.

    Herbst. Elegisch. Es tanzt der Herbstwind laut in allen Ecken Und bläst dazu zum Spaß die Flötentöne. Wenn’s Blütenträume gab, hey, sie verrecken. In Grau gewandet altert selbst das Schöne. Die Tropfen zählen auf den kalten Schreiben, Die Atemfahne nach den Winden hissen, Mit Schwermut sich die Lebenszeit vertreiben: Gedichte dieser Art sind so beschissen. Man möchte dieses Blatt sofort zerreißen! Doch da es nicht gedruckt wird, lässt man’s bleiben. Dass etwas nicht gedruckt wird, muss nichts heißen: Am besten hört man einfach auf zu schreiben. Der Rabe lässt die Walnuss jetzt gleich fallen. Man lächelt: Schnell wird sie zu Boden knallen.
  25. . Regen besingt sich, ich weiß! gern selbst, doch ist er's zufrieden, Mischen sich Töne ein himmelhinauf statt -herab. .
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