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  1. Ikaros

    An der strömenden Zeit

    O Zeit – was ist Dein Sinn? Du schreitest immer weiter, mal sind wir traurig, mal sind wir heiter. Du ewig mächtiger Strom! Du fließt hinab zum fernen Meer, von unser aller Ursprung her. Jedes Wesen wird auf Dir getragen – Du gehörst zu unsren letzten Fragen. Was bedeutet Dein Fließen, was unser Fort- schreiten, dem wir nicht entrinnen? Wir sollten uns besinnen auf des Lebens Moment, auf des Schönen Firmament, an jedem Ufer, jedem Ort. Ist ewig alle Liebe? Schön wär’ es, wenn sie nicht verborgen bliebe. Sie möge fließen, zu jeder Zeit, sie möge sprießen in aller Wesenheit!
  2. Mein schönstes Geschenk Ich hab schon vieles gut gemacht, ich hab es schon zu was gebracht. Doch all das wär nichts ohne dich, du bist wie ein Geschenk für mich. Ich hab ein schönes großes Haus, mein Garten sieht bezaubernd aus. Doch lebtest du nicht mit mir dort, ich ginge von hier wieder fort. Ich hab ein Cabrio mit Stern, ich fahr damit nach nah und fern. Ich sah von dieser Welt schon viel, doch nur mit dir komm ich ans Ziel. Ich hab so vieles schon erreicht, es war für mich nicht immer leicht. Ich weiß, dass dies gelungen ist, weil du an meiner Seite bist. Ich hab viel Reichtum und viel Geld, mir geht es gut auf dieser Welt. Doch weil man Glück nicht kaufen kann, fängt erst mit dir mein Leben an. Mir fällt zufrieden sein nicht schwer, ich hab auch keine Wünsche mehr. Doch was ich immer wieder denk: du bist für mich wie ein Geschenk. © Kerstin Mayer 2021
  3. Kerstin Mayer

    Im Stich gelassen

    Im Stich gelassen Du warst für mich wie ein Geschenk, ich liebte dich mal viel zu sehr. Doch wenn ich heute an dich denk, dann fällt mir diese Liebe schwer. Wir hatten Zeiten voller Glück, so unbeschwert war stets der Tag. Doch diese Zeit kommt nicht zurück, auch wenn ich dich noch immer mag. Der Alltag kehrte bei uns ein, genauso wie bei jedem Paar. Doch irgendwann war ich allein, ich weiß genau noch, wie es war. Die Sorgen kamen über mich, da warst du nicht mehr für mich da. Du ließest mich ganz schnell im Stich, du warst mir plötzlich nicht mehr nah. Ich fühlte mich so tief verletzt, da war ein Mensch, der mich bedroht. Ein Fremder, der mich täglich hetzt, ich fühlte mich in großer Not. Ich wurde lang verfolgt vom Pech, ich lag so viele Nächte wach. Der Fremde war so bös und frech, ich fühlte mich ganz klein und schwach. Ich hätte dich so sehr gebraucht, die Angst saß plötzlich in mir drin. Doch du bist einfach abgetaucht, nun merk ich erst, wie stark ich bin. Die Tränen stehn mir im Gesicht, ich fasse wieder neuen Mut. Auch wenn die Seele mir zerbricht, mir geht’s auch ohne dich ganz gut. © Kerstin Mayer 2021
  4. Walther

    Scheiß! Tach!

    Scheiß! Tach! Der Tach hat an der Tür gebimmelt, Das Brot im Kasten ist verschimmelt, Das Bier im Schrank ist schon gekippt, Die Zigarette weggeschnippt, Das Letztere nur virtuell, Das mit dem Emphysem geht schnell, Jetzt wär‘n schöner Kaffee krass: Die leere Dose macht mich blass.
  5. Elaine

    Casual Dating

    Schreibe mich an Und antworte mir niemals. Besuche mich wann du willst Und verschwinde genau so schnell wieder. Führ mich an die schönsten Orte Und zieh mich in den tiefsten Abgrund. Flüstre mir leise in Ohr Und sag mir, wie sehr du mich hasst. Zieh mich vorsichtig an dich heran Und beiß mir auf die Lippen. Leg sanft deine Hände um meinen Hals Und drück fest zu. Lass los oder lass mich gehen. Es ist mir egal.
  6. Sie kichern es von den Dächern des Ashram Die Affen aus ihren seligen Kehlen Balancieren das Dharma wählen den Regen Ich streichele meine Schenkel im Regen Schauern meiner Gedanken in kalten Versen und alles wird bersten wenn wir uns segnen (Wenn..) Du fängst mit deinen zarten Händen Tau von eisblauen Kanonieraugen Flößt mir ein aus Deiner Sehnsuchtschale Bemalst die schmale kleine Höhle mit deinen wohltuenden Ölen Wir kichern Liebeslieder aus seligen Kehlen Balancieren das Dharma Wählen den Regen Und wenn ich sage JA ist es wahr (und doch nicht wahr..) Und auf den Dächern des Ashram tanzen die Affen und gaffen Aus ihren Kehlen lachen sie das Dharma und ich spüre Dich in mir erschlaffen Und Du flüsterst "Du bist so wunderbar" Und ich sage nicht ja (denn es wäre nicht wahr)
  7. Herbert Kaiser

    In dieser Welt

    In dieser Welt Ich fühl mich ausgebrannt und leer Bin ein erloschener Vulkan Am Leben festzuhalten fällt mir schwer Das Ende kommt, aber nur wann? Das Herz mag diese Frage nicht erschüttern Die Dauer des Verweilens ist egal Betrachte ich das Leben nüchtern Ist die Gleichgültigkeit auch schon fatal. Was rührt heute noch mein Herz Lässt mich erschaudern oder groß erfreuen? Auf die Seele legte sich ein dumpfer Schmerz Vor Traurigkeit muss ich oft grundlos heulen. Wehmut pulsiert in meinem Blut Sah die Hoffnung schon in jungen Jahren schwinden Auch mein Glaube war ein Tunichtgut Werde das Glück in dieser Welt nicht finden. © Herbert Kaiser
  8. Uschi R.

    ​ Gedankenflut 💭 ​

    Es war wieder heftig am Abend zuvor, Gedanken der Nacht sie steigen empor. Weshalb und warum tut man sich das an, beginnt nachzudenken, wie alles begann. War es vermessen, was man sich erhofft, wenn nunmehr die Träume bestimmen so oft. Was wollten wir beide, an so vielen Tagen, diamanten Gedanken nicht alles noch wagen. Die Hoffnung vielleicht, du würdest uns halten, Gefühle zugleich, behutsam verwalten. Es war wieder heftig, Gedanken zur Nacht, letztlich das Erkennen, was hat es gebracht. Es steht nicht dafür, worüber sich grämen, egal was geschah, gibt nichts das zu schämen. Warum nur warum, wolltest Lachen mir bringen, dafür Sorge tragen, dass nie Tränen mir rinnen. Versuch zu verstehen, wie es wirklich ist, verstrichen schon längst nunmehr jegliche Frist. © Uschi R. Gedankenflut.mp4
  9. Sternwanderer

    Totalitärer Totalschaden

    Totalitärer Totalschaden sekundenschnell abgespulte Momentaufnahmen ein zerlegtes Leben, hingeschmissen vor die Seele im Augenblick des Erkennens der Wahrheiten und kein Allzweckkleber zur Hand © Sternwanderer
  10. Zazaros

    Selbstzweifel

    Man könnte kotzen. Überall Liebe um einem herum. Die einzige Person die unberührt davon bleibt ist man selbst. Es brauch ja nur seine Zeit, so sagt man. Während die Hoffnung immer weiter schwindet, kommen die Selbstzweifel hoch. Das Gefühl nicht genug zu sein. Sei es als Freund, Mensch oder Entertainer. Selbstzweifel fühlen sich an wie ein heißes Messer das langsam in einem eindringt, ohne Vorwarnung oder Rücksicht. Wenn man Menschen um sich herum hat denen man alles anvertrauen kann, die eigenen Gefühle mit eingeschlossen, hat man das große Glück diese Selbstzweifel nicht mit sich allein herum zu tragen. Aber den Mut aufzubringen, die Frage zu stellen obwohl man die Wahrheit kennt ist reine Heuchlerei, es liegt wohl im Wesen der Menschen, das Gegenteil hören zu wollen. Es beruhigt uns. Anders ist es wenn es unbeantwortet bleibt, einfach im Raum zurückgelassen, die Intimität zu groß. Ignoriert zu werden bedeutet mit seinen Selbstzweifel allein gelassen zu werden. Man sieht jede Minute auf seinem Handy ob vielleicht ein Ja oder Nein als Antwort erscheint, denn eine Bestätigung seiner Selbstzweifel wäre weniger schmerzhaft gewesen als die Erkenntnis sich alleine mit ihnen herum zu schlagen. Das Messer bahnt sich seinen weg weiter und man erkennt das Problem. Das Gefühl allein zu sein. Dabei spielt es keine Rolle ob man von Freunden umgeben ist.
  11. Alexander

    Die alte Dirne

    Die alte Dirne Es hat für sich die alte Dirne, im Leben Eines längst erkannt. So liegt das Schönste unterm Zwirne, das Klügste hinter einer Stirne, nur ihr Gebrauch in eigner Hand.
  12. Ralf T.

    Schatten der Nacht

    Schatten der Nacht Es wurde dunkel nach dem Abend, praktisch folgte dann die Nacht, da wuchs auf einmal riesig und erhaben, das was die Sonne tagsüber hatte in klein gebracht. Sichtbar wie eine Silhouette, was sich zumeist am Tag gebar, doch was sich nachts dann derart regte, das war riesengroß und der Nacht sehr nah. Ja hünenhaft, stieg es empor, in ihr, der Nacht, und das bevor die Geisterstunde der Selben schlug, visuell wie Lug und Trug,… …das heißt, man wollte es nicht wahrhaben, doch war es da, man sah es ja, so musste man dann auch erfragen, was es denn nun eigentlich war. Die Antwort war noch etwas offen, es gab kein Gerede und kein Geschwätz, doch durch den nächtlichen Schatten konnte man hoffen,… …es handelte sich um das Nachtschattengewächs. Und die Moral von der Geschicht‘: Erkennst du was im Dunkeln nicht was als großes Dunkel sehr entsetzt, sowie stets und ständig weiterwächst, hab keine Angst, die brauchst du nicht, denn es ist bloß ein Nachtschattengewächs. R. Trefflich am 21. September 2021
  13. Sophia

    Ein Treffen

    Begegnet sind wir uns fremd Auf der Suche nach sich Selbst Oder das was man Liebe nennt. Aufeinander argwöhnisch blickende Augen, Makel zu erkennen Doch bald ruhten die Blicke In sanftmütiges, so wie ich es nenne Denn die Augen sahen trügerisch das Außen Und es kam mir im Sinne Spüren mit dem Herzen muss ich Wichtig sei der Blick ins Innere. Ein kleiner Hauch von Zeit mit Dir Aufkeimende Lust, ein Anziehen, ein Brennen. Doch nur kurz war der Moment Weil wir abließen voneinander Den Frühling und den Sommer lang Und unsere Wege sich trennen. Dann eine Nachricht, ein Austausch von Sympathie und Verspieltheit, eine Gelegenheit für mehr. Auch dies war nicht von Dauer Bis man erneut sich verabschiedet Und eine Chance für immer verkennt.
  14. Arturo

    Macht Macht erotisch?

    „Ich habe kaum je einen Gedanken an Frau Merkel verschwendet. Sie war da, blieb da – und blieb dabei, soweit ich das sehe, die, die sie war, der Durchschnittswelt nah genug, um als Mensch wahrgenommen zu werden.“ Wolf Wondratschek Macht Macht erotisch? Auch bei Angie? Kaum vorstellbar. Hoch geschlafen hat das Merkel sich jedenfalls nicht, das ist schwer vorstellbar. Normativ war Merkel aber topp und wurde in der Öffent­lichkeit lange Zeit weni­ger an­hand ihrer Fähigkeiten als ihrer Frisur bewertet. Die Richtlinienkompetenz lag vielleicht bei Udo Walz. Ge­schichtsklitterer behaupten noch immer, eine direkte Linie von der Frisur der Diet­rich über Schuld-war-nur-der-Bossa-Nova-Manu­ela, zu jener von Angela Merkel zu erkennen: blon­diert und unzer­störbar perfekt geföhnt. Mit Frau Bundeskanzlerin Mer­kel konnten wir alle viel linker und grüner sein als wir es jetzt noch hin­bekommen werden. Dass es in der BRD eine Bundeskanzlerin gab, sagt jedoch wenig über die Lage von Frauen in dieser Gesell­schaft. Bestimmte Positionen ändern sich kaum, nur weil sie weiblich besetzt werden. Die bayrische CSU-Knödel­haxe Seehofer hat noch 1997 die Vergewaltigung in der Ehe straffrei gestellt! Der Mehrheit der Menschheit ist es zudem völlig egal, ob sie von einem Mann oder einer Frau über den Tisch ge­zogen wird … Obwohl Merkel eine nationale Frauenquote von 30 Prozent durch­gesetzt und sich den Kampf um Gleichbe­rechtigung in der G 7 auf ihre Fahnen geheftet hatte, tat sie nichts für den ent­sprechenden EU-Beschluss. Obwohl sich das Familienminis­terium unter Manuela Schwesig (SPD) für die Quote einsetzte, trat Merkel auf die Bremse. Man habe Zweifel an der Rechtsgrundlage, war die offizielle Begründung aus der deutschen Hauptstadt. Aber immerhin war mit Merkel die Frauenquote ja erfüllt. Fürs Protokoll der Genderdebatte: Deutschland war seit 1945 nicht so kriegerisch wie unter einer Kanzlerin und Verteidigungs­ministerinnen Von der Leyen bzw Kramp-Karrenbauer. Vielleicht können Roboter bei der Gleichstellung von Frauen helfen … Es war die SPD, die sich in Schröders machoistischen Machtrausch hineinsteigerte und mit einer Verächtlichkeit über Merkel herzog, die bis dahin beispiellos war, wie etwa der rüpelhafte Auftritt von Gerd Schröder am Wahlabend 2005. Da ist aus ihm auch heraus gebrochen, was er wohl die ganze Zeit schon dachte: dass er sich nicht von einer Frau ablösen lassen will. „Die kann ja noch nicht mal einen Wahlkampf führen“, schoss noch am Abend vor der letzten Sondierung auch Johannes Kahrs vom Seeheimer Kreis, als Angela Merkels Verwandlung in jene Weltpolitikerin be­gann, die sie heute ist. 2015 kürte das englische Time Magazin sie sogar zur Person des Jahres. Eine die das Umschalten auf Null-Akti­vität perfekt be­herrschte, wenn irgendwo ein Pro­blem auf­trat. Ja, und Kartof­felsuppe kochen konnte sie auch noch, mail­tütenfrisch. Bei aller galaxienüberstrahlenden Bedeutung Deutschlands: Angela Merkel gab dem Westen Revolutionstipps in Sachen Ägypten und sprach dabei ihre eigenen Er­fahrungen beim Mauerfall an. Das Ossi-Label hat die Anwärterin auf den Friedens­nobelpreis, auch in Kombination mit dem Frauen-Etikett, oft genutzt … Die Pastoren­toch­ter aus der Uckermark wurde in der DDR ideologieimprägniert. Merkel war als FDJ-Funktionärin an der Akademie der Wissenschaften für Agitation und Propa­ganda zuständig und ansonsten unauffällige DDR-Bürgerin. Sie wurde in der DDR-Sonderwirtschaftszone zur reinen Funktionsübernahme erzogen, verinnerlichte das sowjetisch-aalglatt-kalte Roboterhafte und auf Wirkung optimierte Kommunikations­verhalten, wo man Meinung auch einmal anzupassen bereit ist. In ihrer Sozialisation in der DDR hat sie nie gelernt, politische Auseinandersetzungen zu führen. Durch ihre Sozialisation wurde sie von Klein auf darauf trainiert, sich zu verstellen, zu täuschen, sich anzupassen, ein Pokerface aufzusetzen und sich nicht in die Karten gucken zu lassen. Merkels Kopf ist unglaublich schlau und mit allen Wassern ge­waschen, was sie oft zu verbergen versucht, um keine Neidgefühle beim Bevöl­ke­rungsdurchschnitt zu erzeugen. Ihr ungeheucheltes, sachliches Interesse galt schon bald als strategischer Vorteil der Machtpolitikerin Merkel. Nicht nur ihre persön­lichen Altlasten stehen ihr im Gesicht geschrieben. Wenn die Lüge ein Gesicht hat, dann ist es das von Merkel. Ihr lebloses Gesicht ist der kongeniale Ausdruck der Lüge. Durch ihre Kanzlerschaft brachte sie diesen verlogenen Gesichtsausdruck zur Perfektion. Sie ist die personifizierte Aussitzlüge. Sie lügt schon, wenn sie nur den Mund auf­macht. Nichts ist, was es scheint. Es steckt immer etwas anderes dahinter. Merkel ist Physikerin. Frau Doktor rer. nat. denkt anders als die Juristen und So­zial­wissenschaftler des Politbusiness in ihren fest gemauerten Gedankengebäuden, die sie um jeden Preis vor dem Einsturz schützen wollen. Der Einsturz eines beste­henden Modells ist für Physiker jedoch keine Katastrophe, eher eine Herausfor­de­rung, es macht sie lebendig. Deswegen ist Merkel auch nicht so leicht zu irritieren oder gar zu demütigen. Selbst ihre eigene NSA-Verwanzung schien der US-devoten Kanzlerin nicht viel auszumachen. Merkel behielt in schwierigen Situ­ationen die Nerven. Das Merkel ist DDR-gestählt. Aus dem Zusammenbruch der DDR kam Merkel zur CDU. Merkel hat Erfahrung mit dem kreativen Umgang in existenziellen Brüchen. Merkel ist ein Krisentalent. Obwohl die politisch unbelas­tete Frau aus dem Osten seit Anfang ihrer Zeit als Parteivorsitzende als Übergangs­päpstin zwischen Bimbes Helmut Kohl und einem neuen, noch auszukungelnden Mann aus dem Westen galt. Der CDU-Parteispenden­skandal und der drohende Untergang der CDU war der Auftakt ihrer beispiellosen Karriere, er spülte Merkel an die Parteispitze. Denn die Spendenaffäre erzeugte einen Sog, in dem fast alle verschwanden, die sich als Kohl-Nachfolger sahen. Das Zweckbündnis brachte fünf Jahre später die erste Kanzlerin Deutschlands her­vor: Die Jeanne D´Arque der Neo­liberalen betrat die Bühne und konnte sich nun als Staatsoberhaupt mit einer ganz eigenen Auffassung von Politik ausgeben. Merkel hatte den Schröder ausge­hebelt und auch Kohls illegales Finanzierungs­system war bereits eine vergessene Episode. Im Schlafwagen vorwärts in die Ver­gan­genheit! Dann besetzte Bauern­trampel Merkel das Kanzleramt - und kämpfte gegen das Image der sozialen Kälte … Merkel kam schlicht daher, ohne Showelemente, sie wurde und wird notorisch unterschätzt. Das, was ihr als Schwäche ausgelegt wurde, hat sie groß gemacht. Angela Merkel, protestantisch, ostdeutsch, war wortwörtlich ein Fremd-Körper in der politischen Klasse. Gegen die kraftstrotzenden Aufsteiger Schröder und Fischer konnte sie im Wahlkampf mit ihrer kalten Reformgeschichte kaum punkten und galt als hässliches Entlein - bis sie Kanzlerin wurde. Seitdem hielt sie sich stets an das, was ihr dicker Lehrmeister ihr beigebracht hatte: Bloß nicht bewegen, das Volk in Ruhe lassen, regieren, ohne dass die Regierten merken oder sich erklären können, dass sie regiert werden, dann regelt sich alles wie von selbst, hatte Helmut Kohl immer behauptet und recht behalten. Merkel perfektionierte das Parteipolitische Macht- und Ränke­spiel ihres Lehrers Helmut Kohl, die Leute ruhig zu halten und ihre Union nach­zuholen. In all den Jahren ihrer Kanzlerschaft hielt sie es nie für nötig, diesem Land politische Debatten aufzu­zwingen, sie versuchte einfach dem Volk alles Politi­sche vom Hals zu halten und ihr hohles Image als Nationenmutti zu pflegen. Ich befürchtete, dass sie die fast sieb­zehnjährige Kanzlerschaft ihres Ziehvaters Kohl noch um einige Jahre toppen wird. Doch ihr taktischer Instinkt sagte ihr, dass sie das nicht schafft und sie ging freiwillig vorher ab. In ihrem Standardmodus, Frau ohne Herz und Mitgefühl, betrieb sie eine Politik des Durchwurstelns. Die kalkulierende Machtmaschine tat stets nur das Nötigste, und hat ansonsten wohl gehofft, dass das Problem irgendwie von selbst verschwindet. So tun, als ob sie tut, das konnte sie gut. Sie legte einfach ihre Raute in den Schoß, nach dem Motto, wer nichts macht kann auch nichts falsch machen. Merkel hat in ihrer politischen Unfähigkeit, zum Nachteil der breiten Bevölkerung, die herrschenden Kräfte nur walten lassen und sich in Ihren Umfragewerten gesonnt. Kreativ wie sie ist, wenn es darum geht, keine Verantwortung zu übernehmen und kreative Interpre­tationen der Realität vorzunehmen, konnte die Rauten-Dame zwar die Stim­mung ihres Umfelds gut lesen, doch ihre eigenen Motive, das was sie wirklich be­wegt, blieben größtenteils verschleiert. Im Verborgenen sammelte sie sachbezogene De­tails, um ihre Argumente zu stärken und ihre Vorhaben umzusetzen, wenn sie intuitiv den richtigen Moment spürt, um im „hu­manitären Imperativ“ zu regieren. „Kenntnis ist Macht“ trifft hier zu. In ihrer gesamten Amtszeit hat die unerschütterliche Dauer-Weltkanzlerin ihre Arbeit geräuschlos erledigt. Erklärt hat sie sich nie. Solange alles einigermaßen lief, wollte es ja auch kaum jemand genau wis­sen. Sie hat das getan, was sie neben ihrer neoliberalen, lobbyfreundlichen Grund­haltung an die Spitze getragen hat: zuhören, nachfragen, nichts versprechen. Und dann die Dinge alternativlos regeln. Es war die Beliebigkeit der Einweg-Bun­des­kanzlerin, die Politik des Aussitzens nach Art ihres Mentors Helmut Kohl perfek­tioniert zu haben, welche dem deutschen Michel das Gefühl einer politischen Geborgenheit vermittelte. Merkel präsentierte Muttiesk in ihrer Es-ist-bei-mir-alles-in-besten-Händen-Rhetorik und staatsfraulicher Entschie­den­heit, ein Land, in dem alles okay ist. Mitsamt dem Weiße-Kragen-Nützlich­keitsrassismus der AfD-Monster, das sich die Ferkel-Union für die Drecks­arbeit herangezüchtet hat und sich wundert, dass es irgendwann außer Kontrolle geriet. Ganz Schland wurde eine Einkaufszone von „Kaufland“ oder „Möbelwelt“ im Wach­koma, eine als Muttiismus getarnte Real­diktatur aus Bild, Bayern, Mercedes und Deutsche Bank mit der Lizenz zum Aus­plündern. „Unser Deutschland ist das schönste und das beste Deutschland, das wir haben.“ (O-Ton Angie Dezember 2015). Nun könnte man sagen, jede Demokratie hat die Regierung, die es verdient - und das sagt ja eine Menge über das Volk aus. Das Volk hat sich die Herrschenden also selbst aus­gesucht - Merkel war das ideale Zentrum für eine Herrschaft der Dispositive. Die Regierung Merkel surfte auf den deutschen Dispositiven. Dass Merkel das Image einer Mutti bekam, sagt auch kultur­geschichtlich und psycho­logisch einiges über den Muttermythos in Deutschland. Doch schnell mutierte sie zu einer auch global aner­kannten Marke für herzlosen protek­tiven Muttilate­ralismus. Ja, Merkel kann protektiv, aber vor allem ziemlich herzlos sein. Es gibt nichts Trost­loseres, als von einer solchen Mutter berührt zu werden. Wenn Merkel das Wort Empathie in den Mund nimmt, läuft mir der kalte Schauer den Rücken herunter. Eine Kanzlerin, die offen ausspricht, dass es nicht um Europa, sondern um den Euro geht. Sie regierte ohne Herz, weil sie keines entwickeln durfte. Mutter Erdes Be­triebs­system ist ja auch eiskalte Physik … An der Machtvirtuosin prallten fast alle ab. Wirklich zu fassen bekam sie niemand. Wirk­lich Neues erfuhr von ihr keiner. Alle bekamen die üblichen Floskeln und Ge­mein­plätze. Ihre Aussagen konnte man meistens auf den Punkt bringen: Sowohl als auch! Der autistische Politikstil von Merkel war maximal unverbindlich. Die Wahrheit war bei Angela Merkel eine Frage des Zeitpunkts, weil sie einfach guckte, was ge­rade richtig scheint. Sie beobachtete, wartete ab und reagierte dann so, wie die von ihr gefühlte Mehrheit es von ihr erwartet. Merkel sagte, „die EU ist keine Sozialunion“ und mit dem nächsten Satz beschwor sie „Europa ist eine Schicksalsgemeinschaft“. Merkel wartete ab, bis sie wusste, wer gewinnt, und verkündete dann: „XYZ ist ein wichtiges xyz bla bla". Das ist die Kunst des Perspektivwechsels. Immer das Prinzip Abwarten oder popu­listisches Abwägen, was eben gerade opportun ist. Merkel wog stets ab, was ihrer Macht­präsenz am besten nutzt. Und wo die Mehrheit war, da ging die Zauder-Künstlerin hin. Merkel war links gut und rechts böse. Merkel bediente abwechselnd die Erwartungen der Rechten, der Linken und der so ge­nannten Mitte. Und wenn sie da eine Mehrheit erkannte, setzte sie eben deren Mei­nung durch, in der Hoffnung, dass all diese Leute am Wahltag honorieren, was die Regierung getan hat. Das Volk wird zum Stimmvieh degradiert, der Einheits­parteienbrei machte es möglich. Im Osten, wo diese abwiegelnde Mutti herkommt, nannte man solche Leute Wendehälse. Keine klaren Prinzipien oder Entschei­dungen, kein Herz, keine Seele - nur kaltes Kalkül und Macht­erhalt. Die Wende­manöver, die Beliebigkeiten und Unverbindlichkeiten unserer Bundesmutti sind nicht zu überbieten. Morgen interessiert sie nicht, was sie gestern gesagt hat. „Mal bin ich liberal, mal bin ich konservativ, mal bin ich christlich-sozial - das macht die CDU aus.“ Eine gewisse Biegsamkeit ist zwar die Voraussetzung für Erfolg in der Politik. Aber was bei der Merkeline immer wieder verblüffte, ist die Schnelligkeit, mit der sie Zugeständnisse machte. Alle ihre spektakulären U-Turns - wie Atomausstieg, Ab­schaffung der Wehrpflicht, Waffenlieferungen in Krisengebiete - galten stets der Maxime Machterhalt. Die Machtvirtuosin verweist auf die humanitäre Verpflichtung, Flüchtlinge aufzu­nehmen, und fordert gleichzeitig, die Grenzen der EU-Außenländer müssten besser geschützt werden. Symbolisch breitete sie die Arme aus und effektiv schreckte sie sie ab und machte die Grenzen zu. Das Volk bejubelte ihre hohle Phra­se „Wir schaffen das", während sie real Asylrechtsverschärfungen und Abschottungs­politik weitertrieb und nach neuen „Ausreisenotwendigkeiten“ suchte. Kaltherzig über­ließ sie Flücht­linge Diktatoren. Merkel argumentierte links von der SPD, agierte aber wie Pegida … Der peinliche Kotau gegenüber Anka­ra, mit dem die Bundesregierung die Bundes­tagsresolution zum türkischen Völker­mord an den Armeniern für irrelevant er­klärte … Auch der Verfassungsschutz wusste nicht, ob er Mutter Terroresia oder Hells Angela wegen Rechts-, Links- oder Merkel-SMS-Radikalismus überwachen lassen soll. Doch Merkel war selbst Weltmeisterin darin, die nähere und fernere Umgebung per SMS zu kontrollieren. Das Merkel hatte die Partei per SMS-Botschaften im Griff - und tippte schneller als ein Teenager. Mutti arbeitete stets fleißig mit. Immer vorbild­lich, immer gut orien­tiert, nie unhöflich, nur gelegentlich ein paar launige Divertimenti. Wie Mut­ter Beimer mit Betonfrisur koalierte sie mit allem, was ihr den Posten als Bundeskanzlerin sicherte. Wir hatten eine Merkelkratie mit einer, oberflächlich gesehen, untätigen und lautstark schwei­genden Kanzlerin an der Spitze, umgeben von einem Merkel-Beklat­schungs­verein, von Ausputzern und Handlangern, damit sich die Kanzlerin nicht die Hände schmutzig machte. Das Polarisieren überließ sie anderen, die dann regel­mäßig da­rüber stolperten, also weggemerkelt wurden. Wem Merkel ihr gefürchtetes Vertrauen aussprach, war geliefert. Merkel hat es sehr oft geschafft, Probleme zu erzeugen, anschließend andere mit der Lösung zu betrauen und exakt diese Per­sonen über die Klinge springen zu lassen, falls dieses Vorgehen scheiterte. Sie war die geborene Intrigantin, sie beherrschte es perfekt, alle Leute aus ihrer Partei, die ihr langfristig irgendwann mal gefährlich werden könnten, vorzeitig aus dem Verkehr zu ziehen und kalt zu stellen. Die knallharte Macht­mutter kannte da viele Tricks. Am sichersten funktio­nierte das, diesen Leuten das Verteidigungs­ministerium zu über­lassen. Das übersteht niemand. Es war also kein Zufall, dass die clevere Ursula von der Leyen, die durchaus Kanz­ler­innenambitionen hatte, auf diesen Schleudersitz gehievt wurde. Erstaunlicher Weise durfte sie trotz Plagiierens auf 27 von 62 Seiten ihrer Doktor­arbeit ihren Dok­tortitel behalten und schaffte den Sprung ins Euro­paparlament und überließ Verteidigungsfrau Kramp-Karrenbauer die völlig kaputtgesparte Bundes­wehr. Die Liste, derer, die Angie auf perfide Weise über die Klinge springen ließ, ist lang. Merz, Pofalla, Röttgen oder von Guttenberg, der ja gefährlich von Bild gehypt wurde und irgendwann sicher eine Bedrohung geworden wäre. Auch Kohl und Schäuble gehören zu denen, deren politische Karriere Angie stoppte. Mir fallen all die anderen widerlichen Namen, dieser von Angie ausgehebelten CDU/CSU-Politiker schon gar nicht mehr ein - das liegt aber auch daran, dass es eh alles üble Kackbratzen waren. In der Disziplin, präpotente Machtmänner sanft auszubremsen, war Merkel jedenfalls unerreicht … Den Schäuble hat sie dann aber noch mal reanimiert, weil ihr klar wurde, dass sie den taktisch noch gut verbraten kann. Er wurde ihr Ausputzer und Blitzableiter … Im angewandten Merkelismus der kalten Machtmaschine haben sich übrigens die deutschen Staatsschulden (vor Corona) um 400 Milliarden Euro vermehrt - die schlechteste Bilanz einer Bundesregierung seit 1949. Ich habe mich oft gefragt, was diese Mutti mit dem Gesicht eines geschla­genen Hundes eigent­lich antreibt. Was ist ihr Macht­er­haltungs­an­trieb? Jetzt kam ich endlich darauf! Sie ist ganz sicher vom langen Arm aus Mos­kau gesteuert und ihr Master­plan war von An­fang an die Zer­setzung der kapi­ta­listischen BRD - und somit die Über­windung des Kapitalis­mus! Das würde ich ihr zu­trauen! Merkel war jedenfalls der tragische Anfang vom Ende des Europäischen Einigungsprozesses. Sie schaffte das! … Schland hatte einen Kanzlerinnen-Roboter, der immer nur sein Programm MACHT­ERHALT, MACHT­ERHALT, MACHTERHALT abarbeitete und arbeitete, arbeitete, ar­beitete, ge­steuert durch die Sachzwänge aus dem Maschinenraum der Wirtschaft - und versuchte die protestantisch-aufgeklärten-konservativen Werte auf optimierten Wegen mit-ohne Lobbygruppen durchzusetzen. Das war eben eine Demokratieform der Postmoderne. Vielleicht gibt es ja bald die längerfristige Möglichkeit einer Robot­erregierung, wo man mit Hilfe von Blockchain-Technologie ein Regierungssystem installiert, in dem Menschen nicht Menschen wählen, sondern Regierungsprogram­me, die von Robo­tern implementiert werden, wo soziale, ethnische und Gender­gleichheit herr­schen - solange das Programm nicht alternativlos ist und die Ro­boterin abwählbar bleibt … Das Merkel hatte einfach nicht das Zeug zum Best­seller Der Scholzomat ist im Stand-by-Modus
  15. Da die Dürre sich schon lange hält, ist vertrocknet das Savannenfeld. Hinein in die weite Wolkenwelt dringt der Jammer, dass kein Regen fällt. Ein kleiner Tropf hat hinuntergefunden, er eilte sehr lang, viele Stunden. Er sucht sein Ziel auf unsrer Erde, es durstete dort unten jede Herde. Liebe Savanne, hab’ nur Geduld, dass er zu spät kommt, ist nicht Deine Schuld! Das Klagen hört man weit und breit: „Wann kommst Du endlich, Regenzeit?“ Schon bald beginnt die nasse Phase! Du springst in eine Löwennase, es kribbelt, sie muss ganz laut niesen, bald fängt es an so schön zu gießen! Das Himmelszelt beginnt zu beben, wer es nicht glaubt, muss es erleben! Die Wolken schrecken auf voll Schauer, er strömt herab (nur kurz die Dauer). Geballt war kurz die Löwenkraft, in die Savanne tropft der Lebenssaft.
  16. Melda-Sabine Fischer

    Das letzte Vierteljahr

    Das letzte Vierteljahr Das letzte Vierteljahr bricht an, das Jahresende schleicht heran. Die Blätter von den Bäumen fallen, GROG-schwanger wird man sehr bald lallen. Das Schuhwerk ist jetzt auch viel feuchter. Für leichte Mädchen wird‘s nicht leichter, wenn an den Straßen und Alleen sie frierend nach den Freiern sehen. Der Frösche Liebespiel im Tümpel ist bei dem Wetter auch nicht simpel. Im Mai war das Gequake‘ groß, doch jetzt im Moos ist nichts mehr los. Die Wiese wird noch mal geschnitten; sie hat im Sommer arg gelitten. Die Nacht ist lang, der Tag ist kurz, nach Moder riecht so mancher Furz. Der Regen fällt viel stärker nun. Man kann nicht raus, was soll man tun? Auch hätte man jetzt Zeit für Sex, das denkt sich auch die Dogge Rex. So sitzt man passiv am Kamin, weil man nicht weiß mit sich wohin. Ein Pfeifchen das wird angebrannt, das Kamasutra ist zur Hand. Die Ehefrau mit leichten Macken, will lieber schon die Plätzchen backen, Anstatt im String und schwarzen Straps zu warten auf den geilen Paps. Rundum, die Stimmung, die ist trübe. Es wird wohl nichts mit heißer Liebe. Auch an der Wand den beiden Fliegen scheint heut das Fliegen nicht zu liegen. Man könnt‘ im Keller basteln gehn' und gleich mal nach den Ratten sehn‘, die sich so tummeln nur zum Spaß im Dunkeln hinterm Einweckglas. Der Nachbar Otto brennt schon Trester; er säuft das Zeug meist zu Sylvester. Den saufen auch die Partygäste und Maunz der Kater säuft die Reste. Bald im November naht heran mit Schwert und Pferd ein heil´ger Mann. St. Martin, der herbei geeilt, wie jedes Jahr den Mantel teilt. Den reicht er ruck zuck im Gedränge nem Bettler in der Menschenmenge. Der Bettler murmelt, „das ist gut, doch hätt‘ ich lieber einen Hut!“ Ist Martin dann davon geritten, erscheint schon Nik’laus mit dem Schlitten. Fliegt über Eichen, Birken, Pappeln, nur um in ´nem Kamin zu zappeln. So naht Advent mit großen Schritten, man streut sich Zimt auf seine Fritten. Jetzt weißt du, es ist höchste Zeit: Geschenke-Wahnsinn macht sich breit. Das Christfest steht schon vor der Tür; Ihr Kinderlein….. tönt das Klavier, an dem uns Opa traut begleitet, derweil sich die Verwandtschaft streitet. Das Neue Jahr, so hofft man schließlich, wird besser und nicht so verdrießlich. Das erste Vierteljahr bricht an: „Ob man was besser machen kann?“ © Melda-Sabine Fischer aus ihrem ersten Buch "Das wahre Leben - Total verrückt und doch echt" (erschienen im BoD-Verlag)
  17. ist's nicht manchesmal wohl so, dass nur Derjenige imstand', mit dem Herzen zu empfinden, zu bewahren, zu behüten einen ganz besond'ren Schatz, nur der vermag es zu begreifen, selbst wenn für ihn vielleicht und wäre es nach langer, langer Zeit, im Herzen and'rer ebenso gäb Platz. Denn mit der Liebe die man selbst verschenkt, sie ist es wohl, die sich dadurch auch mehrt, lässt sich nicht zwingen nicht bestimmen und irgendwann einmal kommt sie zu uns zurück. Selbst wenn soviel um uns was trist erscheinen mag, wenn Hoffnungslosigkeit und Trauer überwiegt und Schmerz und Einsamkeit bei uns verweilt, findet ein Stück davon, dies weiß ich sicherlich, ein Stück davon, zurück zu uns vom Glück. © Uschi R. text/bild Herzensgut-.mp4
  18. Die Amis sind ja weg aus Afghanistan... Da frage ich mich: wird das Heroin jetzt teurer oder billiger? 🤔
  19. ❤️ Ich habe Dich so wie einem ein Wunder geschieht (Ich habe Dich so lieb) Ich habe Dich so wie ein Licht in der Nacht (alles leuchtet, wenn Du lachst) Ich gehe nie mehr verloren weil Deine Liebe mich bewacht Ich habe Dich so wie ein stillendes Gebet (Doch mein Herz bebt wenn ich an Dich denke!) Ich habe Dich Nicht wie Befehl, wie Zwang, wie Schweigen Ich habe Dich, wie verspielte kleine Geigen wie einen zauberhaften Klang Ich habe Dich so wie einer einen Retter hat der nicht zu retten war und den Du doch gerettet hast (So voller Widerspruch wie ich, ist meine Liebe für Dich nicht!) Du bist wie ein Gesang, den ich so leise wie ein Freudenschrei im Meer umkreise 🙃
  20. Darkjuls

    Ein Gedicht

    EIN GEDICHT - inspiriert durch D. T. Wie eloquent mein Kompliment mit Worten, die so keiner nennt Bilder, die harmonisch klingen dem Leser derart nah zu bringen Emotional der Weg durch´s Tal sich annähern subtil verbal Meereswogen schlagen Wellen Gefühle, die daran zerschellen Erinnerung bleibt namenlos und Seelenwunden liegen bloß Ertrinkende im Liebeskummer suchen Heilung, stillen Hunger
  21. Auf dem Grund des Ozeans ist es immer blau Ich sitze auf grauem Gestein und schmecke das Salz auf meinen Lippen. Der Wind braust mir durchs braune Haar und er flüstert mir die Worte ins Ohr, die ich auf altes, knittriges Briefpapier schreibe. Ich bin in Gedanken bei dir. Erinnerungen tauchen in mir auf, wie in Seenot geratene Matrosen nach einem Schiffbruch an der Oberfläche der tosenden See. Ich halte kurz inne und meine Hand glättet das weiße Segel in meinen Fingern. Ich höre die Hilferufe der Gekenterten, die zu ertrinken drohen. Doch ich tauche ein in diese Welt. Ich erinnere mich wieder. Unsere drei Monate in jenem Sommer, die unvergesslich für mich wurden. Unvergesslich, unendlich und nicht wiederholbar. Ich sehe dich. Wie deine blauen Augen in der Mittagssonne glänzen und wie winzig kleine Splitter eines Saphierspiegels aussehen. Allzu oft nur, wär‘ ich in diesem Anblick versunken. Versunken, gefallen und abgetaucht bis zum Grund des Ozeans. Wo es immer blau ist. Und allzu oft nur, hab ich davon geträumt, mit dir zum Meer zu fahren. Dort am Strand zu liegen – Arm in Arm – und dem beruhigenden Klang der Wellen zu lauschen. Und ja – ich lausche ihm nun. Diesem Klang des Kommens und Gehens. Des Gebens und Nehmens. Des Morgens und Gesterns. Und des Erinnerns und Vergessens. Doch du bist nicht hier. Ich sitze allein auf diesem Fels und schreibe meine Erinnerungen auf das alte, knittrige Briefpapier, das ich versucht habe zu glätten. Aber altes, knittriges Papier kann man nicht glätten. Denn alte, verwelkte Blumen können auch nicht erneut erblühen. Darum stehe ich auf. Ich zerknete den Brief zu einem Ball und klemme ihn in eine Felsspalte. Die Flut wird ihn holen kommen, wird die Tinte zerfließen lassen, und das Gelebte in sich aufnehmen. Sie wird die Erinnerungen hinfort spülen. Hinfort, hinaus in das offene Meer. Immer weiter, immer tiefer. Sachte werden sich Schichten über sie legen, bis sie sich auf dem Grund niedertun. Die Gezeiten werden alle Wunden heilen, werden ihr nasses Pflaster auf sie legen. Sie werden jeden Tropfen meiner Tränen trocknen, werden dich – oh Liebling – mit einer feuchten Umarmung bei sich willkommen heißen. Ich stehe auf grauem Gestein, und schmecke altes, knittriges Papier auf meinen Lippen. Der Wind braust mir durchs braue Haar, und er flüstert mir diese Worte ins Ohr: Nichts hält ewig. Das Einzige, was bleibt: Auf dem Grund des Ozeans ist es immer blau. © Diana Tauhwetter 2021
  22. Herbert Kaiser

    Zum Schluss

    Zum Schluss Auf leisen Sohlen kommt der Tod Ich achte auf die Schritte Befreist du mich aus Leid und Not? Aber ich hätte eine Bitte. Sei nicht zu grausam, lieber Freund Ich überlass dir alle Sorgen Komm rauchen wir den letzten Joint Will nicht denken an ein Morgen. Den letzten Cent will ich dir geben Meine Hände bleiben leer Der Pfarrer gab mir seinen Segen Doch der Abschied fällt mir schwer. Hier liegt die Quelle meiner Freuden Ich kenne Liebe, Freud und Leid Will keine Worte mehr vergeuden Und auch die Tränen ich vermeid. © Herbert Kaiser
  23. gesprochen von Uschi Rischanek Mein Herz, ich leg es dir zu Füssen, behutsam, sanft, gib darauf Acht, voll Sehnsucht, magst es wohl begrüßen, sei zärtlich bitte, mit Bedacht. Gefühl tief drin, das fernab eint, wenn man darüber nachgedacht, der Tränen die zuvor geweint, ganz heimlich still, manch Nacht für Nacht. Es bringt ganz sacht mich weiter Stück um Stück wär möglich, ob's vielleicht gar nur ein Traum? Doch Schritt für Schritt behutsam nah dem Glück. Die Zeit des Nachts, die uns wohl nur vereint, unendlich tief, fernab von Frist und Raum - ist Wirklichkeit, selbst wenn's als Traum erscheint... © Uschi R. text/bild UnddannkamstDu-.mp4
  24. Die Frage: Was ist die Transsubstantiation? Schon lange plagt das Wort mich schon. Als linientreuer Katholik, erlebe ich das große Glück, zugegen bei der Wandlung sein. Christi Blut ist jetzt der Wein. Als Kannibale der Religion, verzehre ich den Gottessohn. Doch welcher Teil ist das exakt? Ist es vom Leib ein Nes-Extrakt? Der Gedankengang ist ganz blasphemisch, denn wer so fragt, der meint es hämisch. Die Antwort: Du hast zu glauben, nicht zu fragen, was richtig ist wird man dir sagen. Wer hinterfragt den Dogmenwahn, der tritt den Gang zur Hölle an. Der Päpste Worte reichen weit, sie strotzen vor Unfehlbarkeit! Und ist es auch der größte Mist, zu glauben hat das jeder Christ. Bist du immer noch im Zweifel? Nach dem Tod holt dich der Teufel. Der treibt dir dann die Flausen aus. Ein Christ zu sein, oh welch ein Graus!
  25. Dionysos von Enno

    Lucy

    Hey Lucy You´re not ugly Du bist schön Du bist schön Hey Lucy Es gibt zwei Arten hell zu sein Licht zu spiegeln oder aber Licht zu scheinen Depression is rage spread thin Hey Lucy Sexy Sadie Du bist schön Du bist schön Hey Lucy Lass Dein Licht die Wut erleuchten deine Wut darf bis zum Himmel reichen Depression is rage Spread thin Took you a long time To understand its all fine Es brauchte seine zeit Doch jetzt bist du so bereit
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