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Behalte es Verbrecher


Empfohlene Beiträge

Dieses Lehrgedicht beinhaltet Elemente anderer Künstler daher der Titel.

 

 

Jetzt wirds hell in deinem Kopf, heut Nacht versteckt sich nichts vor dir.
Hättest gern nen Epilog,
nur sind die Prologe zu viele.
Komm ich zeig dir ein paar Sachen,
die du noch nicht kanntest.
Die du lieben wirst,
sobald das kluster in deinem Kopf entfesselt ist.
Dein Weltbild ist instabil, jetzt lass uns ein paar schlüsse ziehen.
Befrei den Geist und du wirst mehr als andere Menschen sehen.
Hör auf schlafend zu konsumieren, check dein Sichtfeld.
Ich bin nicht ungläubig das es manche gibt,
mit Glauben an die Politik.
Ich bin nicht blauäugig es ist eine pufferzone,
Wo Fakt aufs Volk trifft.
Die Fakten sind wohl greifbar
Keine Verschwörungstheorien.
Der Mensch musste imaginäre Grenzen ziehn nur um sich dann darum zu bekriegen.
Seit der domestizierung sind wir Parasiten, Völkerwanderung gab dem Planeten noch wenigstens Zeit zur Erholung.
Jetzt sehn wir was zurück fällt.
Wir Beuten lebewesen aus, machen sie zu unseren Sklaven
Wir Quälen wir töten wir tilgen Unersättlich bis auf den letzten Dodu.
Der Mensch ist aggressiv expansiv, verantwortlich für das ganze Übel.
Wir sind alle krank und der Glaube ans System macht nicht gesund.
Zwischen Lügen, Konsum, Geld, Euphorie und Hysterie.
Zwischen Krieg, Danistakratie,  Psychiatrie, wir sind die Pandemie.
Ist das etwa nicht so?
Wir sehn luxusprobleme und an Übergewicht verreckende Menschen im Fernsehen.
Und finden es witzig, ehrlich, das ist krank!
Prommibacken und Shoppingqueen wer lässt die dritte Welt untergehn?!
Perverse Scheiße, das ist fakt!
Soll ich die Eliten etwa dafür lieben?!
Und sie bestimmen über mein Leben, das ist fakt.
Hier geht's nicht um Verschwörungstheorien ihr manifest lässt uns für sie dienen das ist fakt
Ich bin die Wahrheit erzähl mir nichts von Sorgenfrei
Was sind wir geworden - ein gebücktes Volk fakt
Müssen schweigend hinnehmen was von oben kommt.
Das Land zeigt kein stückchen Stolz fakt
Herzlosigkeit, Neid, Gefühlskälte ist krank
Zwänge, Depression, Volksverdummung, Rassentrennung, wir sind krank
Kennen keine Grenzen, Menschen hassen Menschen,
Wir sind geknebelt von Medien und Politik
Unsere welt steht so kurz vor dem Suizid

Und sie bestimmen über mein Leben, das ist krank.
Seht da wie die Fahnen wehn... 

Böhmc 

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Hallo kirtapcemen,

du wirklich nichts ausgelassen an Scheußlichkeiten, nur das ist zu wenig für mich, weil wohl den Meisten bekannt.

Ich lasse mich von diesen Äußerlichkeiten nicht stimulieren und meine Seele verseuchen.

Ich strebe in guten Gedanken ins geistige Licht.

Lieben Gruß

Karlo

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vor 22 Minuten schrieb Karlo:

Hallo kirtapcemen,

du wirklich nichts ausgelassen an Scheußlichkeiten, nur das ist zu wenig für mich, weil wohl den Meisten bekannt.

Ich lasse mich von diesen Äußerlichkeiten nicht stimulieren und meine Seele verseuchen.

Ich strebe in guten Gedanken ins geistige Licht.

Lieben Gruß

Karlo

 

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Namaste

 

Man kann es anders formulieren, dennoch ist es ein Spiegel, der (Angst)Gesellschaft und dem Zoll ich meinen Respekt.

 

Die meisten Menschen wollen nicht so leben und es fehlt ein kollektives Bewusstsein, um seine Umwelt fundiert wahrzunehmen. Wer will es ihnen verdenken. Doch die stillschweigende Akzeptanz kann ich nicht mehr akzeptieren. Deswegen hat auch diese Kunstform seinen Raum verdient, seinen Debattenraum verdient.

 

MfG

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Ich bin persönlich ein Mensch, der sehr auf Stille und Frieden in meinen (inneren) Räumen achtet.

Großartige Streitigkeiten, die ich als junge Frau ausgehalten habe und meinte aushalten zu müssen,

breche ich ab und verlasse id Regel die Szene.

 

Für die persönliche Psychohygiene ist das mM. nach unerläßlich.

 

Jedoch : Ebenso unerläßlich ist eine klare, abgrenzende Bestandsaufnahme, dessen, was Fakt ist.

 

Oft ist es so, dass klare Abgrenzung erst handlungsfähig macht.
Deutliches Ansprechen dessen, was ist, kann wie ein befreiender Sturm in einer abgestandenen Suppe wirken.

 

Sternenherz


Überarbeitet: von Sternenherz
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vor 6 Minuten schrieb Sternenherz:

Ich bin persönlich ein Mensch, der sehr auf Stille und Frieden in meinen (inneren) Räumen achtet.

Großartige Streitigkeiten, die ich als junge Frau ausgehalten habe und meinte aushalten zu müssen,

breche ich ab und verlasse id Regel die Szene.

 

Für die persönliche Psychohygiene ist das mM. nach unerläßlich.

 

Jedoch : Ebenso unerläßlich ist eine klare, abgrenzende Bestandsaufnahme, dessen, was Fakt ist.

 

Oft ist es so, dass klare Abgrenzung erst handlungsfähig macht.

 

Sternenherz

Als Aktivist/Messi würde ich sagen; das ist die wahrscheinlich am kreativsten fundierte entschiedene Ignoranz. Aber ich will auch kein Disput provozieren obschon die Art des gedichts dies vermuten lässt. Daher danke für deinen Kommentar. Böhmc 


Überarbeitet: von kirtapcemen
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vor 40 Minuten schrieb Kastanienbluete:

Danke für Deine rasche Antwort, lieber kirtapcemen. Es war nicht persönlich gemeint.

 

 

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Aha, Du experimentierst also. Ja, das ist lobenswert, dass Du Dich mit der Sprache befasst, obwohl es Dir so schwerfällt. (Vielleicht geht ja einmal der Knoten auf.) Das muss man ja wissen, sonst kennt man sich ja nicht aus, was vorgeht.

 

 

 

Ok, zeig Elfchen, Sonett und Chant royal, das kenne ich noch nicht, falls Du Dich schon damit beschäftigt hast und Dir ein Gedicht bereits vorliegt. 

 

Zitat:

Der Chant royal ist eine Sonderform der französischen Ballade.

 

Der Chant royal wird aus fünf elfzeiligen Strophen gebildet,

die häufig aus zehnsilbigen Versen bestehen,
 

welche meist dem Schema ababccddede folgen und

durch eine Schlussstrophe abgerundet werden.
 

Die Schlusstrophe  folgt dem Muster ddede.
 

Alle Strophen enden dabei auf den gleichen Vers.
 

Hierbei werden

nur fünf verschiedene Reime gebraucht,

die aber stets ein anderes Reimwort nutzen.
 

Der Chant royal war oftmals allegorisch

 

Zitatende. Quelle: Abi_Deutsch_Lyrik_Gedichtformen

 

 

Liebe Grüße und weiterhin viel Spaß. Möge die Übung gelingen!

 

Endlich ein Antagonist für meinen geltungsdrang....

5×11 zeilige Strophen jede zeile 10silbig ababccddedE

E-(refrain);
Er hält Treue, Macht und fordert Tribut!
1.
Einhundert Jahr ohne Revier und Ziel
im Äther nah der Quintessenz verbracht
sein Hunger war hohe Gier gar zu viel 
Ein Jäger lag allpräsent in Ohnmacht
allsehend jedoch machtlos so quälend  
allwissend beschloss achtlos zu wüten
sobald er der Falle dem Loch entkommt 
wo beider Schicksal sich zusammen flocht  
er wählt, deute das du bist nun verflucht
so Leidender musste es kommen doch
Er hält Treue, Macht und fordert Tribut!
2.
Der Leidgeprüfte fand zuletzt Ruin
ohne Obdach gebrochen nun erwacht
er Heil bewünschte so befreite ihn
hoh's Obligat gewoben und erdacht
nicht mehr zweischweifig betrat er wieder
schlicht zweieinig der Welt weite Felder
traumatisiert ausschweifend nie gesiegt
fusioniert begann des Schweifsterns aufstieg
erhellt heute die Nacht kontert mit Wut
reflektiert besinnt nun greift an und dient 
Er hält Treue, Macht und fordert Tribut!
3.
für all das üble da und zum beschutz
denn das beste mittel gegen Gefahr
Überzahl, Ase, trüge und ausnutz
nennt sich Lev er wird jedem Feind gewahr
wieder hat er sein Territorium 
wie einst nur erneuert und ohne Thron
um sich nun von neuem zu beweisen 
zum Alpha werden in diesen Zeiten
er ährt vergessene Böden gut
zu andrer die dunkel dünnt er reißend
Er hält Treue, Macht und fordert Tribut!
 

4.
So vieles liegt im Schatten verborgen
vergiftetes Sein Wichte Dämonen
wo die Hoffnung stirbt da auch ein Morgen

vorherbestimmtes seit Zich Äonen
summa summarum jetzt ist seine Zeit
Suche nach Nahrung eine Kleinigkeit
Fnord ganze Völker kamen vom Weg ab
fort was wahrer Größe glaube gab
erst wer Wertbesitz hat der schöpft Anmut
dort setzt das Böse an welch ein Ertrag
Er hält Treue, Macht und fordert Tribut!
5
Prophezeit wurd längst das jüngste Gericht 
der Löwe royales Totem steht Letzt
Protofight König wird wer übrig ist
mehr Höhe wird angestrebt wisset jetzt 
nie wird's Luftschlösser auf Erden geben
wie’s irrt so verläuft nun mal das Leben
Umrisse ja die kann man wahrhaft ziehn
ungewisse Gegenwehr einbeziehn
der Welt neue Kraft und Order vererbt
Uneins indes der der wiederkehrt sieh
Er hält Treue, Macht und fordert Tribut!

Böhmc-auszug aus meinem debüt Roman (fantasy epos) an dem ich wahrscheinlich noch 5jahre zubringen werde den learning bei doing ist mühselig... aber in der kleinsten literarischen Gattung kann man mich gerne unterschätzen.

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vor 16 Stunden schrieb kirtapcemen:

Wo liest du / warum nimmst du an ,das ich das lese?

 

nun, Du schreibst ja zu meinem Beitrag:

Als Aktivist/Messi würde ich sagen; das ist die wahrscheinlich am kreativsten fundierte entschiedene Ignoranz.

Meintest Du mit Aktivist/Messi gar nicht Dich??

Dann habe ich Dich falsch verstanden.

 

VG Sternenherz

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@SternenherzWie gesagt wenn ich Aktivist oder im Sinne deiner worte messi wäre. Ich meinte schon mich selber aber Betonung liegt auf wenn und wäre. aber es ist weder das passende forum noch thema für eine Auseinandersetzung (nicht so mit den neuen Kommentaren mit der Kastanienblüte *fun.) Das werk sollte nur zum nachdenken anregen als Inspiration nahm ich das gedicht "an unsere beschützer" von gestern oder vorgestern und obwohl ich im Gegensatz zu dir schon streitlustig bin möchte ich nicht streiten...

Lg Böhmc 

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Bei aller berechtigter Kritik, bitte nicht vergessen,

das eine gewisse Schreibschwäche nicht immer bedeuten mag,

das der geistige Inhalt sich dementsprechend verhält oder

das dies selbstverschuldet ist...

 

Der Konflikt zwischen jenen, die mit feinen Sinnen fast an

der geistigen und konventionellen Enge ersticken

und jenen, die mit scheinbar opportunistischer Leichtigkeit

dem Unrecht dieser Welt mit einer rosaroten Brille aus Selbstschutz

begegnen, erklärt manchmal, wieso sich Missstände so lange

halten vermögen.

Aber ich verstehe auch beide Seiten.

Denn Widerstand zu leisten kostet nicht nur oft Kraft,

dein Ansehen oder gar den Ausschluss zB. aus Dichterforen,

sondern es beeinträchtigt erheblich die Lebensqualität.

 

Ansonsten, bleibt am Leben und teilt eure Meinung

frei mit!

Der Waldeck


Überarbeitet: von J.W.Waldeck
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