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  1. Alle Länder haben Grenzen Die meisten Grenzen entstanden durch Krieg. Viele Kriege war‘n umsonst Doch das sehen einige anders Und die wenigsten interessiert‘s. Alle Menschen haben Angst Den meisten sieht’s man‘s gar nicht an Viele sagen Angst ist Schwäche Doch das sehen einige anders, Und wollen sich dafür rächen Alles Leben ist aus Wasser Das meiste Wasser war mal Eis Vieles Eis ist schon geschmolzen Und viele sagen „Ja, ich weiß“ Während sie Wälder entholzen, und die Wurzel entreißt, Steigt Nicht der Wert - nur der Preis. Der Borkenkäfer, der Erbe verspeist Trägt nicht daran Schuld, dass die Erde entzweit, Eher der, der ihn herrief, Kommt Rat, kommt Zeit, Vergangenheit.
  2. Dionysos von Enno

    Der Moment

    Dort auf der Lichtung bei den Tannen hast du getanzt und gesungen Von den Stränden zwischen zwei Meeren Vom Sand in Haaren und Händen Von Nächten unter Sternen Gelächter von Kindern in der Ferne Und von Tagen die enteilen wie ein Kinderspiel nur um zu verweilen in Momenten des Begreifens des Verneigens vor der Gnade des Bleiben dürfens ganz in dem Moment
  3. Ein Rollenspiel das ihr gefiel Er hing im Sado-Maso-Laden ein Lederriemen, derb und schwarz, zum umschnallen war er zu haben, was seine Käuferin auch tat. Er fühlte sich sehr wohl an ihr, die schön war und sehr gut gebaut, andere war'n am Gürteltier, Schönheit war denen nicht vertraut. Drum war er froh das es so war, wie über ihn grade geschrieben, er auf ihr,- dominant fürwahr(!) und wünschte es wär' so geblieben. Doch leider blieb es nicht dabei, sie wurd' Domina, zu seinem Verdruss, und das brachte sie ihm bei, es kam so, wie es kommen muss,... ...mit massig Edelstahlpyramiden und Schlägen damit sie lange halten, sich in ihn krallen, ganz gediegen, und ihn ferner neu gestalten. Er hing an ihr nun schwer beladen, die meiste Zeit auch noch untenrum, sie mocht' sich lustvoll an seiner Zierde laben, er empfand es als Vernietlichung. R. Trefflich am 27. Februar 2024
  4. Der Schein des Feuers reicht nicht weit, wenn Kälte fällt am End dir in den Rücken. Erneut nur wieder Dunkellicht ~ trotz all der Allgewärtigkeit, in der manchmal vermeinend hört, was von weit her manch Seele spricht. Die ebenso nach Zuversicht, nach Herzenswärme innig sehnt. War all dies doch nur Lug und Trug, womöglich gar ein schöner Traum? Und eh du dich noch recht besinnst, ists Bruder Alltag der immer mehr im festen Griff uns festgezurrt. Selbst, wenn die Seele sich so sehr verzehrt... © Uschi Rischanek text/rezitation music: Ashot Danielyan Composer Bild: pixabay 'Einem lieben Freund gewidmet, in jahrelanger Verbundenheit...' Vermeinend seriousAshotDanielyanComp.mp4
  5. Lydia J.

    ...sonnengelb...

    schon blüht es sonnengelb dem Grau entgegen und zartes, weißes Klingen sprießt im Chor die ersten Bäume summen keck im frühen Blütenrausch und da und dort und überall hebt an die Ouvertüre des Seins ~
  6. Tanzsachen die mehr daraus machen Sie zog es immer für ihn an und er fand es sehr anregend es stimulierte ihn auch und dann war es für ihn noch sehr bewegend,... ...wenn sie sich an sehr engen Stellen, der ganz besonderen Kleidung, kratzte,- das mochte gleich seinen Geist aufhellen, so das sein Lusttrieb schon fast platzte. Das Kratzen fand er furchtbar geil, sie fragte ob es ihn anspreche. Er meinte "Ja!", sie tanzte derweil weiter...in ihrer Juckreizwäsche. R. Trefflich am 26. Februar 2024
  7. I wrote in my will I want to be burnt when I die And when I die I want those ashes to be wrapped in a small piece of paper, handed to you like a cigarette I want you to smoke me, so that I can grow in your lungs. 🌱 -from an old love letter
  8. Herbert Kaiser

    die enge fliehn

    die enge fliehn möcht lange schon die enge fliehn und mit den vögeln südwärts ziehn nach afrika zum tanganjikasee - wenn ich die zeichen recht versteh ist es vor herbstbeginn soweit die kraniche machen die flügel breit im süden an dem fremden strand bau ich mir eine burg aus sand krebsig rot schmor ich in der sonne nicht alles ist hier eitel wonne der nächste vogelzug bringt mich zurück daheim wartet auf mich das glück © Herbert Kaiser
  9. Zorri

    Geliebte Insel

    Jahr für Jahr fahre ich an diesen schönen Ort. Übers Land und Meer muß ich reisen, erst dann bin ich dort. Endlich angekommen, Vom Duft der Insel schon ganz benommen. Auch das Meer, ich liebe es sehr, dort drin zu schwimmen, zu tauchen und dem Meeres Rauschen zu lauschen. Am Strand zu spazieren, dabei Zeit und Gedanken verlieren. Doch es gibt noch viel mehr als nur das Meer. Imposante Gebirge im Landesinneren, aus denen sich Flüsse und Bäche bis ans Meere schlingern. Dörfer hoch oben im Berg kann man dort sehen. So alt und beeindruckend gebaut, ganz nah zum Himmel man schaut. Ziegelei und Schafe Kreuz und quer auf den Straßen. Man mag den Blick nicht von ihnen lassen. Ich mag die Symbiose von Mensch und den Tieren. Mögen sie diese nie verlieren. So oft träumte ich davon einfach hier zu bleiben. Den Rest meiner Zeit hier zu vertreiben. Mir ein kleines Haus zu bauen. Doch dann fehlt mir hier, nicht in die Augen meiner Liebsten zu schauen. So ist es wie jedes Jahr. Bin bald wieder da. Wunderschönes Korsika.
  10. Lang schon ist mein Geist verhangen wie ein Wolkenhimmel, schwer, die Gedanken sind gefangen und kein Strahl erreicht mich mehr. Manchmal fühl ich noch die Sonne, die mit grauen Schwaden kämpft, doch das Schimmern lichter Wonne wird durch Nieseln bald gedämpft. Es verwischt mir die Konturen, die im Kalk noch eingraviert, löscht Erinnern, da die Uhren rosten und die Zeit gefriert. Einmal noch ins Blaue schauen, ist mein stiller, letzter Traum. Doch mir schwindet das Vertrauen mit Verlust von Zeit und Raum…
  11. Vagabund

    Heimat

    Nebel gekröntes Land Als wärst dir Ein letztes Geheimnis zu wahren Dass auf Reinheitsgebot beruhende Gesinnt aufgerichtete Türme träumt Deinen Mysterien folge ich Auf Händen gehaltene Burgen In die Stirn der Berge eingemuldete Seen So innigst verheimlicht droben. In versunkene grüne Bäder Zu Glockenreichen, herzhaften Almen Worauf die Winde sich mit den Grashalmen amüsieren Ich sehe was der Verstand nicht zu fassen vermag Hänge die ins Bodenlose stürzen Erforschen wie ein neugieriger Geist die Schluchten und finden Und die Felder strecken sich ohne die Räume zu verletzen Wie nah ich mir bin in deiner belebenden Einsamkeit Wo erst die Fülle der Welt näher rückt Und wo in der zeitlosen Stille der weiträumigen Fluren die letzten , verspäteten Blüten ohne Furcht vor Häme sich wagen zu öffnen. Nichts erschaudert mich noch Und dem Tode nahe , der Tür ins Leben Sehe ich der Abendsonne zu wie sie aufgeschlitzt von den Felsen dahin schmilzt über die Bergkanten Etwas verlegen , machtloß überwältigt Und kurze Zeit später Ist das Land mit hiesigen Goldlicht bezogen Ein sprühendes Feucht verwischenes Auge Das diffus prickelt und glänzt auf der Landschaft In Gold und Perlmutt eingelegtes Land Zu Grün geschmolzenes Leben Scharf und süß zugleich Meinem trägen Wankelmütigen Geist Einkehr Lieb gewonnenes Land Österreich...
  12. Melda-Sabine Fischer

    Es kriecht...

    Es kriecht… Reptilien sind überwiegend im Liegen kriechend und nicht fliegend. Auch der lateingeübte Geist weiß, dass „reptilis“ kriechend heißt. Gleichwohl gibt es auf dieser Welt den Typus Mensch, dem es gefällt, die Erde kriechend zu sondieren, dies wird zumeist im Suff passieren. Denn wenn was auf der Straße kriecht, was irgendwie nach Cognac riecht und was nur mühsam sich erhebt, das ist ein Mensch – „Hurra er lebt!“ Er kommt vom Stammtisch sehr, sehr spät, weshalb er wohl nicht aufrecht geht. Jetzt muss er kriechend sich recht schinden und kann das Schlüsselloch nicht finden. Ein Mensch kriecht vor dem großen Boss, weil der ihn frech ins Abseits schoss. Zuweilen kann es sogar sein, er kriecht ihm in den Arsch hinein. Auch auf dem Zahnfleisch kann man kriechen, dies wird dann wohl nach Burnout riechen. Der Mensch, er sollte schnell erkennen: „Ich muss jetzt rasten und nicht rennen!“ Das Baby kriecht noch, wenn es jung, zum Laufen fehlt der rechte Schwung. Man kann´s mit Krabbeln auch benennen, was wir auch von den Käfern kennen. Die Zahnradbahn kriecht oft bergan, weil sie nicht schneller kriechen kann. Bergabwärts, will ich hier berichten, kann sie auf´s Kriechen ganz verzichten. Was sonst noch kriecht auf dieser Welt, das wird im Folgenden erzählt. Zum Beispiel kriecht ein Krokodil, im Zoo genauso wie am Nil. Die Schlangen schlängeln sich beim Kriechen, wenn sie die Beutetiere riechen. Ein Nilpferd aber kriecht mitnichten, man müsste es als Schlange züchten. Die Echse gleichwohl kriecht hingegen, sie schaut nach Raupen sehr verwegen. Die Schlange, die die Echse riecht, verhindert, dass sie weiterkriecht. Ein Schildkröt kriecht recht moderat, weil er es niemals eilig hat. Er ist auf´s Hasten nicht erpicht, der Panzer hat zu viel Gewicht. Der Regenwurm ist blind und taub, er kriecht behindert durch das Laub. Hat er ein Erdloch aufgefunden, kriecht er hinein und ist verschwunden. Durch Regen wird der Wurm geschockt, weil der ihn aus der Erde lockt. Schnell wird von Vögeln er gefressen, das Kriechen kann er dann vergessen. Auch Schnecken kriechen durchs Gelände, die Gangart wirkt nicht sehr behände. Vor Knoblauch ist die Schnecke bang, dann kriecht sie meist im Rückwärtsgang. Das Kriechen mag nicht jedermann, zumindest wenn man laufen kann. Doch wussten schon die alten Griechen, wer beinlos wandelt, der muss kriechen. @Copyright Melda-Sabine Fischer – Näheres zu ihrem Autorenleben siehe Profil
  13. (aus dem Fundus) Das Einhorn grast im Tale in Lunas bleichem Strahle. (So heißt des Mondes Schein in klassischem Latein. Der Grieche sagt: Selene beleuchte jene Szene.) Es liebt die weite Wiese, denn frisch und grün ist diese. Auf seinem Haupte vorn entspringt ein langes Horn, gar zierlich und gedrechselt, dass niemand es verwechselt mit einem schlichten Pferd. Das wäre ganz verkehrt. Es ranken sich Legenden um seine zarten Lenden. Ein Dichter spitzt die Feder. Er tritt an sein Katheder, das Einhorn zu besingen, doch wills ihm nicht gelingen. Sein Wortschatz ist zu klein, des Mondes Silberschein, der Nacht geheimem Weben in Versen Klang zu geben. Das Einhorn ungerührt des Dichters Qual nicht spürt. Ob männlich oder weiblich - es ist halt unbeschreiblich. Es duften Nachtviolen und bald bekommts ein Fohlen. Nur eins sein Herz betrübt: Dass es - es gar nicht gibt...
  14. Marc Donis

    Die Traumanfängerin (I)

    Die Traumanfängerin KAPITEL I Das Herze, es schwoll, der Traum war empfänglich, der Abend, er lag mit Liebe und Groll, so lag auch ein Mädchen im Bette schlussendlich und überließ sich der Nachte recht wohl. So lag sie still da und sie ließ sich vertiefen, vertiefen in Träume, die sie gar gebar, die Träume, sie waren gezeugt von den Briefen, von lieblicher Schrift, die selig ihr war. Die Briefe der Liebe, sie schmückten Gedanken, umgaben das Mädchen im gütigen Traum, so mochte sie auch das Ganze verdanken, so träumte sie innig, sie saß in dem Raum. Es glommen und glänzten die goldenen Leuchter, die Lüster mit Kerzen, der Raum lag im Licht, das Glas in den Fenster, es leuchtete feuchter, durch Regen auf Scheiben, wie müdes Gesicht. So tanzten im Raume verlobende Paare, so mal einen Waltz, am Ende den Rhein, und glitten und trieben mit jener Gebare, und wogen und spielten die Nachte sanft ein. Es floss die Musik mit Takten im Saale, die russischen Lieder, sie trieben bei Nacht, die Kleider erstrahlten, ein großer Gefalle, welch‘ Zauber wurde hier einfach vollbracht. Ein Manne, er saß und sah auch die Tänze und hielt in der Rechten ein Glas mit dem Wein, der roch gar nach Rosen, nach Holunderkränze, so goss sich der Manne den Trank nochmal ein. So nippte er wieder am Glas, gar dem Rande und strich sich mit Eitel dann über den Bart, mit Stolze er schwang die seinige Hande, im Lichte dann glänzten die Ringe so zart. Die Ringe ihn scheinbar so wahrlich umwarben, genau wie der Anzug, den er so trug, der glänzte Brokat – In Gold und den Farben, die Seide, zumal den Kragen beschlug. Trug er am Halse ein silbernen Schalle, den er so einfach mit Milde umschlang, regte das Aussehen im Raume Gefalle, so jedes Herz um Liebe still drang. Kam eine Frau dem Manne lind näher, scheinbar gezogen von seinigem Trug, wurde ihr Lächeln auf einmal so zäher, da ihr das Aussehen den Atmen verschlug. Schaute sie wahrlich pedant und so eigen, schaute und schaute so letztlich bedacht, wollte sie auch Interesse nicht zeigen, hatt‘ sie dann trotzdem den Funken entfacht. Drehte der Manne sich dann zum Orchester, während er sich so mild – Still erhob, rief er dann aus, die Stimme wurd‘ fester, versank er dann somit in Beifall und Lob. „Liebliche Freunde, ihr seid meine Gäste, so tanzet und trinket in meinigem Heim, so schwingt gar die Maske zu diesigem Feste, und macht euch am Ende den willigen Reim! Du heiterer Spielmann, nun spanne den Bogen – Und spiele für alle ein lustiges Stück! Hat die Musik uns nimmer betrogen, gibt sie uns Freude, vielleicht auch das Glück! Spielt nun ihr Lieben! Die Fidel und Laute, spannt auch die Saiten der Leier, beherzt, verweist nun den Grame, gar welcher uns raute, hat sich der Kummer mit uns so verscherzt! Nehmt auch die Zither, so lasst sie lieb streichen, während die Geige auch lieblich so streicht, mag selbst der Tod von hier so entweichen, bis die Musik die Blüte erreicht. Tanzt meine Gäste zu mächtigen Klängen! Tanzt doch so lange, was euch so erfreut, mag auch das Herze so lieben und drängen, hat nimmer jemand das Feste bereut. Mögt ihr hier lachen in fröhlichen Weisen, auch die Musik, die nimmer verschallt, seid ihr hier alle in bacchantischen Kreisen, gibt’s hier kein Teufel in Menschengestalt. Gibt‘s noch die Lust auf etlichen Erden, werden wir selber der Freude ihr Teil, tanzen wir nun mit Maskengebärden, da ich als Hausherr hier einfach verweil.“ Berlin-Biesdorf-Süd; 26.02.2024
  15. Sidgrani

    Hausfrauenschicksal

    Sie hat’s nicht leicht, alleinerziehend schuftet sie tagein, tagaus. Manchmal auf dem Boden knieend, doch sie hält es tapfer aus. Sie kocht und wäscht, muss Strümpfe stopfen, Hosen flicken ab und an. Sie wünscht vom Glück nur einen Tropfen, käme endlich mal ein Mann. Sie seufzt leis auf, die Kleinen quälen, jeder will der erste sein. Und jeden Tag Kartoffeln schälen, das kann doch nicht alles sein! Mal einfach alles hinzuschmeißen und verkünden, bin verreist? Oder in den Apfel beißen, weil sie ja Schneewittchen heißt?
  16. gummibaum

    Gerade Wege

    (aus dem Fundus, 2013) Zwei Geraden, die sich schneiden, haben einen Punkt gemein, siehst du keinen, lern an beiden, es kann zweifach anders sein. Ganz vereint sein, heißt verschwinden, wenn man's auch identisch nennt, parallel sein, nie sich finden, allerorts und Zeit getrennt. Nun, ich komm zurück aufs Schneiden, eins zu sein und wieder frei, heißt sich finden, um zu scheiden, punkthaft, herrlich, und vorbei...
  17. Herbert Kaiser

    Wozu Transformation?

    Wozu Transformation? Von Transformation ist viel die Rede Am besten sie käme stante pede Der wahre Mensch wird erst geboren Das Paradies ging uns verloren. Doch diese Welt wird übersehen Von mir aus kann’s ewig so weitergehen Utopien, alles gut und recht Doch redet mir nicht die Erde schlecht! Hier habe ich Wurzeln und Halt gefunden Herzen sind in Liebe verbunden Mit mehr Menschlichkeit wär’s der Garten Eden In Harmonie könnten wir leben. © Herbert Kaiser
  18. Panisch manisch Richard Rielicki Ich glaub’s fast gar nüscht Ich fühl mich panisch manisch Warum fragt nüscht? In der Schule war ich fast gar nüscht Ich spar nicht Lern kein spanisch Würd gern Skilaufen in Garmisch Reicht nur für Warmwasser und Farblicht Den Kaffee mit günstijer H-Milsch Abendbeleuchtung gleicht Grablicht Und ich plan nüscht Leben bis einer im Grab liegt.
  19. Was gut verwurzelt ist, steht fest, was gut umfangen, nicht entgeht, wer sein Gedächtnis hinterlässt an Söhne, Enkel, fortbesteht. Und richtet man danach sich aus, so fällt des Daseins falsche Hülle. Gestaltet man danach sein Haus, erfährt man seines Lebens Fülle. Und trägt man weiter dieses Band, so wächst das Leben voller Güte Gestaltet man danach sein Land, erfährt man seines Lebens Blüte. Gestaltet man danach die Welt, so zeigt die Zeit in ihrem Laufen, dass Leben einen Sinn erhält durch unser Schaffen, nicht zu kaufen. Alleine an dem eig'nen Ich beim Urteil richte man sich aus, das eig'ne Heim bestimme dich, beurteilst du der and'ren Haus. Und blicke deine Gegend an, um dann der and'ren zu verstehn. Auch Land und Welt, denn schließlich kann man nur vergleichend ehrlich sehn. Wie sehe ich denn wirklich klar die Weise wie die Welt zugeht? Man schaut aufs Ferne und aufs Nah, so wie es hier beschrieben steht! *nach Laotse - Pflege des Schauens (54/81)
  20. Als Trinkerproblem war es auch zu seh'n Er trank wirklich gerne einen Wein, Likör, Schnaps oder Bier, ganz schön krank, mag man meinen, doch wirklich krank, so dachte man hier,... ...waren die Notizen nur, die er sich dazu stets machte, alles von den Flüssigkeiten (pur) mit denen er seine Leber bedachte. So notierte er sehr präzise was und mit wieviel sein Trinkgenuss ihn überkam, so in seiner Trunksuchtkrise. Und ja, er litt an einer Art von Alkoholistmus. R. Trefflich am 25. Februar 2024
  21. Lets forget the now, the never, reach for sunlight, stay forever. If the time may stop, we'll see, elven princess, you and me!
  22. Cornelius

    Dichters Morgenritt

    Jeden Morgen um halb Sieben sattle ich den Pegasus. Muss das Reiten fleißig üben, denn zum Parnass fährt kein Bus. Lass ich meine Peitsche knallen, fällt er zögerlich in Trab, trägt mich zu des Ruhmes Hallen oder wirft mich vorher ab. Meine Lyrik trägt den Stempel: "Laienhaft und ungeschickt". Jenen lichten Musentempel hab ich nur von fern erblickt. Gebe ich zu hart die Sporen, geht mir durch das edle Ross, und es ist für mich verloren des ersehnten Lorbeers Spross. Sind zu locker seine Zügel, galoppiert das scheue Tier leicht vorbei am grünen Hügel. Das Ergebnis lest ihr hier...
  23. Er schaut hoch zum Fenster, sein Blick kalt und leer, die Hände, sie ruhn in den Taschen. Er träumt von dem Draußen, wies früher mal war und plötzlich, da hört man ihn seufzen. Wohin sind die Menschen, wann leuchtet der Mond und wo sind denn nur all die Farben? Wonach schmeckt Erbarmen, wie riecht Bitterkeit, wer trocknet mir noch meine Tränen? Gibts keinen der zuhört, noch nicht mal ein Wurm - hier drinnen, wo Laute verstummen? Es ist wie ein Rufen, durchdringt finstre Mauern, mit Runzeln besetzt es die Stirn. Er wird es nicht hören, in ihm schweigt die Stille, zu sterben ist er längst bereit.
  24. Das Ertragen der eigenen Saat des Sturms In meinem Geist, wo Gedanken sich krönen, Ideen und Ansichten von unsagbarer Pracht – bleibt doch die Frage, ob meine Herrlichkeit je wird angefochten. Im Gespräch, fern meiner Welt, erhebe ich Stimme und Sinn – doch fremde Worte, sie treffen eisern, unergründlich und unvereinbar. Unbehagen, ohne weitere Argumente sinnend, nagend das Gefühl des Unwohlseins. Entschlossen, das Tempo der Kritik zu zähmen, mein Seelenfrieden steht auf dem Spiel. Nun überbracht – Respektlosigkeit in meinen Worten, Provokation in jeder Geste, begleitet von meinem spöttischen Gelächter. Vor mir, scheinbar ein Tölpel nur – meine Welt ihn zu vermitteln, fühlt sich zwingend, fast geboten. Im Fieber der Wut in mir, bittere Silben gestreut für jedes Herz, des Anklitzes Gegenworte so tief verstört gefühlt, verletzend bis ins Mark. Das Echo meiner Worte, schallend hart zurück zu mir, einst leichtfertig gestreut, empfange ich nun den Schmerz, den ich sandte – dem Spiegel der Worte muss ich mich nun stellen. Soll ich weiter Stürme säen, um die Wellen von Emotionen zu stillen, oder Begreifen üben, das Echo zu ertragen, klaglos, gerecht – für die Tränen, die ich rief, und den Schmerz, den ich in anderen weckte?
  25. Wer sagt uns denn, ob es Erinnerung die uns gefangen hält. Beinahe fast wie Nebel, als ein dämmrig permanent Moment. Gefühl so überreich, das hier und jetzt manchmal noch so präsent. Im Rückblick schillernd wie der Seifenblasen Luftgespiel, gefällt. Selbst, wenn im Tanz die Wolken Trübsal einfach vor sich hergetrieben und auch der Wind sich stetig um die eigne Achse dreht dabei. Selbst, wenn die Tränen uns bei Nacht erinnern, das doch einerlei, weil man nicht ändert, was in all der Zeit so tief im Herz verblieben. Mäandernd wohl der Weg, der doch so derart vorgezeichnet scheint. Den muss ein jeder für sich stetig stets versuchen zu beschreiten. Vollkommen einerlei dabei das Rundumuns in all den Zeiten. Vergangenes doch ruhen lassen. Es nutzt nichts wenn man auch vermeint, was kurz dir noch zuvor, als Lichtstrahl schien beinahe sonnenklar. Ein Trugschluss allemal erneut, für dich letztendlich untragbar. © Uschi Rischanek Text/Rezitation Bild: Netzfund music: sonata-pathetique-ii-adagio-cantabile Gedankentränen sonata pathetique.mp4
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