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  1. du bist mir Herzenswind, der sanftend meine Tränen trocknet. Ganz zart in deinem Liebeslind. Ein graues Haar, so einfach war wie weggeküsst, wie zärtlich, ach und wie geschwind. Den Wörterteppich aus Blütenblättern wohl mir unter jedem Schritt und deinen Mantel dabei, gleich einem schützend Schild das mich umfängt. Wir beide, so verschieden und dennoch Eins dabei. Durch all die Täler, all die Höhen nur zueinand gelenkt. Warum, frägst du, warum? Weil Liebe doch so unausweichlich und dabei doch so einfach und unermesslich einfach ist. © Uschi R. bild:pixabay Ach_was_ich_dir_noch-mp3cut.net_.mp4
  2. Der Schrei nach Gerechtigkeit (ein ketzerisches Gedicht) Der eine hält einen Grand mit Vieren und gewinnen ist alternativlos. Der andere verzweifelt über einer Handvoll Luschen und versinkt erwartungsgemäß im Dreck. Und die Gerechtigkeit lungert in den hohlen Gassen und macht sich unsichtbar. Gute, gerechtigkeitstrunkene Männer sahen sich zum Handeln gezwungen. Man musste doch was tun! Jesus war ein seelenvoller Mann. Die Kirche verdarb sein Erbe aus Niedertracht und dem Streben nach Macht. Sie erfand Scheiterhaufen und das Zölibat, mit ungeahnten Folgen. Nächstenliebe falsch interpretiert. Danton befreite das Volk aus dem Würgegriff der Monarchie. Die Guillotine trennte zwanzigtausend Köpfe ab, im Blutrausch der Gleichheit und Brüderlichkeit. Republik, erbaut auf Knochen. Gandhi hungerte sich für den Frieden auf fünfundvierzig Kilo und gebar die Spaltung Indiens. Die Befreiung von der Fessel der Unterdrücker brachte den millionenfachen Brudermord. Marx schrieb das Kapital zur Linderung von proletarischem Leiden. Allein in China wurden Millionen Uneinsichtige dahin gemeuchelt für die gerechte Idee des träumenden Rauschebartes. Geschrieben steht doch: „An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen“.
  3. Dionysos von Enno

    Afterhour

    In Deinem Fragen ist noch Überschuß als suchtest Du nach einem Grunde, nicht zu gehen Du bist mir viel zu nah, zu nah für einen leichten Kuß und würden wir so etwas Leichtes denn verstehen in unserem schweren Zueinandersehnen Lass mich verstehen, lass mich alles Leichte an Dir sehen In meiner Antwort ist noch Überschuß, als würde ich etwas ersehnen, das noch in Worte wachsen muss als bräuchte unser Schauen einen tiefen Kuß Als müssten wir noch etwas tiefer schauen In unseren Blicken ist noch Überschuß, um sich noch etwas näher zu trauen Tanz noch nicht aus meinem Gedicht! Wenn du nicht willst, dann musst Du nicht gehen Ich will Dich nur ansehen bis aller Überschuß bewußter... (Kuß?) geworden ist
  4. Onegin

    Süden

    Süden Der Süden ist ein stummer barfüßiger Junge der sich in leeren Häusern versäumt wo alle Uhren nach Norden zeigen der streunende Katzen fängt und sie aufisst Der Süden ist der rote Kaugummiautomat aus deiner verschatteten Kindheit ist Angst vor dem Kursbuch und der Wunsch die Lokomotive zu sein Und die vollen Lippen der Freundin, Die dich in Gioia Tauro verließ Sind südlich und Ihr rotblondes Haar und das Meer in das sie im Frühlicht hinausschwamm Und am Abend die unruhigen Rufe Über die Wellen über die warmen Sandflächen hin Nicolo vieni andiamo a casa… Und dich tröstet das Märchen Von der Freude des Stiers der Wiederkehr der Geliebten und Garibaldis klügeren Schwalben Denn der Süden ist nur ein Junge aus der Emilia im roten Flanellhemd Der sich in verlassenen Häusern verläuft Wo alle Zeiger nach Norden weisen ist dein Herzton Und nur ein Spiel und ein Spiegel deines grimmigen Wintergesichts und doch dreimal unsterblich wie es die Schneeflocke ist die still wie dein Tod dir auf den Handrücken fällt
  5. Echos In stillen Zeiten erwachen Sie steigen aus der Tiefe auf. Schillernd bunt und fades Grau heiß und süß, dann kalt und bitter. Ihr Vater war dein Leben, ihre Mutter deine Emotionen. Formten dein Ich, deinen Geschmack die Dinge um dich, hell oder dunkel. Gegerbte Seele, trotzdem Mensch Echos, manche werden älter als du. ... .. .
  6. janosch

    Sand im Auge

    Meine Schönheit lag in seinem Blick Ein Abbild seiner Liebe „Verliere ich beides wenn er beschließt zu gehen?“ Fragte ich mich später als der Strand leer war, der Sand schon wieder kühl unter meinen Füßen kitzelte und mir sein Atem leise aber deutlich aus dem kleinen Zelt Versprechen der Beständigkeit zuflüsterte Tränen am Strand Sand im Auge
  7. Wombat99

    Was du für mich bist

    Was du für mich bist Du bist für mich mehr nur wie die verhüllte Gestalt , welche versteckt und verborgen vor mir steht. Du bist ein Unikat, welches nicht ohne Zufall zu mir und meinem Lebensweg gelangt. Du bist mehr für mich wie nur eine Person von vielen. Du bist mehr für mich , denn du hast nur die besten Intentionen mit mir. Deine dunkle Vergangenheit löschen wir aus , du bist mit mir ein anderes Ich und du bleibst. Du bist mehr als nur reden an dem wesentlichen vorbei. Wenn wir uns ansehen, ist der Rest der Welt ganz einerlei. Du bist mehr für mich wie jemand den du zu präsentieren vermagst. Glaub mir ich durchschau dich ohne das du mir große Worte sagst. Du bist mehr für mich wie nur rein äußerliches fühlen, wie das fühlen deiner Haut. Du bist hypnotisierend , ein jemand der in mir neue Gefühle aufbaut. Du bist mehr für mich als du dir je erträumen kannst, Liebster vertraue mir , unsere Herzen werden uns den richtigen Weg weisen. Getragen von Liebe können wir zusammen durch schönste Sternschnuppenmeere reisen.
  8. Glaubensbekenntnis (westfälisch-katholisch) Ich glaube an die Auferstehung Und an die Macht des Geldes Und an all das Schlechte Und gute Ich glaube an den lieben Gott Und an Versicherungsvertreter Und an die Professoren Und Senatoren Und an all die anderen Toren Ich glaube an die Macht der Drogen Und an ihre Inkompetenz Ich glaube an den Bären Auf dem Rücken der Welt Und an den Fuchs Und an die Schweine Von deren Fleisch ich lebe Ich glaube an die Liebe Sie schwimmt auf keinem Meer Und singt in keinem Wind Ich glaube an mich selbst Und somit an den Menschen Ich glaube an die Schlange Und an das Paradies Und an die Unzulänglichkeiten des Gewissens
  9. Yeti

    Ohne mich

    Ohne mich Ihr tut mir leid, ihr die ihr bleiben müsst, mein Rücken hört für immer auf zu schmerzen. Ich kann jetzt, ohne Folgen, über alles scherzen und werde musenseits von Angesicht zu Angesicht geküsst. Ihr habt jetzt ein Paar Schultern weniger für Kreuze und müsst nun ohne meine Hände weitergraben. Ich aber werde alles seh`n und nichts mehr haben - ihr habt mein Lächeln noch, per Sonnenstrahl von Beteigeuze.
  10. Donna

    Enchanted Peace

    Winter's Breath, Dancing Snowflakes Enchanted Peace ©Donna H. 2022 (Bild/Text)
  11. Basho

    Natural

    Am Himmel hört' ich ein Rauschen, stieß meinen Körper durch das Gebüsch, frohlockte im Geruch an die Erde, horchte den Geräuschen der Krähen, weit oben im Gelüft. Es knirschte jeder Zweig an der Erde unter meinem Fuss, nahm mit den unsicheren Schritt, und fand sich bald auf der Lichtung einer Wiese, so grün das Leuchten, im hoffnungsvollen Licht.
  12. Silvi

    Erinnerung an Weimar

    Wortspielerei Weimar ist eine interessante Stadt. Stadt der Dichter und Denker, eben zeitgenössischer Lenker. Lenker gleich lenken, Dichter und Denken. Denken, denken das macht Spaß, setzt man sich ins Grüne Gras. Mehr das Dichten und das Denken soll auch die Geschichte lenken. Lenken will ich gern den Ackergaul, sonst wird er faul. Faul ist wer sich nicht regt, auf die faule Haut sich legt. Legt den Hund an die Leine, sonst krieg ich lange Beine. Beine schlank bis hoch zur Hüfte schauen Männer sehr verblüfft. Verblüffte Männer seh ich gern, besonders die mit nem silbernen Stern. Stern umrahmt mit einem Kreis, ist das ein Scheiß. Scheiß, die Lottozahlen waren anders als gedacht, sie haben anderen Glück gebracht. Sein oder nicht Sein ist die Frage, steht man vor dem Büffel am Tage. Tage soll man schön genießen und die Blümchen auch gießen. Gießen kann man Blei und Stahl, manchmal wird das Bier schal. Schal und Mütze angezogen und der Winter wird verbogen. Verbogen und gedreht zugleich, entsteht aus Phantasie ein Reich.
  13. Ich spüre deine Nähe, Körperloser Die Ahnung von der guten Ruhe Die nicht zu unterscheiden weiß: Was sind die Dinge, was bist du ? Und doch bist du bekümmert, als trügest du die Brust voll Liebe Etwas in Deinem Allblick schimmert als seis den Menschen nah geblieben Als wüssten deine schönen Flügel noch von den Wunden dieser Welt Als ginge auch durch dich der Prügel, der täglich auf uns Menschen fällt Geht zwar als Ahnung nur durch dich der Schmerz, den du aus unseren Herzen trinkst vor Deinem schönen Angesicht, aber nicht mehr von Licht zu unterscheiden ist, wenn du aus gleicher Kehle singst, mit der du unsre Schmerzen trinkst und dann klingst du genau wie er: Wie unser Vater, Körperloser Hörst du: wie unser Vater! Doch bleibt dir, wie Erinnerung am Flügel, unser Schicksal unser Hineingeworfensein Und siehst du oben von den Himmelshügeln, dass wir ängstlich sind und ganz allein ? in schlimmsten und dunkelsten Stunden, wo Schmerzen alle Hoffnung trinken und wir einsam mit unsren Wunden in düsterstem Brüten versinken Wirst du mich, wenn ich dich rufe, anhören vor Deinem Angesicht und all den Schmerz zu dem Behufe ihn zu überführen in sein Licht verstören, dass er nicht mehr zu unterscheiden ist von unsres Vaters Angesicht? und Sei nicht wie ich, zynisch und nicht fern wie unser Vater ist: Sei gütig!
  14. Abenteuerland Deutschland von A bis Z Augsburg – auch die Puppenkiste möchte dich verführen Bremen – bitte vergiss nicht, die Stadtmusikanten zu berühren Cottbus – cäsarenhaft liegt in der Pyramide Fürst Pückler neben seiner Frau Dresden – dort die Frauenkirche, da der Zwinger, die Brücken und überall das Blau Emden – eins mit diesem Städtchen wird der Hafen und Otto Walkes genannt Flensburg – faszinierende Hafenstadt durch Punkte ist sie oft bekannt Glückstadt – gerne wohnt an der Elbe in vielen Häusern das Glück Hameln – heimlich folge dem Rattenfänger ein kleines Stück Iserlohn – irgendwie tröpfelt und funkelt es in der Dechenhöhle Jever – jetzt weltbekannt durchs friesisch herbe Bier und Hopfenöle Kiel – kann mir Heimat sein durch die Förde, Meer und Hafen Leer – lohnt ein Gang an der Ems mit Deich und Schafen München – mit den Prachtbauten ist groß und voller Klänge Nürnberg – niemand steht mehr für Kaiserburg und Kellergänge Offenbach – offen darfst du im Lilipark mit Lili und Goethe gehen Potsdam – pompös hast du das Schloss Sansscouci gesehen Quedlinburg – Quelle und ein Stück Weltkulturerbe vereint Regensburg – reichlich überall das Mittelalter scheint Saarbrücken – sagenhaft passt das Alte zu dem Neuen Traunstein – trefflich wollen Stadt und Berg erfreuen Unna – unser Heine sagt, er wär in Unna gerne ein Frauenheld Vilshofen – vergnüglich reicht man Bier in der Unterwelt Waldeck – wo die Stunden vergehen, zwischen Edersee und Burg mit Zinnen Xanten – X mal spürst du die Römer noch gewinnen Yach – bei Emmendingen, ist mit Ypsilon ein kleiner Ort Zell – zählt an der Mosel mit zum schönsten Ort mit feinem Port
  15. Verse ohne Sinn („Ein…“) Ein Möbelschreiner aus Scharbeutz verspürt beim Husten jähen Reiz, auf neu erstellte Möbelflächen den Hustenauswurf hinzubrechen. Ein Trittbrettfahrer aus Cuxhaven kann auf dem Trittbrett nur schlecht schlafen. Drum ließ er Trittbrett Trittbrett sein, so schlief er dann genüsslich ein. Ein Dünnbrettbohrer aus Athen, der konnte nur noch sehr schlecht seh´n. Er gab nicht auf die Gegend Acht, prompt fiel er in den Gülleschacht. Ein Förster in Bad Reichenhall erschrickt sich bei fast jedem Knall, auch wenn er, was ihn sehr verdrießt, aus seiner eignen Flinte schießt. Ein Pastor aus dem schönen Frechen muss nach dem Hochamt sich erbrechen. Der Wein, den er vor Gott gewandelt, hat ihm das Würgen eingehandelt. Ein Bruchpilot aus Ibbenbüren, der hatte seltsame Allüren. Er findet sich per Lande-Panne bei Meiers in der Badewanne. Ein Fleischermeister in Bad Soden, der bietet heute frische Hoden vom Keiler an, in seinem Laden, aus einem jähen Wildbrettschaden. Ein Grundschullehrer in Bad Ems, es mag auch sein, er war aus Krems, der schimpft recht lautstark: „Unsre Jugend, sie lebt fernab von jeder Tugend!“ Ein Holzblasinstrumentenmacher aus Tirschenreuth erwarb sich Lacher, weil aus der frisch geschnitzten Flöte dem Bläser sich kein Ton anböte. Ein Wirtschaftswissenschaftsprofessor begegnet einem Rechtsassessor. Der eine geht mit Aktien schlafen, der andre schläft mit Paragraphen. Ein Dilettant aus Weil am Rhein, der lässt die Arbeit Arbeit sein. Denn was er macht, ist eh verkehrt und das Ergebnis nie von Wert. Ein Reisender aus Niederzissen, der will partout es gar nicht wissen, was seine Frau so alles treibt, wenn sie allein zu Haus verbleibt. Ein Schauspieler in Halberstadt hat irgendwann das Sächseln satt. Er kommt sich vor wie ein Idiot, weil man ihm keine Rolle bot. Ein Opernintendant aus München, den wollten Operngäste lynchen. Er ließ Aida nackt auftreten, dies haben alle sich verbeten. Ein Dirigent aus Lorch am Rhein, dem fiel beim Dirigieren ein, er hätte wohl mit andren Noten ein besseres Konzert geboten. Ein Logopäde, fern in Biel, der machte sich zum hehren Ziel, den Menschen Sprechen beizubringen, doch muss er selbst um Worte ringen. Ein Urologe in Bayreuth ist jedes Mal erneut erfreut, wenn er zuweilen, dann und wann, die Prostata ertasten kann. Ein Podologe will hingegen in Bremen nur die Füße pflegen, doch ist er manches Mal pikiert, wird ihm ein Schweißfuß präsentiert. Ein Erzbischof, ganz nah bei München, befragt nach seinen Neujahrswünschen, der äußert: "... dass verführte Knaben, mit geilen Priestern Mitleid haben!" Ein Mensch als solcher gibt fein Acht, dass er auch alles richtig macht. Doch geht auch manchmal was daneben, so ist das wahre Leben eben. @Copyright incl. Schlussbild: Melda-Sabine Fischer – Näheres zu ihrem Autorenleben siehe Profil
  16. Ist’s düster oder scheint die Sonne auf meinem Weg zur Vernissage. Post mortem zeigt man, welche Wonne, die Bilder, die man nicht vergaß. Einst malte Hartmann und skizzierte, was alles seinem Auge nah. Und nun seh ich, weil man plazierte sie Stück für Stück, mal hier, mal da. Gleich zu Beginn der Promenade, ein stilecht enggedielter Flur. Auch Wände, Decke, nicht zu schade, sind holzbestückt aus der Natur. Da schaut heraus aus seinem Rahmen bereits das allererste Bild. Ein Gnom ist es und zum Erbarmen des Zwerges Anblick mißgestillt. Mit unterschiedlich langen Beinen erscheint er wahrlich uns suspekt. Doch sollte jemand um ihn weinen; dies hat der Maler so bezweckt. Ich schreite nun zum nächsten weiter. Ein Flüstern weht durch Flur und Raum. Und Hoffnung, das es wird bald heiter, das Wandeln durch des Künstlers Traum. Jetzt sieht ein Schloß man, alt, gebrochen. Ein Troubadour steht brav davor. Er singt sein Lied, wie er’s versprochen, daß man ihm öffnet, Haus und Tor. Wie lang muß er wohl noch verweilen, bis sich sein heißer Wunsch erfüllt. Mich zieht es weiter, ohn‘ zu eilen, weil sich solch Kunst dem Aug‘ enthüllt. Auch wenn im Innern die Gedanken ein Stückchen rückwärts schauend stehn, so öffnen sich vor mir die Schranken, wenn neue Bilder mich anflehn. Schau etwa ich zwei Kinder streiten? Die Amme unbemerkt dabei. In Paris, Tuileriens Weiten ist Mahnung Spielen einerlei. Von Frankreich geht es nun nach Polen. Es stammt ein Wagen von daher. Was er enthält? Vielleicht sind’s Kohlen? Die beiden Ochsen ziehen schwer. Bevor des Ochsentreibers Gerte mich aus dem Bild heraus erreicht, folge ich weiter jener Fährte. Was dann kommt, ist auch wahrlich leicht. Es sind nicht ganz geschlüpfte Küken, die sich aus Eierschalen mühn. Noch tanzen sie in engen Zügen, bevor befreit sie bald entfliehn. Wär ich bei ‘n Küken noch geblieben, hätt ich das nächste kaum bemerkt. Zwei Herren, wenig übertrieben sind als Portrait in braun verstärkt. Die beiden, jüdischer Abstammung, sind doch einander völlig fremd. Der eine reich, trotz der Verbannung; der andre trägt sein einzig Hemd. Auch jenes andre mit Marktweibern, skizziert den seelischen Verfall. Schamlos, scheint’s, protzen sie mit Leibern. Gesellschaftlicher Widerhall. Nachdem die Skizzen ich gesehen, vom Marktplatz in der Stadt Limoges, versuch ich nunmehr zu verstehen, was fand man früher dran famos. Man zog hernieder in die Tiefen, die Katakomben war’n das Ziel. Auch wenn dort tausend Leichen schliefen, reizt mich der Anblick nicht grad viel. Nun denn, laßt mich im Diesseits wandern. Noch hab ich alles nicht geschaut. Zum Beispiel jenes von den andern, welches gar seltsam ist gebaut. Wie eine Hütte unbenommen, mit durchaus märchenhaft Motiv. Welch Hexe ist darauf gekommen, daß sie auf Hühnerbeinen schlief. Baba Jaga wird jeder gleich erkennen, wirft er nur einen Blick aufs Haus, um gleich kopfüber fortzurennen, kommt sie mit ihrem Besen raus. Auch ich wende mich alsbald leise zum nächsten und wohl letzten Werk. Nun endet meine erste Reise beim Tore am Kiewer Berg. Der Maler sollte dieses bauen, doch blieb es nur, daß er ‘s entwarf. Wir aber können es hier schauen, wenn in uns aufwacht der Bedarf. Leis summend zieh ich meine Wege. Erahne eine Melodie. Mal flott, mal langsam - doch nicht schräge. Am Piano spielt sie Mussorgsky. (W.F. Heiko Thiele - 2022)
  17. Glasscheibe

    Der Dichter

    Ich war total kirre hockte in meinem Kaninchenloch, zwei Mal im Jahr war es doch so weit ich setzte mich an meinen Schreibtisch, tippte ein paar rosige Zeilen, in die Tastatur auf der ich eigentlich nur nach Pornos suchte dabei waren Gedichte etwas für Schwulis und notgeile Akademiker Ich stand nur auf um mich am Arsch zu kratzen Draußen spielte das Leben weiter- irgendwer pinkelte in ein Waschbecken, ein Auto hielt an einer Tanke, drei Straßen weiter wurde laut gevögelt ich dachte immer ich hätte etwas zu sagen, dabei fiel mir nichts großartiges mehr ein
  18. Der wahre Mensch trinkt immerdar, so viel es Tage sind im Jahr: 365 Und wenn das Jahr ein Schaltjahr ist, trinkt er als Biedermann und Christ: 366 Wandspruch im Augustiner Bräuhaus-Stüberl in Salzburg-Mülln.
  19. Zum Winter Ein schöner Winter, ist er im Fleiß,- ja, was bringt der(?),... na Schnee und Eis. So wie´s sich auch für ihn ziemt, kein Frühjahrshauch wird dann gemimt. Dennoch verirrte... ...warme Sonnenstrahlen, lassen Verwirrte in Taupfützen baden,… …so‘n kurzer Gag, wie´n Klimasketch, ist die Sonne erst weg,... ...der Frost - er fetzt. Er bringt uns dann die Realität in den Sinn,... ...zumeist im Februar, da ist Winter ohnehin. Diese Erkenntnis gibt uns auch Kraft, und wenn Monatsende ist,... ...is´auch der Winter geschafft. Vorausgesetzt es friert nicht weiter von Neuem, wir wär´n echt verwirrt,... ...hätten kein Grund zum freuen. Doch erstmal muss es jetzt im Februar frieren, der Winter, er hat keine Zeit zu verlieren,… …bis jetzt hat er uns schließlich nur verarscht in herbstlicher Gunst, die man wahrnehmen darf. Und wenn das jetzt immer so weitergeht, hat man den Eindruck das der Winter nicht lebt,… …und das er längst schon von uns gegangen ist, weil nach dem Februar der Frühling ja spricht,… …also zumindest kalendarisch, und friert es vielleicht dann, war es halt mit dem Lenz nichts, weil der sich nicht entfalten kann… …bei Frost, ja diesen kalten Graden, das kann der Frühling wohl nicht haben, obwohl er zeitlich doch eigentlich ansteht, er ist winterlich, obwohl der Winter nicht lebt! Schon ist die nächste Veralberung für uns da, kein richtiger Frühling, nach dem Februar, vielleicht eher eine Winterspätschicht, aber vielleicht gibt es die auch nicht,… …und der Winter kommt noch an, im Februar, wie es sein soll, dann… …kann man auch noch frieren geh’n, dann ist endlich Winter und alles ist schön! R. Trefflich
  20. Darkjuls

    Verloren

    Sie ist noch genau dort, wo er sie gefunden hat. Hier hat er sie verloren und mit ihr sich verloren. Sie gab ihm das Gefühl, er selbst zu sein. Er ist jetzt ohne sie wieder die verlorene Seele, die er vorher war, nur mit dem Wissen, es gibt sie für ihn.
  21. Wir sind mehr Wir Mütter, die mit Liebe soviel schaffen zum Nachbarn schauen, den Job auch raffen. Die Kleinen trösten, nebenbei den Einkauf machen am Wochenende lernen, auch die fremden Sprachen. Wir Väter, die mit Freude Fußballtraining geben. Den Kindern zeigen, Sport und Spaß sind Teil vom Leben. Wir gehen abends gern ins Altenheim zum Kegeln. Im Sommer geht’s mit neuen Freunden froh zum Segeln. Wir alle sind das Volk! Wir sind die echten Meister, wir hilfsbereite Nachbarn sind oft gute Geister. Und alle die im Ehrenamt ihr Bestes geben und immer wieder reine Nächstenliebe leben. Verbrüdern wir uns gegen Terror, gegen Hass. Die Liebe sei für Menschen nur noch Lebensmass. Mit Freunden gehen, ist das Leben noch so schräg, denn nur gemeinsam finden wir den rechten Weg.
  22. Donna

    gefälliger Winter

    Hauchzart auf leisen Sohlen schleicht der Winter .......... Pflüsternde Schneeflocken, kulantes aufholen Dem Frieden verpflichtet ruht Seelisches in erholen Spielerisch im Kreise drehen, verstohlen Kindsein proben, Zunge raus.......... Lieb empfohlen, koste sie, scheibchenweise vereiste Karambolen An's Herz gepresst, der Zauber beim wiederholen ©Donna H. 2.2.2022
  23. Das Gelbe vom Ei Noch läufst du heiteres Küken unbeholfen und fügsam durch deine kleine Welt. Entpuppst dich als Naseweis. Dein Geschnatter erfreut. Heute bist du das Gelbe vom Ei, als Schürzenkind umsorgt. Später wirst auch du in die Pfanne gehauen.
  24. Carolus

    Zwischenzeit

    Zwischenzeit In den Nächten stürmten wilde Reiter, durch die Täler, rüttelten an Dächern, an Türen, prüften, was fest verbunden schien. Übermütig schüttelten sie Bäume, rissen Abgestorbenes zu Boden, jagten Herbstblätter über die Flur. Fliegender Wechsel im Wolkengrau, als ob der Wind mit einer Peitsche triebe. Überall Schmelzwasser in Traufen. Zerrissen, verschlissen, durchlöchert das Kleid hoher winterlicher Zierde Aufgetaute Placken in Grün und Braun. Bald hat die Erde wieder das Sagen, wird alles, was aufbricht, zu fließen beginnt, mit Güte und Gleichmut tragen. Auch wir sind ein Teil des Wandels, sehnen uns nach helleren Tagen, nach Wärme, die Knospen sprengt und uns zu innerem Erneuern drängt.
  25. gib es zu, verrat dich mir ich hab dich längst durchschaut mit solcher leichtigkeit bewegt sich nur ein astronaut das funkeln deiner augen ist nicht von dieser welt und deine kosmosstimme hast du ganz weich verstellt dann deine spitzen ohren ein weiteres indiz! gibs zu, du bist doch niemals nur eine kleine miez
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