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  1. Meine Großmutter war Bäuerin und sie hatte einen Knecht, der Matthias hieß und der ein Schalk war. In der Bauernstube stand ein Kachelofen, um den herum die Schuhe der Hausgenossen zum Trocknen aufgestellt waren. Auf den Ofen hatte meine Oma eine Schüssel mit Germ(hefe)teig für Bauernkrapfen zum Mittagessen gestellt. Der quoll bereits über und tropfte in die unten stehenden Schuhe. Meine vielbeschäftigte Großmutter rief aus der Küche: ''Hias schau einmal, ob der Teig schon geht?' Hias antwortete : 'Noch nicht Bäurin, wird aber gleich gehen, er zieht schon die Schuhe an!' Meine Großmutter war eine herzensgute Frau, hatte ein arbeitsreiches Leben, sieben Kinder, verlor zwei Söhne im Krieg und war mit einer bösen Schwiegermutter gesegnet. Vielleicht habt ihr den Film 'Herbstmilch' des verstorbenen Regisseurs Joseph Vilsmaier gesehen. So ging es damals wirklich zu.
  2. Glasscheibe

    Henry las ein Gedicht

    Henry las laut vor „Da strecken Hände sich hoch und Finger, als suchten sie trockenen Schutz“ was soll dieser Scheiß, dachte er ich scheiße auf Sonetten dem Atem der Liebe der verkappten Genies aus dem Mittelalter Fickt euch alle Dann parkte er sein Auto neben dem nächsten Bordell zog eine Line und stürzte ein Bier morgen ging es in der Möbelfabrik weiter neben dem Typen der so krass stottert und der Stechuhr an der Wand Von Gedichten hatte er genug gesehen das Lesen war keine Erleichterung mehr Irgendwie war die Zeit für ihn abgelaufen
  3. Zwischen sanften Hügelwellen, die wie ein golden Meer sich wiegen, fließen klare Wasserquellen von wallend hoch bis sanft hernieden. Der Bäche Farben spiegeln sich im Blau und Weiß des Himmelsteich. So war in diesem Landesstrich niemand nicht an Glücke reich. Auch die Menschen, die von Ferne kommen wegen ihrer Leiden, würden immer und auch gerne auf diesen weiten Wiesen bleiben.
  4. Der Berg steht unbewegt In die Jahrtausende blickt sein Felsenauge und die Stirn gegen den Himmel gelehnt nickt schweigend während tausend Leben in tausend Tode kreiseln ersehnt er nichts regt sich nicht bleibt ganz bei sich; hingestellt in die Welt wie die Rose die ich dir gab zum Valentinstag
  5. Darkjuls

    Valentinstag

    Geliebter mein in deine Arme möchte ich mich heute schmiegen weil wir den Tag der Liebe haben feiern wir, dass wir uns lieben Lachend erinnern wir uns daran wie wir uns einst begegnet sind wie sich unsere Herzen fanden wir waren für einander bestimmt Nimm von mir dies als Präsent damit möcht ich Dank dir sagen unsere Liebe ist das Fundament an guten und an schweren Tagen Darum möcht ich sie heut ehren da du das Schönste für mich bist möcht es genießen und ausleben weil´s nicht selbstverständlich ist
  6. Ponorist

    Lebenswille

    Lebenswille Atem bewegt sich, mich nach innen, außen verwirbelt am Rand wird unsichtbar, tauscht Luft gegen Leben hält immer die Schwebe aus Kühl, Wärme verspricht Gesang des Herzens Lebenswillen geschieht, wird geschehen und werden, lässt Willen zu hält seine Grenzen lebendig um mich darf meine Seele in Geborgenheit wiegen. (aus der Serie „Affirmationen“)
  7. Komplett auf der Kippe Vater, Mutter, alle Verwandten und Freunde um unseren reich gedeckten Tisch. Du hältst die Einjährige im schützenden Arm. Ein Bild wie eine Bibelillustration. Ich sollte so glücklich sein. Das war ich bis vor einer Stunde auch von Herzen. Doch neben mir sitzt sie, die du meine liebe Frau, mir als deine Studienkollegin und neue Freundin vorgestellt hast. Sie lässt mich an all meinen bisherigen Entscheidungen zweifeln. Ich falle in ihr Wesen, in ihre Schönheit und in jedes ihrer Worte. Wir reden und reden und vergessen alles umher. Sie versteht mich besser, als mich je ein Mensch verstanden hat und ich verstehe alles an ihr. Ich wusste sofort, sie ist mein gesuchter Lebensmensch, den ich glaubte, doch nie finden zu können. Du hast das nicht verdient und unser Kind soll nicht ohne Vater heranwachsen. Ich muss mich beherrschen. Doch schon schickst du mir ahnende Blicke und der erste Riss geht unmerklich für alle anderen durch unser Leben. Ich weiß nicht, ob ich heute Nacht ihre Nummer wählen werde oder ob ich morgen vor ihrem Hörsaal auf sie warte. Ich weiß nur, dass unser Leben komplett auf der Kippe steht.
  8. Marcel

    So still

    So still Die verwaiste Katzenklappe schwingt im Wind der hinter der offenen Salontür auf blaugefrorene Füße trifft Ein Zittern nach dem anderen aber die Heizdecke liegt verpackt auf dem zugehaarten Sofa Wenn ich gar nichts höre ist sie vielleicht auf dem Weg
  9. Ava

    Fehl am Platz

    Immer am falschen Ort, mit falschen Menschen, zur falschen Zeit beschreibt meine Einsamkeit. Ein See aus Stimmen schwimmt auf mich zu. Ich lächle ab und zu und scheine zu gefallen. Immer wegrennen mit gequälten Blicken nach hinten, War es dort vielleicht doch angenehmer? Doch der Boden ist verbrannt und die Herzen sind gefroren. Niemals wissen, ob man sich nur eingewöhnen hätte müssen. Kurz verschnaufe ich und werde weiter weggetrieben und ein Teil von mir ist doch dann noch dortgeblieben. Schau ich zu dir, da sehe ich du hast denselben Schmerz in deinen Augen. Willst du zusammen, am falschen Ort und zur falschen Zeit mit richtigen Menschen sein?
  10. Onegin

    Für Eva Strittmatter

    Für Eva Strittmatter Machst du ein Lied aus Stille so mach ich eins für dich dein Vers wie deine Stimme hat tief verzaubert mich Der kühle Guss der Seen Herbsthimmel blass und rein das Rauschen der Alleen weht in dein Lied hinein wie wenn an Rosenstöcken die letzte Blüte bricht mag sie nun Schnee bedecken du birgst sie im Gedicht wie wenn wir nicht mehr klagten mit frostverfärbtem Mund und Menschliches uns sagten als wären wir gesund Machst du ein Lied aus Stille so mach ich eins für dich so gingst du in den Winter und doch vergingst du nicht
  11. Attila

    Schicksalsspiel

    Ob du nun daran glaubst oder nicht, aber das Schicksal befindet sich in der Hauptrolle in diesem Gedicht. Hängt es zusammen mit Zufall und Glück? Oder spielen diese zwei separat in ihrem eigenen Stück? Womöglich existieren gar nicht alle drei zur selben Zeit? Man könnte da sehr viel hineininterpretieren. Eben nicht wie ein kleiner Teich, sind diese Gedankengänge nun gar nicht so seicht. Sie gehen tief und regen zum Denken an. Wie sollen wir wissen was richtig ist und erkennen Gottes Plan? Am besten hört man wohl aufs Herz. Mit diesem wird man sich auf keiner Route so schnell verfahren. Genauso wie Begleiter, die womöglich verstehen deinen Schmerz. Familie, Freunde, dich liebende Person werden dir beistehen. Und somit Angst und Kummer auch wie der Wind verwehen. Ja, die Zeit mag dir oft vorkommen, als wolle sie dir entgleiten. Doch bleib ruhig und versuche, auf den Wellen zu reiten. Versuch stets das Positive einzufangen in den Blickwinkel und nicht zu glauben all den Schwindel, erstellt von Furcht und Sorg. Schließlich hast du in der Hand den Pinsel Und malst dein eigenes Gemälde. Erschaff dir doch deine eigene Wohlfühlinsel.
  12. Sie suchten nach Frieden und fanden den Krieg, sie suchten Gespräche und fanden Misstrauen, sie suchten sich eitel stets geistig den Sieg und konnten sich nicht in der Schwäche vertrauen. Sie suchten nach Stärke und fanden geschwächt den Kampf um den Einfluss der eitleren Macht, sie hatten sich auch für Vergangenes gerächt und fluchten der Liebe und ehrten die Pracht. Sie suchten nach Mittel und fanden den Zweck, sie fluchten dem andren und drohten derweil mit Waffen und Männern, Soldaten im Dreck, und boten einander die Schuldigen feil. Sie suchten den Frieden und fanden ihn nicht, sie drohten dem andren verbal und konkret; als dann eine Waffe bald schoss mit Gewicht, war es für den Frieden der Welten zu spät. So suchten erneut sie den ewigen Frieden, nach Toten und Leid, zerfetztem Vertrauen, sie suchten erneut all des Ewigen Lieben, das in ihren Herzen war noch nicht zu schauen.
  13. Von kurzer Dauer wohl bekannt, mal schneebeflockt, mal bunt sein Kleid. Freund Februar zieht nun ins Land, in dieser ach so närrisch Zeit. Welch Krapfenglück an Kindermund. Die kleinen Mäulchen weiß verziert und auch die Großen greifen zu, in dieser Zeit ganz ungeniert. Kostüme werden vorgekramt, vielleicht um Sorgen zu vertreiben, man kleidet sich nunmehr verrückt. Denn Masken, die zu tragen sind, sie werden uns noch länger bleiben, wenngleich nicht jedermann beglückt. Der Himmel grau, gleich drauf erhellt, grad wie es ihm nur selbst gefällt und gelb ein erster Schmetterling, welch unbekümmert kleines Ding. Von kurzer Dauer wohl bekannt, mal schneebeflockt, mal bunt sein Kleid. Freund Februar zieht nun vom Land, in dieser ach so närrisch Zeit. © Uschi R. bild: pixabay meine Hommage an E.K. Der_Februar_mp3cut.net_.mp4
  14. feuerwolke

    14.02.2022

    lass' mich nur in diesem Leben einmal meine Hand auf seine Wange legen nur in einer Nacht möchte ich nicht einsam schweigen und ihm mit Bedacht den Weg durch meine Träume zeigen *************************************** Wien 3 zwischen den Türmen 14.02.2022
  15. Gedanken ziehen vorbei Worte Bilder kommen verschwinden kommen verschwinden im Rhythmus ich versuche zu halten auf Papier zu kleben den Moment für die Ewigkeit Manchmal denke ich, es gibt einen See voller Gedanken und Bilder, voller Ideen. Wir sitzen davor mit unserer Angel und je nachdem welchen Köder wir benutzen, wie weit wir unsere Angel hinauswerfen und welchen Platz am Ufer wir einnehmen, macht ein Jeder seinen Fang.
  16. Falten die das Leben gräbt Wenn ich mich straffen lass im Geiste dieser Zeit, den Jahren schlage ich ein Schnippchen, ganz gewollt. Die Falten glätten sich für meine Fraulichkeit perfekt im Stil von heut, der Gegenwart gezollt. Das Scheusal Alter hat nach Mode nie gefragt, es zeugt vom Leben, launig, bitter oder wild. Durch Spritzen schier und glatt, mit Nervengift verjagt, erscheint mein Puppenangesicht bald süß und mild. Der Mutter Abwaschhände streichle ich mit Dank, die große Alltagsmühe im Gesicht auch lebt. Verzichte ich auf Botox aus der Schönheitsbank, dann sieht die ganze Welt, dass Leben Runzeln gräbt. Das innre Auge, hoffe ich wird Sanftheit sein und wandelt äußre Werte, hin zum Glücklichsein. © Ilona Pagel
  17. Donna

    Zum Valentinstag

    Möge die Liebe dich ewig begleiten Hoffnung schenken falls sämtliche Lebens Ungereimtheiten dir etwas bestreiten Zum positiven hinleiten Dir eine innige Umarmung oft vorbereiten Beflügeln, zur Zuneigung und Verbundenheit hingleiten Die Jahre in Liebe unterstreichen Güte und Dankbarkeit, ohne zu vergleichen Herzchen malen in deiner Seele, zu vergewissern, jemand hat dich gern! Die Liebe kann viel zeigen Lässt uns zum besten neigen Wie oft konnte sie uns schon auffangen und erheben? Dieses Leben, dieses Leben.............. was würden wir nicht für die Liebe geben? Auf dieser wunderbaren Reise können wir viel im Erinnerungsalbum kleben Schnappschüsse der Glückseligkeit, überschwängliche Freude, und was wir sonst erwünscht erleben Solches welch schief laüft, zerbricht, steht daneben Denn der Glaube und die Liebe nimmt uns mit in Ihrem ehrlichen streben ©Donna H. 14. Februar 2022 Bild: Buniboo&Bearuloo-Cindy Suen
  18. Sanft fließendes Gewässer wie Kristalle so klar birgt Ruhe in sich den Frieden so wahr sein leisernes Plätschern den Ufern verkündet sein ewiges Sein in Gott sei gegründet als Quelle der Freude es aus ihm sprieße in jedes Geschöpf es sich ergieße so lasst diesen Brunnen in euch nie versiegen getrost könnt ihr euch bei Gott in Sicherheit wiegen © Anita Zöhrer
  19. Fremd musst du mir bleiben Du ferne Schöne dort, ich möchte rasend werden ob deiner Unerreichbarkeit. Du bist so ungeheuer oben, entrückt in andere Sphären. Nur scheuere ich mich wund an deinem tiefen Dasein. Darf dich du Hohe nicht sinnend und fühlend befragen. Deine Antwort wäre Stille, deine Stimme bliebe stumm. Mein Los zu guter Letzt ist nur Sehnsucht im Kerker dieser Welt. Einmal wollt‘ ich durch deinen Traum schlafwandeln, als sei ich dir bekannt. Doch begreif ich, deinem Licht nicht als Schatten dienen zu dürfen. Ich muss dich meiden, mein Flehen zöge dich in den Schmutz. Denn den Adel deiner Gestalt übertrifft sogar der hohe Ernst deiner reinen Seele. Fremd musst du mir bleiben, zu unser beider Wohl und Wehe. Mein Schicksal ists unerkannt zu lieben, bis mein Auge endlich gnädig bricht. Dein Glück mag es gewesen sein, mich nie gekannt zu haben.
  20. Hans-Peter

    Es Peterle

    Auszug aus meinem Buch "Es Peterle" Doktorspiele Wie früher auf den Dörfern unserer Region üblich wurde bei geplanten Maurerarbeiten nicht wie heute einfach eine Fuhre Sand bestellt, nein, man nahm Spaten und Schippe und grub in mühseliger Handarbeit eine gewaltige, etwa fünf mal vier Meter große, mindestens zwei Meter tiefe Grube im Garten aus. In der Grube war in der Regel eine Leiter angestellt, um einen entsprechenden Zugang zu gewährleisten. Auf dem Lande gab es zudem einen Ortspolizisten, vor dem alle Achtung hatten. Jeder, der unseren sah, wäre am liebsten zum Pfarrer gelaufen, um seine Sünden zu beichten. Der Zufall wollte es, dass die Dorfpolizistenfamilie nur zwei Häuser neben Waldemar und drei Häuser neben uns wohnte. Der Herr Dorfpolizist hatte zwei Töchter. Eine war ziemlich groß und hässlich – das Ebenbild ihres Vaters – und ein Jahr älter als wir. Die andere war so alt wie wir und gefiel uns recht gut. Lange Rede, kurzer Sinn: Wir kamen in das Alter der Doktorspiele. Da uns eine innere Stimme sagte, dass man sich unausgezogen eigentlich gar nicht ansehen darf, waren wir selbstverständlich vorsichtig und warteten ab, bis Waldemars Großeltern das Haus verlassen hatten. Seine Mutter war wie immer beschäftigt, ihr wöchentliches Lektürepensum von drei dicken Liebesromanen des örtlichen Leihkiosks zu schaffen. Von ihr ging keine Gefahr aus. Also luden wir die Polizistentochter zu uns ein und wollten mit ihr spielen. Wir begaben uns in den Garten an den Rand der „Sandgrube“, stiegen die Leiter hinab und begannen mit unseren Doktorspielen. Wobei ich als Doktor, Waldemar als Krankenschwester und die Polizistentochter als Patientin fungierten. Einzelheiten der mit kleinen Holzstücken durchgeführten Untersuchung möchte ich nicht näher beschreiben, aber das Untersuchungsritual hat der Polizistentochter unheimlich viel Spaß gemacht. Sie wollte immer weiter untersucht werden, was wir gar nicht verstanden. Ein schriller Schrei – „Ihr Saukerle, was macht ihr da?“ – von Waldemars Opa, der sich oben am Rande der Sandgrube aufhielt, beendete abrupt den Untersuchungsvorgang. An Flucht war nicht zu denken. Opa stand oben an der Leiter, und wir rannten wie die Wilden im Quadrat umher. Kurz danach erschien auch der Ortspolizist an der Grube, seine Tochter suchend. Wir mussten die Leiter wohl oder übel hochklettern, wurden oben empfangen und von Waldemars Opa deftig verdroschen. Nie mehr haben wir den Versuch unternommen, unsere mittlerweile angeeigneten medizinischen Fähigkeiten in die Praxis umzusetzen. Von ein paar Kleinigkeiten abgesehen verlief unsere Kindheit danach recht beschaulich. Einmal klaute Waldemar allerdings meinem Opa das Luftgewehr, das ich immer, wenn dieser nicht da war, zu Schießübungen zur Verfügung stellte. Waldemar vergrub es ohne mein Wissen in seinem Garten, aber ich wurde beschuldigt und bekam die Prügel. Wenn Waldemar sich mit mir verkrachte, spuckte ich gegen die Außenwand seines Hauses. Daraufhin pinkelte er unsere Hauswand an, was mich aber nicht besonders traf, da sich Waldemars Haus im Eigentum seines Opas befand, während „unser Haus“ lediglich angemietet war. Es sei nur am Rande erwähnt, dass wir uns noch einige Male mit Feuerwerkskörpern (Schweizer Krachern) bekriegten und sie uns gegenseitig um die Ohren warfen. Danach konnte Waldemar vierzehn Tage lang auf dem einen Ohr fast nichts mehr hören. So verbrachten wir unsere Vorschulzeit, ohne die heute üblichen Kindergartenangebote nutzen zu können. Einen Kindergarten gab es bei uns auf dem Dorf nicht. Basta.
  21. Friede sei mit dir und deinen Liebsten Ich wünsche stets Boden unter den Füßen Doch hebe ruhig ab und lerne das Fliegen Das Leben im Takt lässt Liebe obsiegen Om Shanti Mensch auf all deinen Wegen Ein mantrischer Gruß als ehrlicher Segen Alles im Zyklus wie Sonne und Regen In Bewusstheit und Heilung geübt im Vergeben Weisheit und Erkenntnis wünsch ich euch Entweicht dem Bedrängnis auf das es entfleucht Herz an Herz, fühl dich gedrückt Lilienvers so reich ich die Blume des Glücks
  22. K L E I N A B E R D E I N Ist deine Seele Noch so klein Ist sie doch Für immer dein Ist deine Liebe Noch so klein Ist sie offen lässt jeden rein Ist dein Leben Noch so klein Ist es wichtig Wird immer sein
  23. Gold, im Licht der schwarzen Bäume, finden Krähen mein Gehör, über Kuppen leiser Träume, tritt das Wache bald hervor. Und mein Körper, frei sein Atem, blinzelnd jeder Augenblick, streckt sich lang wie eine Katze, ruft jeden Moment zurück. Schnurrt so wärmend leicht die Seele, hört wie eigen doch der Geist, samtig, wie auf weichen Tatzen, leise um die Häuser schleicht.
  24. Nüchtern: „Ein Baum.“ Zu viel Koffein: "Ich will da rauf! Sofort!" Alkohol: „Fuck Baum… gäh ausm Weeeg! Ich mouse Kotzn…. Cannabis: „Chillig Digga unter diesem Baum.“ Kokain: „Ich bin größer als dieser Baum, kapiert?“ Crystal Meth: „DaswarenjetztzwanzigRundenumdenBauminzwanzigSekunden!!!“ Speed: „Boah! Der Baum leuchtet!“ Ketamin: „Ein Baum… da unter mir…“ Zauberpilze: „Waba daba dub dub… was hast du gesagt Baum?“ LSD: „Warte…. Äh… bin ich das dort… der Baum? Äh… was ist Zeit?“ Ecstasy: „Ich liebe dich Baum!“ 2C-B: „Ich will Sex mit dir Baum!“ DMT: „Woooow…… woooooow!!!“ Salvia Divinorum: „Fuck! Ich steh hier schon seit 40 Jahren im Park!!!“ Engelstrompete: „Nein! Geh weg! Der Baum will mich fressen!!!“ Badesalze: „…..uhhhhhhh………." Hinweis: Dieser kleine Text dient nur zur Unterhaltung und soll keineswegs zum gedankenlosen Konsum animieren. Drogen sind schlecht, N´kay?
  25. Bringt heute, denn das Judas sein, so richtig Geld, viel Kohle ein; magst du es denn versuchen, für ein sattes Stück vom Kuchen. Was kann schon sein, wenn es nicht klappt, Keiner Moneten, Kies berappt; du kannst mit deinem Ringen, Niemanden zu etwas zwingen. Mach weiter mit heimlichen Klauen, lässt dir nicht in die Karten schauen; nach außen mit solidem Schein, bring dich, in all die Szenen ein. Die längst mit dem ganz großen Geld, haben alles auf den Kopf gestellt; hier musst du rein, im stillen Ringen, subtil, sie in das Abseits zwingen. Wenn sie es merken ist es aus, denn es ist längst, die Luft heraus; ein neuer Wind sich ihnen stellt, Zeitgeist genannt, nun in der Welt. Mit Silberlingen ist es halt so, sie machen keinen Menschen froh; ihr Zugewinn ist temporär, bald zieht man sie, aus dem Verkehr.
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