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  1. Lightning

    Donner belebt(?)

    Donner belebt(?) Das Gewitter, dort im Dunkel, zeigt mir seine wahre Pracht, grelle Adern bilden Flüsse, hoher Puls schlägt durch die Nacht, und die Wolke, welche Größe, ihr Gesicht, in Wut entfacht, schießt mit Blitzen aus den Augen, bis der Groll im Donner lacht. Wilde Arme schlagen um sich, sie verfehlen knapp ein Haus, Menschen flüchten in die Häuser, alle Lichter gehen aus. Kinder fliehen unter Decken, blicken voller Angst heraus, die Natur zeigt ihre Größe, Menschen klein wie eine Maus. Wasser fällt auf rote Dächer, was mein stilles Sein belebt, starker Regen, Trommelfächer, kalte Winde, Erde bebt. Risse füllen schwarzen Himmel, bis ein Blitz im Auge steht, und der Donnerschlag im Herzen meine Beine plötzlich hebt. Also laufe ich zum Garten, hebe dort mein Haupt empor, lasse Regentropfen fallen, und ich singe laut im Chor, mit dem Rascheln bunter Blätter, mit dem Trommeln, mit dem Wind, und ich drehe wilde Kreise, bis der nächste Donner klingt.
  2. Saw a girl dressed in yellow and pink, in the colours of youth, walking through the cemetery. Two lovers stood there, embracing each other as if they don´t want the time to disturb them... At night the souls started to celebrate again, the sad ones were flying with the wild ones, the flegmatic with the choleric... All was very noisy and quiet in one because they don´t want to come back again, but always return to their loved ones. It was a giant event. Lucia Korn.
  3. Das Spiel der Elite – Säbelrasseln Wohin sind deine Attribute, die dich zum Helden machten ahnst du wie's mir war zumute, mein Leben auszuschlachten. Nur noch verschwommen ist deine Silhouette, verblasst der heroische Glanz dein Genius gepresst zur Doublette, der Klon lädt ein zum feixenden Tanz. Vorbei ist meine Schlacht, geführt auf dem Karriereparkett verschenkt hab ich die Allmacht und niedergelegt, das spitze Florett. Erleichtert bin ich, erlöst von großer Schuld – die Auszeit kam rechtzeitig, ein BurnOut mit Geduld – Nun soll ich dir meine Hand reichen, mit Fingern, die vom Kämpfen wund gern hätte ich's getan, als ich noch deinesgleichen, doch nun, sag mir einen einzigen Grund. Dich interessiert mein Leben, so farblos bunt wie es jetzt ist? Willst du dich an mich lehnen, obwohl ich am Abgrund steh mit einem gebrochenem Rückgrat, das heile ich noch lang nicht seh. Das ist eine einfache Frage, die zu beantworten du nicht in der Lage bist. Geh! © Sternwanderer
  4. Perry

    einen steinwurf weit

    wir haben damals den kiesel mit unseren namen darauf ins meer geworfen jetzt warte ich täglich dass die flut ihn mir wieder vor die füße spült schon seinerzeit lag ferne in den winkeln der augen und das grün des polarlichts funkelte in deiner iris mir blieb nur die hoffnung dass du zurückkommst und die vorstellung alles leben beginnt im meer vielleicht auch die liebe da draußen in der tiefe wartet der stein darauf neu geworfen zu werden
  5. Carry

    Der Brief

    Ach Liebster weine nicht weil ich nicht mehr bei dir sein kann denn Du bist immer noch bei mir versteckt in meinen Seelenfalten lass mich Dein Gesicht in meine Hände nehmen Deine Tränen wegküssen und sanft Deine Wangen streicheln mit Zauberhand meinen Namem auf Deine Brust schreiben damit du mit jeder Silbe spüren kannst wie nah ich dir sein kann bevor der Morgen erwacht
  6. Hayk

    Herzensnot

    Wie schön du bist, heimlich Geliebte, schönste der Frauen! Selbst die Blumensterne in den grünen Auen wünschen sich das Gold von deinen Haaren und die Bläue deiner Augen, deiner Lippen Rot. Wie schön wär es, könntest du einmal, himmliches Wesen, spüren und in meinem heißen Herzen lesen: Ja, ich liebe dich seit vielen Jahren, schau in meine Augen, hilf geschwind mir aus der Not.
  7. Dieses destruktive Wesen in mir ist nicht aufzuhalten. Immer nervt es mich, spannt mich von innen an. Es zerreißt mich durch Mittels meiner Gedanken, wie ein Zwang. Meine Emotionen kollabieren. Nein, ICH WERDE NICHT STAGNIEREN. Doch das tue ich... Hahaha, welch fröhlicher, herlicher Tag. Seht, was nicht ist und "ist gleich seht" gleich auch wirklich alles, was man sieht? Betrachte von der Perspective deines Individuums. Ich bin verwirrt, Nein. Ehrlich gesagt angetrunken. Ehrlich, ja. Das bin ich wahrhaftigkeit gerade. Hemmungslos Wahrhaftig auf der wankenden Gerade, warhaft wahr, so Steige ich in die Bar, warte, sind das gerade Rap-bars? Ich bereichere mich des barren. Der war schlecht, Und ihr seid Narren. Nein warte, Zuckerbrot und Peitsche, kommt zurück, zur Seite! Nein spass, ich bin angetrunken, so steht es geschrieben auf Seite. Ein etwas anderer Text, doch ihr werdet ihn leiten.
  8. Läding zerbricht Eiferndes Heulen Ihr spüret und sehet die Pracht Droma in Sicht Werd sie nicht scheuen Im Geiste ihr flehet zur Nacht Soll doch die dritte Gleipnir mich laden und spannen die Beine mir fest Wütende Mitte am seidenen Faden Ein Arm nun alleine Ein Rest Rache und Hass halten mein Leben wachsen zur Blendung der Zeit Bis ich dich fass muss ich mich heben Des Fadens Verendung gedeiht ist nicht mehr weit Odin ist nicht mehr weit
  9. Carolus

    Zeit der Wonnen

    Zeit der Wonnen Einmal im Jahr, mehrmals im Leben, wenn Atmen rascher, Düfte berauschender, Töne liebreizender, Himmel blauer, Farben bunter. Überall Verlangen, Wachsen und Gestalten. Alles empfängt wieder Kindheit und Jugend. O, Schönheit des Lebendigen! Natur, du Wundervolle! In meiner Not rette ich mich zu dir. Du hilfst mir weiter, wenn neues Grau Schicht für Schicht sich über trübe Tage legt. Daraufhin hole ich mit deiner Hilfe was ich zur rechten Zeit geerntet: den Wind, die Sonne, das Lächeln und noch mehr vom Speicher der Erinnerung, statte damit die Innenräume meiner Seele aus. Ich fühle mich mit Wohlbehagen bei mir zu Haus.
  10. Easy Afternoon "This is for all the loneley people..." Mit der Leichtigkeit 'Americas' tun und lassen können, endlich wieder, wonach mich gelüstet. Ein Kapitel Astronautik, samt ihren Dimensionen, aus Ditfurth´s 'Weltall' stehlen. - Pfefferminze unsre Gaumen kitzeln lassen. "...don´t give up until you..." Trotz SBahn-Lärm ein lichter Nachmittag, wo an dich denken mich fast so warm berührt wie dich im Nebenzimmer wissen. Statt Nikis, oder wir alle miteinander im Garten unserer Träume; dem Land wo Bach und Rilke fließen. "...where the days are longer the nights are stronger than moonshine..." Durch offene Türen weht ein sonnenhelles Lächeln und hebt sich bunten Drachen hinterdrein. "...`cause the free wind is blowin´ through your hair..."
  11. Letreo71

    Nähkino

    Ein Reißverschluss verhakte sich und blieb vorm Knopfloch stehn. Das Knopfloch, es beklagte sich: „Jetzt kann ich nichts mehr sehn.“ „Wir finden einen Kompromiss, um das Problem zu lösen, im Nähkästchen, sind ganz gewiss noch Haken und auch Ösen.“ So kramen sie und - ja wie nett, sie staunen und entdecken. Die Rettung naht, ein bisschen Klett, nun spielen sie Verstecken.
  12. Margarete

    das alte haus

    es steht ein altes fachwerkhaus schon ein paar hundert jahre die menschen zogen ein und aus per umzug oder auf der bahre erzählen könnte es sehr viel von freundschaft, glück auch leid von kinderlachen froh beim spiel vom leben am ende seiner zeit die balken fingen an zu knarren ein raunen ging durchs alte haus keiner will dort mehr verharren der letzte macht das licht nun aus
  13. Managarm

    Herrlichkeit auf Erden

    du bist mein Gott ich bin dein Kind du bist ich und wir wir sind ...die Herrlichkeit auf Erden ...Heil Satanas
  14. Carlos

    Von wem ist das?

    Bevor ihr im Google schaut, versucht Mal zu überlegen, was für ein Mensch hätte Folgendes sagen können: "Das Wort Freiheit klingt so schön, daß man es nicht entbehren könnte, und wenn es einen Irrtum bezeichnete."
  15. Das Besteckteillagerungsgenie Besteckteile waren sein Steckenpferd, und deren akkurate Lage im Lager, war ihm sehr viel Wert, so das er sie, ganz ohne Frage,… …ganz artgerecht und Platz sparend, in dem Selbigen unterbrachte, in Massen wodurch dann aussagend, die Kunde von ihm die Runde machte,… …das er als ordnungsliebender Spezialist, der genialen Bestecklagerung fürwahr, und dafür bis heute gut angesehen ist, weil er immer schon der Gabelstapler war. Und die Moral von der Geschicht‘, wenn mal etwas unordentlich ist und du hast keine Lust aufzuräumen, versinke nicht in Unornungsträumen, besorg dir einen Spezialist,… …so wie er oben beschrieben ist, der bringt dir Ordnung, das ist klar,- und die ist immer wunderbar,… …selbst wenn das Aufräumen kein Wunder war. R. Trefflich am 5. Juni 2021
  16. Eilig hetzt die Weise hin zur Lichtung Ihr ganzer Wald kann nichts mehr für sie tun Ihr Blick sucht Halt, sucht Weg, sucht Richtung Sie MUSS ja weiter (und will bloß ruhen) Und ihre Smaragdmeerblicke klingen blutmagisch stillgeschrien auf einem leisen Ton Ein böser Geist entmarkt den Dingen Leben für den Eisenthron Sie hat ihn in dem Wind gespürt im Sterben ihrer Bäume Ein Feuer das sich selber schürt Ein Dunkeln ohne Säume Er jagt sie schon so lange Zeit Er braucht ihren verborgenen Sinn Er will die Kraft in ihrem Leid Treibt sie zu seiner Esse hin ( FLIEG Druidin Hierophantin! FLIEH! ) Sie kennt ihn nicht, er ist zu alt Doch kennt sie seine Sagen Er fand sie, SELBST im Zauberwald und jagt sie schon seit Jahren und sie ist wahr und gut und groß und nicht leicht zu besiegen Er will das Licht in ihrem Schoß will es zu Eisen biegen Ihr Schweiß ist heiß von diesem Licht verbrennt ihm weiß die Nüstern Verstörend leer ist sein Gesicht doch blutschwallgleich sein Flüstern (als er in der schwarzen Sprache spricht: Als er sie in den Wald ERBRICHT: "Gal krimp Snaga ukul ash Gimburz, gimburz ishi GASH") Ihr ists als packten sie nun Krallen Und zögen sie in das Zwielicht Gibt sie jetzt auf, dann WIRD sie fallen Sich auflösen in seinem Nichts Mit letzter Kraft taumelt sie vor Erreicht das stille Mondenlicht Es trägt sie nun was sie einst schwor Und schenkt ihr endlich klare Sicht Jetzt steht sie fest im Mondenschein Und er sucht sie zu greifen Sie zaubert: wird ein Vögelein Und kann ihm so entweichen Und sie fliegt fort, wild rast ihr Herz ein böser Traum erdrückt sie noch und plötzlich spürt sie einen Schmerz Da wo zuerst er sie erroch Und die Gewißheit scheucht sie in die Nacht Der Herr des Eisenthrons erwacht…
  17. Die gesellschaftlichen Zwänge treiben uns tagtäglich in die Enge. Wir wissen nicht, wo die Knebel herkommen, fühlen uns aber von ihren Folgen ganz benommen. Immer wieder heißt es: mach dies, lass dass, das eine ist fies, das andere nur Spaß. Wieso wird Ehrlichkeit so häufig als verletzend wahrgenommen, aber Lügen dafür viel zu oft gut angenommen? Wieso darf ich es nicht zeigen, wenn es mir nicht gut geht? Wieso ist es genauso falsch niemanden zu sagen, wie es um einen steht? Woher kommen all diese unverständlichen Vorgaben? Wieso bedeuten sie, dass so viele Menschen Sorgen und Zweifel haben? Sollten gesellschaftliche Vorgaben nicht eine gewisse Struktur herstellen? Doch stattdessen ist alles falsch und wieder richtig, unwichtige Dinge wichtig und wichtige Dinge nichtig. Es bringt einen um den Verstand immer darauf zu achten, was alle anderen über einen denken, das Leben danach zu lenken und ihnen zu viel Aufmerksamkeit zu schenken. Dadurch verliert man nur den eigenen Fokus, lenkt ihn auf unsinnigen Stuss, erkennt weder Anfang noch Schluss, verwechselt Können mit einem Muss. Und trotzdem verlassen wir uns zu oft auf den gegebenen Rahmen und spüren die eigenen Instinkte nach und nach erlahmen. Wie schafft man es, diesem Konstrukt zu entfliehen, dem gesellschaftlichen Druck zu entziehen? Ich sehe hierbei das Ufer nicht und jeder trägt dasselbe Gewicht.
  18. Bitte nimm mich in den Arm, lass mich wieder Optimist werden, lass mich wieder aufatmen, ich will glücklich sein. Allein schaff ich das nicht. Heil meine graue Gicht im Gehirn, Heil meine Negativität und Naivität. Ich glaube an mich wie ein Atheist an Gott. Sag mir es wird alles gut. bin ich abhängig von dem Glück Anderer um selbst glücklich zu sein? Ich habe Angst vor der Antwort, bitte hort‘ sie in deinem Kopf, und ich lach es einfach weg. Zieh mich an, dann zieh ich mich auch aus, Ich habe das Gefühl, ich stoße jeden ab, den ich jemals geliebt habe. Mach, dass er aufhört, lach für mich, deine engelhafte Stimme sorgt für sein Schweigen. Bitte nimm mich in den Arm, zeig kurz erbarm für mich. Bin ich selbstsüchtig, weil ich Liebe will. Weil ich dich bitte bei mir zu bleiben, obwohl du etwas besseres verdienst?
  19. horstgrosse2

    auch du

    auch du So lockend die Liebe, du füllst meine Augen, unheilbare Triebe, mit traurigem Glauben. Das Spiel mit dem Feuer, das Feuer in Nestern ist schmerzlich und teuer, verbrannte das Gestern. Ich bin nicht bereit und verleugne das Weinen, entfliehe dem Orte aus Scherben und Steinen. Es zogen die Träume hinauf zu den Sternen, nun raunen die Bäume, auch du wirst es lernen. ... .. .
  20. gummibaum

    Zurückweisung

    Immer schenkt der Wald mir Tiere einer unscheinbaren Art, juckend haftende Vampire, weich und nach dem Trunke hart. Eine hübsche Borreliose haben sie oft mitgebracht, rufen aus der Unterhose, dass sie mir bald Freude macht. Doch ich fasse sie am Kragen mit der Zange, um sie dann in den Wald zurückzutragen für den nächsten Wandersmann…
  21. Liz

    +++ MOHN MOHN MOHN +++

    Jedes Jahr zur gleichen Zeit, macht sich in meinem Garten die Mohnpracht bereit. Wunderbar kann ich erkennen, wie sich deine Köpfe der Sonne entgegen strecken. Du entledigst dich langsam deiner Schale, wie die Haut bei einer Schlange. Deine Anmut und Schönheit lässt mich still schweigen, ich kann gar nicht anders - mit nichts zu vergleichen. MOHN MOHN MOHN So strahlend, so kräftig, so leuchtend dein Rot - stundenlang könnt ich vor dir stehn, oft bist du sogar Trost. Die Welt ist so schnell, denn keiner hat mehr Zeit, dabei ist es schon längst soweit. Einfach einmal inne zu halten, doch überall nur gehetzte Gestalten. MOHN MOHN MOHN Kaum einer sieht deine wundervolle Pracht - doch ich schau dich an, sobald ich erwach. Gespannt zähle ich deine Köpfe, hoffe das Petrus nicht seine Schleuse öffnet. Denn dann ist es ganz schnell vorbei mit der Pracht - aber du hast für kurze Zeit mein Herz zum Leuchten gebracht. Mohn, Mohn, Mohn - blühe für mich, ich erwarte dich schon. Denn du hast der Welt alles gegeben, musst aber dennoch und trotzdem wieder gehen. MOHN MOHN MOHN Jetzt schon kann ich es kaum erwarten, denn nächstes Jahr blühst du wieder im Garten. Streckst deine roten Köpfe der Sonne entgegen, nichts kann mir das nehmen, welch große Freude schenkst du meinem Leben. MOHN MOHN MOHN, ach du schöner MOHN.
  22. Die Zeit bis zum Erwachen Du schläfst, der Anblick ist so schön, er erfreut zunächst, kann ich Dich so seh´n. Du träumst, was Schönes und Du sprichst, es wird nichts versäumt, das höre ich. Du lächelst, ganz lieb, sodenn im Schlaf, und ich möcht' es, das du dir was wünschen darfst. Du seufzt, ganz leis´, das tut mir kund, das du dich freust, ich küss´deinen Mund. Du erwachst, nun sacht, aus Deinem Schlaf, und mit Bedacht, dich auch mein streicheln traf. Du schaust, mich an, mit Lächeln im Gesicht, mein Schatz wach auf, - ich liebe Dich... ...immer noch in Gedanken. R. Trefflich 2008/2021
  23. Einmal nur wolltest du die Farben dieses Herbstes mit mir sehen – kein zweites Mal – aus Prinzip. Nimm mich in die Arme und sage mir "Liebes", damit ich weiß, dass du sie nicht wiedersiehst – ich sprach es nicht aus. Du sahst die Blätter nicht fallen, sagtest mir nicht "Liebes" und hieltest mich zärtlich im Arm – die Blätter färbten sich rot. Und es blieb – jahrein, jahraus – jener goldene Herbst der schönste.
  24. Der Fremde in mir Wie zweifelhaft Vergnügen sein kann wenn man sich nun erstmalig trifft du bist und bleibst mir blutsverwandt auch wenn du nur ein Fremder bist Viele Jahre habe ich gewartet in allem dein Gesicht gesehen letztlich diesen Versuch gestartet gehofft, ich könnte dich verstehen Du warst niemals an meiner Seite nicht als Begleiter noch Berater ich frage mich seit einer Weile wie soll ich dir verzeihen - Vater Ich habe nur dies eine Leben aus dem du dich entzogen hast wie kann ich dir das nur vergeben du warst nicht da, nicht einmal Gast Es gab nur dieses eine Treffen du hattest nicht sehr viel zu sagen und doch kann ich es nicht vergessen möchte wie andre einen Vater haben Wie zweifelhaft Vergnügen sein kann wenn man sich nun nach Jahren trifft du bist und bleibst mir blutsverwandt wenn du auch nur ein Fremder bist
  25. Gaukelwort

    Schreibenthemmung

    Schreibenthemmung Heute hätt ich große Lust zum Schreiben. Zeit ist reichlich da. Ich bin allein. Niemand stört mich, doch mir fällt nichts ein. Nicht ein Vers. Ich lass es besser bleiben. Nein, da regt sich nicht die kleinste Zeile. Auch nicht, wenn ich noch so dringend will! Nicht ein Wort entquemt sich – es bleibt still. Still und starr; sogar die Langeweile stellt sich tot. Das Luder will mich necken! Doch mit dem Gedöse ist jetzt Schluss, denn mit einem megascharfem Schuss Chilisoße werd ich sie erwecken. Welch ein Spaß! Wer könnte da verzichten? Wenn sie sich dann windet, tanzt und zuckt, japst, und brüllt, und fluchend Feuer spuckt... Dazu lässt sich sicher etwas dichten.
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